betrug im Internet sauerei?

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4 Antworten

bin ich trotzdem verpflichtet den fälligen betrag zu zahlen???

Naja der Vertrag steht jetzt erstmal im Raum. Du solltest diesem widersprechen, ihn anfechten und/oder wenn noch möglich widerrufen.

Die Forderung wird nicht eingeklagt.

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Nein, musst du nicht zahlen. Schau mal bei der Verbraucherzentrale im Internet vorbei. Die haben für sowas oft einen Vordruck, den du denen schickst. Dann lassen die locker weil sie wissen, dass sie Betrüger sind.

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Sehr geehrte Anwälte,

da ihre Mandantin die versprochenen Dienstleisungen nicht erbringt, habe ich den Vertrag widerrufen (ich hoffe mal das hast du). Dementsprechend werde ich weder die Forderung Ihrer Mandantin noch Ihre Gebühren bezahlen. Weitere Mahnbriefe haben keine Wirkung, einem Mahnbescheid werde ich widersprechen.

Ich habe mehrfache Tests dokumentiert und sehe daher einer Klage gelassen ins Auge.

mfg

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Kommentar von Georg63
28.11.2015, 23:38

PS:  Wenn die Sache erledigt ist, spende bitte den gesparten Betrag für einen guten Zweck - als Buße für deine Dämlichkeit ;-)

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Kommentar von mepeisen
28.11.2015, 23:54

Ich würde übrigens mit den Informationen, insbesondere zu deinem Test eine Strafanzeige bei der Polizei erstatten. Das wäre dann gewerblicher Betrug, was die machen.

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Hallo powerliner2000,

ich wette, du hast die AGB der Seite durch anklicken eines Buttons anerkannt, ohne dass du dir die AGB überhaupt durchgelesen hast.

Da steht nämlich, dass die Basismitgliedschaft zwar kostenlos ist, aber die Sillber- oder Goldmitgliedschaft mit Kosten verbunden ist.

Und sicher ist es so, dass du eine erweiterte Mitgliedschaft benötigst, um eine dieser Personen auf der Plattform anschreiben zu können.

Und wenn die von deinem Konto abgebucht haben, dann hast du ja auch deine Bankverbindung angegeben - spätestens da hättest du Bedenken haben müssen!

Du wirst wohl bezahlen müssen. Es sei denn, du bist noch Mindejährig - dann hast du eher eine Chance da raus zu kommen, denn die Seite ist bestimmt für Personen ab 18 Jahren.

Liebe Grüße

ichausstuggi

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Kommentar von kevin1905
28.11.2015, 23:16

Da steht nämlich, dass die Basismitgliedschaft zwar kostenlos ist, aber die Sillber- oder Goldmitgliedschaft mit Kosten verbunden ist.

Er meinte doch, dass er ein Abo geschlossen hätte, also würde ich mal davon ausgehen, es war ihm zumindest mal grundsätzlich klar.

Ferner ist der Verweis auf die Kosten alleine in den AGB unzureichend um Kostenpflicht zu begründen. Die §§ 312d, 312j, 6 Abs. 1 PAngV gelten entsprechend.

Die Frage ist auch ob der Vertrag nicht sittenwidrig war, da dem Beitrag keine wirkliche Leistung entgegensteht (vgl.: Nutzlosbranche).

Es ist auch nicht geklärt, ob er noch widerrufen könnte.

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Kommentar von franneck1989
28.11.2015, 23:19

Nicht alles was in den AGB steht wird automatisch Bestandteil des Vertrages. Wenn die Pflicht zur Zahlung beim bestellen nicht erkennbar war ist solch eine Angabe in den AGB Schall und Rauch. Vgl. §§305c, 312j BGB, §1 PAngV

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