Betrug bei der Hauptubtersuchung?

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5 Antworten

Zu erstmal: Die von dir beschriebenen Mängel sind "erhebliche", ggf auch "verkehrsunsichere" Mängel. Jetzt gilt es erst mal zu prüfen, ist der Bericht der Hauptuntersuchung echt.

Der Fall kann 4 Varianten haben:

1) Berichtspapier gefälscht, Stempel gefälscht, also Bericht falsch 2) Berichtspapier echt aber Bericht falsch (Papier und Stempel sind geklaut) 3) Berichtspapier echt und Bericht echt (Prüfer hat Mangel übersehen) 4) Berichtspapier echt und Bericht echt (Prüfer bestochen)

Der erste Fall (Bericht gefälscht) kommt leider öfter vor. Das kannst Du ja schon mal testen, wenn Du den Bericht zu HU, den Dir der Händler herausgegeben haben muß, unter UV Licht legst (Geldscheinprüfer), Alles Berichte haben Sicherheitsmerkmale, ebenso der Stempelabdruck, wie ein Geldschein wenn da nix leuchtet ist der Bericht gefaked. Wenn Du keine UV Lampe hast, lege den Bericht auf ein weißes DIN-A4 Blatt. Ist der Bericht kleiner, ist er auch gefälscht, denn die meisten Drucker drucken nicht bis zum Rand.

Weist Dein Bericht die Sicherheitsmerkmale auf, dann nehme mal Kontakt zu der Prüforganisation auf, die den Wagen geprüft haben soll. Die kann anhand ihrer EDV feststellen, ob der Bericht echt ist, oder vielleicht das Berichtspapier geklaut wurde. Sollte der Bericht echt sein, dann kann man Dein Auto sicherlich nachprüfen und der Sache auf den Grund gehen. Der Prüfer kann den Mangel übersehen haben, ist halt auch nur ein Mensch, dann muß das eben instand gesetzt werden, da werden sich Prüfer und Händler i.d.R. einig. Manchmal werden die Prüfer auch vom Händler verarscht, vielleicht hat man dem Prüfer die Reparatur noch zugesagt (manche sind halt zu gutmütig) und die Reparatur wurde dann bewußt nicht gemacht oder vergessen. Sicherlich gibt es auch selten mal Prüfer die solche Autos fertig machen, aber das ist eher die Ausnahme.

Zu Rechtslage kann man da nichts sagen, weil Du ja gar nicht weißt, was Sache ist.

Wenn der Bericht gefälscht ist, dann ist das eine Mischung aus Betrug, Urkundenfälschung (der HU Bericht ist eine Urkunde) und je nach schwere der Mängel kann man das als "schweren eingriff in den Strassenverkehr auslegen.

Ist der Bericht echt, ist das recht schwammig, denn Betrug kannst Du nicht nachweisen, das kann auch fahrlässig übersehen worden sein.

Wende Dich an die Prüforganisation, die das Fahrzeug geprüft haben soll, wenn der Händler Dir schon keinen Bericht geben will oder kann, dann ist da was faul, dann solltest Du die Polizei einschalten. Ansonsten wird Dir die Prüforganisation weiterhelfen, die haben ja selbst ein Interesse daran, daß Dein Auto sicher ist und "die Kuh vom Eis kommt, Du rennst mit so einer Reklamation offene Türen ein"

Da von Sep. bis jetzt keine Löcher in dieser Größe rosten können wird da wohl jemand eins auf die Nüsse bekommen. Da hat man wohl bei einer Flasche Schnaps mal eben zig Papiere gestempelt ohne auch nur einen Wagen zu begutachten. Da aber der Händler bestimmt keinen Ärger will, kann ich mir vorstellen, wird er die Mängel beseitigen. Wenn Du ihn damit konfrontierst erzähl ihm gleich das Du Dich vom Analt hast beraten lassen, natürlich bist Du Rechtschutz versichert. Obs stimmt oder nicht wird er Dir nicht widerlegen können, hau ruhig auf die K a c k e. Ein paar Fachbegriffe kannst Du Dir ja ergoogeln. Vielleicht springt noch ei n Satz neuer Reifen raus... Viel Glück!

Du kannst das auto zurueckgeben und du musst auch dann das Geld fuer den Kaufpreis zurueckerhalten.

ERs ist ja so, das viele Haendler mit den TUEV Mitarbeitern zusammen arbeiten. Diese Tuev Mitarbeiter erscheinen regelmaessig im Betrieb des Haendlers und dort wird dann die Hauptuntersuchung durchgefuehrt. Dies ist dann die Moeglichkeit, das dann falsche Gutachten ausgestellt werden.

Duies ist nicht bei allen Autohaendlern derm Fall, sondern bei windigen Haendlern, die vor einem Betrug nicht zurueckschrecken.

Wenn du das Gutachten vom ADAC hast musst du auch den TUEV informieren und dich dort beschweren. Dann muss sich der Pruefer dort verantworten und er kann dann eine Abmahnung erhalten bzw es kann sein, das ihm dann auch gekuendigt wird. Erst wenn der Tuev ueber solche Machenschaften informiert ist kann sie etwas dagegen unternehmen.

Sollte sich der Haendler nicht bereit sein den Kaufvertrag rueckgaengig zu machen, dann bleibt die nichts anderes uebrig als einen Anwalt einzuschalten.

Durchrostungen am Rahmen (Schweller wohl eher) dürfen nicht sein und sowas muß ein "Tüver" erkennen.

Auch Traggelenk und Auspuff müssen kontrolliert werden, aber hier könnte man noch argumentieren, dass im September die noch in Ordnung waren.

Ich denke mal, der ADAC wird dich schon beraten, wie du weiter vorgehen solltest.

Die Traggelenke sind durch! Und nein, nicht nur an den schwellern ist Rost...bei sauberkratzen des Rostes sind ganze stücke abgefallen. Mir kann keiner erzählen dass das ein Prüfer nicht sieht bzw nicht solche Stellen genauer begutachtet. Und Rost entsteht nicht innerhalb von 3 Monaten. Zudem war es recht trocken, Schnee und Salz liegt auch noch keines, dass den Prozess beschleunigen könnte/würde.

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Poa das ist ne schwierige Angelegenheit. Der Autohändler und der TÜV-Prüfer sind wahrscheinlich Spezln die sich kennen und keiner wird was gewusst haben wollen...

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