Betrug im mietstreit?

5 Antworten

Betrug bedeutet etwas anderes. Das hier in deinem Fall ist keiner. Sondern es ist eine zivilrechtliche Angelegenheit. Die Vermieterin möchte Geld für den Schaden am Waschtisch und fordert einen Betrag X. Und nun muss die Rechtsgrundlage ihrer Forderung geprüft werden, also steht ihr Geld zu, und wenn ja wieviel. Um das geht es, nicht mehr und nicht weniger.

Dann wartet doch einfach die Verhandlung ab.

Wenn sie eine Forderung stellt, muss sie diese natürlich belegen. Was nicht im Übergabeprotokoll steht, gibt es auch nicht.

Habt ihr denn keine private Haftpflichtversicherung? Diese hätte diesen "Schaden" ja längst zurück gewiesen.

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Genau das. Aber stellt das nicht einen Betrug dar?

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@Daniel886

Was ist daran Betrug wenn jemand behauptet dass Du den Schaden verursacht haben sollst? Betrug ist das nicht.

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Schadenersatz ja oder nein?

Hallo zusammen,

vielleicht kann mir jemand mal eine genauere Auskunft geben, ich finde leider keine belastbaren Aussagen hierüber.

Folgender Sachverhalt:

Mieter M klagt mit Rechtsanwalt gegen Vermieter V wegen verschiedener berechtigter Dinge. V reicht über seinen Rechtsanwalt Widerklage gegen M ein. Die Widerklage wird später auch noch auf den Partner P des M ausgeweitet um eine gesamtschuldnerische Haftung zu erlangen. Begründung dafür ist, dass P angeblich mit bei M wohnt. Dies ist aber nicht zutreffend, denn P arbeitet 400 km entfernt und wohnt nachweislich auch am Ort der Artbeit. P ist lediglich an Wochenenden zu Besuch bei M.

Nun erstreckt sich das Verfahren beim Gericht über lange Zeit und jedes Mal wird auch P als Widerbeklagter vorgeladen. P muss also bei jeder Vorladung Urlaub nehmen und jedes Mal 800 km fahren. Da 10 Verhandlungstermine angesetzt sind, muss P also auch 10 mal erscheinen.

Die Widerklage des V gegen M und P wird letztlich nach allen Zeugenbefragungen vom Richter abgewiesen.

Frage: Kann P nun von V für die erheblichen Fahrtkosten (8.000 km) und für den Verdienstausfall Schadenersatz verlangen? Er wurde schließlich widerbeklagt, ohne dass es einen Grund dafür gab.

Danke schonmal für konstruktive Ideen und Tipps.

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Schaden verursacht durch Subunternehmer. Wer kann helfen?Brauche Rat Bitte

Hallo, ich hoffe jemand kann mir helfen und einen guten Rat geben wie ich hier weiter kommen kann. Ich wohne in einer Mietwohnung dort wurden Rauchmelder angebracht und beim anbringen ist dem Mitarbeiter der Rauchmelder auf meine Möbel gefallen und er hat sie beschädigt, aber er hat den Schaden nicht eingesehn und meinte das war er nicht. Also direkt rausgeredet, das können die ja am besten. Und ist davon gebraust. Ohne einen Namen zu wissen oder sonst was habe ich das direkt meinen Vermieter kontaktiert. Also habe ich mich bei meinem Vermieter erstmal beschwert und der hat dies an die zuständige Firma weiter geleitet die den Auftrag von ihm hatte, dann habe ich erfahren das diese Firma den Auftrag wiederrum an einen Subunternehmer weiter gegeben hat. Also war der Mitarbeiter von einem Subunternehmen. So musste ich immer meinem Vermieter schreiben, der wiederum der beauftragten Firma und diese dem Subunternehmer. Das ganze geht jetzt 8 Monate hin und her, dass die mich hin halten. Jetzt habe ich endlich eine Antwort vom Subunternehmer besser gesagt seiner Versicherung erhalten, dieser weisst die Schuld ab und sieht keinen Fehler und will keinen Schadensersatz leisten.

