Betriebssystem für Leistungsschwachen Rechner?

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Also auf meinem Fujitsu-Siemens-Laptop mit 1,7 Ghz-Celeron und 1,5 GB Arbeitsspeicher läuft PC Linux OS zügig, auch Sparky Linux funktioniert. Außerdem habe ich darauf noch folgende Distributionen zum vernünftigen Laufen gebracht: Antix, Lubuntu,Xubuntu, Puppy Linux. Außer XP wird wohl kein Windows einigermaßen auf Deinem LAptop laufen.

was jedoch nicht mit meiner Netzwerkkarte kooperieren wollte,

Hast Du denn mal auf der Seite ubuntuusers.de nachgesehen, ob es da möglicherweise eine Lösung für das Problem gibt?

Es ist alles geeignet, außer irgendwas mit Unity- oder Gnome3-Oberfläche. Cinnamon als Gnome3-Fork dürfte auch ungeeignet sein.

Wenn es ein Ubuntu-irgendwas sein soll, würde ich auf jeden Fall die LTS 12.04er Versionen nehmen und nicht die 14.04er. Wenn du partout eine aktuelle Mint/Ubuntu-Version ausprobieren willst (alle Spielarten ab 13.10, egal welcher Desktop), dann stelle auf jeden Fall den I/O-Scheduler von "deadline" auf "cfq" um, da ersteres den Desktop ausbremst -> http://forum.kubuntu-de.org/index.php?topic=17777.0

KDE, zumindest in der 4.8er Version, die Kubuntu 12.04 und Debian Wheezy z.B. verwenden, ist überhaupt kein Problem, wenn man die Effekte abschaltet. Sogar mit Effekten läuft es noch gut, wenn man zumindest den Blur-Effekt ausstellt und wenig Widgets verwendet und für alle virtuellen Desktops das gleiche Aussehen hat. Mit 2 GB Speicher läuft es mit Effekten aber auf jeden Fall besser (aber auch dann sollte man bei dem Rechner den Blur-Effekt ausschalten).

LXLE 12.04 sollte auch gut auf dem Rechner laufen. Das basiert zwar auf Lubuntu, aber da es nur Lubuntu pur ist, besteht ja vielleicht die Möglichkeit, dass es mit deinem WLAN besser umgeht.

Sehr performant ist antiX (basiert auf Debian Testing). Als Desktop wird der Fenstermanager icewm zusammen mit dem rox-Desktop verwendet.

Was für ein WLAN-Chip ist das denn?

So eine alte Kiste hatte ich bis letztes Jahr (nur ohne WLAN). Da lief auch Debian Wheezy mit XFCE oder LXDE noch sehr flüssig. Meine Erfahrung war immer, je älter die Hardware desto mehr Probleme gibt es mit aktuellen Ubuntu-Versionen.

Alternativ kannst Du auch mal Mint, Fedora oder OpenSuse mit XFCE oder LXDE ausprobieren. Für Gnome oder KDE sollte man schon eine geeignete Graka mit mind. 128MByte oder besser 256 MByte RAM haben.

Meine Erfahrung war immer, je älter die Hardware desto mehr Probleme gibt es mit aktuellen Ubuntu-Versionen.

Das gilt durchaus auch für andere Distributionen.

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@LemyDanger57

Richtig! Deswegen setze ich bevorzugt Debian oder OpenSuse ein. Die zicken am wenigsten rum.

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Hallo

2,0 GHz AMD Singlecore 1 GB DDR2 RAM

Bei der Ausstattung solltest Du eine Distribution verwenden die mit LXDE, XFCE oder Enlightenment Desktop ausgestattet ist bzw. werden kann.

http://distrowatch.com/search.php?ostype=All&category=Old+Computers&origin=All&basedon=All&notbasedon=None&desktop=All&architecture=All&status=Active

Sehr gute Erfahrungen habe ich mit folgenden GNU/Linux-Distributionen gemacht:

  • Puppy
  • LXLE
  • Vector
  • AntiX

wobei ich für einen Anfänger Kein Puppy empfehlen würde.

Ich habe auch alle möglichen Lösungsansätze aus Google getestet, aber Fehlanzeige.
  1. glaube ich nicht das Du alle möglichen probiert hast
  2. ist "Fehlanzeige" keine adäquate Beschreibung.
Bei Ubuntu hatte ich das Problem, dass sich alles in Zeitlupe abgespielt hat.

Was bei dem Default-Desktop auch nicht verwunderlich ist

Könnte es bei Ubuntu an den Treibern liegen?

Nein, es liegt vor allem am mangelnden Arbeitsspeicher. Diesen aufzurüsten (sofern technisch möglich) verspricht die schnellste Lösung.

Aber man kann natürlich auch statt der mechanischen Festplatte eine SSD einbauen, das beschleunigt dann das auslagern von Daten in swap , sofern genug swap eingerichtet ist. - Nicht wirklich zu empfehlen.

Und was kennt ihr noch für performante Betriebssysteme?
  • Linux-Systeme sind allesamt performant wenn man die dazu passende Hardware hat.
  • Bei mir rennt openSUSE mit KDE so schnell das ich noch nichtmal 50% meiner Ressourcen benötige.

Linuxhase

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich benutze seit 2007 Linux und habe LPIC101 und LPIC102

Nachtrag:

Bei Ubuntu hatte ich das Problem, dass sich alles in Zeitlupe abgespielt hat.

Das wäre so als wenn man einen Fiat 500 hat und meint das man da nur einen Corvette Motor einbauen braucht um so schnell und sicher wie eine Corvette zu sein.

Es müssten in dem Fall noch erhebliche Anpassungen gemacht werden damit die einzelnen Komponenten richtig zusammenarbeiten können:

  • genug m³ im Motorraum um auch den Platz für den V8-Motor zu bieten
  • stabileres Chassis damit er das Motorgewicht halten kann
  • passendes Getriebe das die Kraft des Motors effizient auf die Räder überträgt
  • breite Reifen um die große Beschleunigungskraft schnell auf die Straße zu bringen
  • sehr viel stärkere Bremsanlage um die hohe Geschwindigkeit auch in akzeptabler Zeit reduzieren zu können
  • Tachometer der diese Geschwindigkeit auch anzeigen kann
  • Drehzahlmesser an das Drehmoment des Motors angepasst
  • und sicherlich noch vieles mehr.

Auf einem 4000mhz Quadcore-PC mit 16GB DDR3 1600mhz RAM mit Flashdrive und spitzen Grafikkarte würde sich das Standard-Ubuntu oder auch openSUSE mit KDE 4 geradezu langweilen.

Linuxhase

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Ich würde an Deiner Stelle drüber nachdenken Arbeitsspeicher aufzurüsten (mindestens auf 2 Gigabyte)... Oder Du installierst Dir Linux (zum Beispiel openSuse) ohne grafische Oberfäche, da reichen auch 1 Gigabyte Arbeitsspeicher. Und openSuse erkennt jede Menge Hardware (WlanKarten)...

LA

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