Betrifft: Tieraugen/Foto

 - (Farbe, Photografie, tieraugen)

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nun, hier hast Du eigentlich schon die richtigen Antworten: Augen von Tieren können das Licht häufig (nicht alle) reflektieren. Daher sehen Tiere bei Nacht auch im Verhältnis (also Tiere, die auch so schlechter sehen, als der Mensch sehen bei Nacht auch nicht viel besser, Tiere sehen bei nacht etwas weniger, der Mensch aber viel weniger!) besser als Menschen.

Das Auge des Menschen reflektiert das Licht also nicht und das was Du als rot im Menschlichen Auge siehst, ist das Blut der Netzhaut. Die Reflexion im Tierauge überstrahlt das Rot des Blutes und so sehen Tieraugen, wenn man hinein Blitzt anders aus. Grün oder Blau oder... Je nach Tier und Farbe des Lichtes...

Darin liegt der Unterschied: Beim Menschen werden nur die Blutgfäse beleuchtet, beim Tier aber das Licht wie von einem Parabolspiegel reflektiert...

Das hat mehrere Gründe. Zum einen besitzen Tiere, wie kahless schon schrieb, eine reflektierende Schicht hinter den Augen, welche es ihnen ermöglicht auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch halbwegs gut sehen zu können. Wir Menschen besitzen diese Schicht zwar auch, sie ist aber weit weniger stark ausgeprägt. Außerdem ist das Ganze auch von der Stärke des Fotoblitzes sowie von der Helligkeit der Umgebung abhängig, evtl. auch von Einfallswinkel. Ich habe z.B. ein Foto meines Schäferhundes, auf seine Augen auch rot leuchten.

Tiere haben eine reflektierende Schicht auf der Rückseite ihrer Augen hinter der Netzhaut. Diese Farbe gibt ihnen einen Blaue-, Grüne-, Gelbe- oder Weiße-Augen-Effekt!

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