Wenn so viele Personen(Firmen) dazwischen stecken, wer ist jetzt für den Schadensersatz verantwortlich. Der Subunternehmer oder? Aber hat der Auftraggeber also mein Vermieter auch schuld kann ich dem ein bisschen die Schuld geben da er der Firma sozusagen den Auftrag gegeben hat. Wenn der Subunternehmer stur bleibt, muss ich ihndann verklagen oder zu meinem Vermieter gehen und der muss den Subunternehmer verklagen weil er ja der Auftraggeber ist. Blicke da nicht ganz durch und hoffe einer von euch hat eine gute Lösung für mich, damit ich auf dem Schaden nicht sitzen bleibe. Vielen lieben Dank für eure Antworten und Hilfe

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Mietminderung im konkreten Fall geltend machen?

Guten Morgen liebe Community!

Ich bin vor etwa 9 Wochen in eine neue Wohnung gezogen. 1 Woche vor meinem Einzug bemerkte mein Vormieter einen Wasserschaden im Badezimmer. Die Decke über der Badewanne und dem Spiegelschrank tropfte.

Zu meinem Einzug am 28.02.18 war der Schaden noch nicht behoben, geschweige denn die Ursache gefunden. Ich tauschte in der Anfangszeit regelmäßig einen Eimer zum Auffangen des Wassers aus.

Nachdem die Ursache bei den Übermietern gefunden wurde, wurde bei mir in der Wohnung am 04.04.18 eine Trocknungsanlage aufgebaut. Eigentlich sollte diese am 20.03.18 abgebaut werden. Allerdings habe sich ein Wert seither sogar etwas verschlechtert und die Decke sei immer noch nicht komplett trocken. Das Gerät wird also noch bis mindestens 04.05.18 stehen.

Es gab seither 4 Handwerker Termine, zudem kam mein Vermieter mehrmals zur Begutachtung und Behebung anderer vom Vormieter überlassenen kleinerer Mängel in der Wohnung vorbei (u.a. kleine Stellen Schimmel im Wintergarten, Schimmel in den Dichtungen der Fenster im Wintergarten und den Fugen um die Badewanne herum, Ausbesserung von Dübellöchern, Überbringen eines Ersatzstopfens für die Badewanne, damit diese nutzbar ist, Reparatur der Gegensprechanlage, ...).

Die Trocknungsanlage verursacht im Badezimmer einen Lärmpegel zwischen 58 - 68 dB. Direkt hinter der Wand des Badazimmers liegt mein Schlafbereich. In der Mitte des Raumes der 1-Zimmer-Wohnung ist das Gerät bei geschlossener Tür mit 38 dB wahrnehmbar. zudem kommt die verursachte Wärme und eingeschränkte Platz im Badezimmer dazu. Wenn ich mich richtig erinnere sind liegen die Grenzwerte des Schall-Normalbereichs tagsüber bei 35 dB und nachts bei 25 dB.

Aufgrund der beschriebenen Situation bestehe ich auf eine Mietminderung ggü. meinem Vermieter. Welchen Betrag kann ich einfordern? Kaltmiete 550, Warmmiete 650.

Liebe Grüße.

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Gibt es eine Art Anspruch auf Entschädigung wenn man wegen hinterlistiger Mobbing- Attacken ausziehen musste ?

Mein Vermieter versucht seit zwei Jahren, mir zu kündigen, jedoch kam er damit rechtlich nicht durch. Ich bot an gegen Erstattung der Makler- und Umzugskosten freiwillig auszuziehen. Das wollte er nicht. Er machte dann zwei Jahre richtig fiese Dinge und immer wenn das Gericht ihn quasi zwang, dass zu unterlassen, dachte er sich was Neues aus. Er bekam sogar Unterlassungsklagen. Seit 4 Monaten lässt er nun hier nebenan kostenlos Leute wohnen, die offensichtlich von ihm beauftragt sind, hier Mobbing zu betreiben. Es ist echt schlimm und viel und nun gebe ich klein bei. Ich ziehe aus. Das kostet mich mal eben 4000 Euro. Jetzt frag ich mich gerade , ob er eine geringe Chance gibt, sich die Kosten wieder zu holen. Alles ist nachweisbar und ich habe Rechtsschutz. Oder hab ich einfach Pech?

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