Betriebsrente warheit?

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8 Antworten

Im prinzip simmt das schon. Aber nur, wenn du diesen Vertrag auch entsprend lnge durch hältst. DiePraxis zeigt, dass mehr als die Hälfte der Veträge vorher (oft von den gleichen "Beratrern") wieder kaputt gemacht werden.

Normalerweise werden bei einer Berechnung im klassischen Überschussmodell 2 Werte angegeben. Die garantierte Rente, welche sich aus den eigenen Beiträgen und der Garantieverzinsung 1,75% jährlich ergibt und eine Hochrechnung welche davon ausgeht, dass wenn die aktuell gültigen Überschüsse (ca. 4% pro Jahr, hängt vom Anbieter ab) auch in den nächsten 39 Jahren gelten würden, diese Rente herauskommt.

Garantiezinsen sind mit 1,75% sehr niedrig zur Zeit. Eine Senkung, wie sie am 01.01.2012 stattgefunden hat (vorher 2,25%) betrifft aber nur Neugeschäft und nicht den Bestand, so dass die im Vertrag garantierte Rente auch wirklich garantiert ist.

Nicht garantieren können und dürfen Versicherer die Überschüsse, diese sind auch geschuldet durch die Niedrigzinsphase, mit 4% auf sehr moderatem Niveau, kann sich jedoch auch wieder ändern.

Was für die Rente gilt, gilt natürlich analog auch für eine Kapitalabfindung. In beiden Fällen ist dies 100% steuerpflichtiges Einkommen im Alter.

also heißt das das ich auf jeden fall das eingezahlte rausbekomme? also wie gesagt momentan siehts so aus das wir 180 euro brutto vereinbart hatten da dies angelbich netto 65 euro wären,ich habe allerdings bei nettolohn.de nachgerechnet und da kommen 100 euro netto raus leider.nun weiß ich nicht was stimmt.

1801239jahre= 84240euro die brutto eingezahlt wurden 651239 jahre = 30420 netto angeblich gezahlt

also ein gewinn von knapp 54.000 euro.was geht da noch an steuern ab? ist das alles wirklich so hoch?wieso wenn es stimmt schließt dann nicht jeder eine betriesrente ab?

hinzuu war für mich interessant das man sterbegeld mitversichert hat in höhe von 7700 euro ab der ersten zahlung und nach 3 jahren sogar irgendwas um die 50000euro in meinem zahlfall. das spart mir sogesehen noch nebenbei die risiko lebensversicherung die ich he noch nicht hatte bisher.

also ist es alles so korrekt was der nette herr mir erzählt hat?also kein betrug?ich kann mich darauf verlassen?

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@xburg

Ich rate davon ab, die bAV mit einer Risikoabsicherung zu kombinieren. Das geht zu Lasten der Rendite und macht das Konstrukt sehr unflexibel.

Werden die Vermögenswirksamen Leistungen in den Vertrag mit einbezogen bzw. beteiligt sich dein Arbeitgeber an der bAV?

Wie viel Steuern du im Alter darauf zahlen musst hängt von deinem dann gültigen persönlichen Steuersatz ab. Das weiß heute leider niemand genau.

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@kevin1905

also bei der bav jedenfalls bei dem vertreter gestern der bei mir war war es automatisch mit einer risikoabdeckung. vwl läuft ende des jahres aus und wird dann stillgelegt.mein arbeitgeber zahlt nur 26,53euro bisher in vwl,ab oktober dann warscheinlich in bav.

kann mal jemand auf meine rechnung reagieren?

180€ mal 12 mal 39 jahre = 84240 brutto eingezahle 65euro mal 12 mal 39 jahre= 30420 euro netto gezahlt

also ein gewinn von knapp 54.000 euro?ist das so korrekt?denn so wurde es mir vorgerechnet,und da ist noch ncihts mit zinsen beigerechnet. ich weiß echt nicht mehr was ich tun soll.

und was ungefähr geht dann an steuern ab wenn ich mir die summe im rentenfall auszahlen lasse? also von 84.000€ was bleibt dann mindestens übrig?der vertreter meinte es gehen ca 20.000 steurn ab.was mir immernoch einen gewinn von 30.000 euro bringen würde. ist das also auch alles nur quatsch genauso wie riesterrente? der vertreter meinte das ich wenn ich nichts privat spare bis dahin mit eienr rente von ca 700€ rechnen kann.was halt das minimum ist das auch hartz 4 gleich ist.denn ich muß davon dann noch miete usw zahlen.wobei hartz4 ausnutzer das ganze leben lang schon keinen pfennig gezahlt haben.(einige zumindest)

also soll ich im lohnbüro anrufen und denen sagen das die die police bloß net unterschereiben sollen?

also ich habe ca 3000 brutto im monat. er hat mir berechnet wenn 180 brutto in die bav gezahlt werden hätte ich 65 euro netto weniger. ich habe selber bei nettolohn.de ausgerechent das es bei 180 euro brutto= 100 euro netto weniger sind. oder gibt es da wegen bav andere berechnungen?

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@xburg

Wenn ich deine Werte rechne (Steuerklasse I und Kirchensteuerpflicht angenommen) komme ich bei 180,- € Beitrag zur bAV auf 47,26 € weniger netto im Monat, sofern ich die Vermögenswirksamen Leistungen mit einrechne.

Die Rechnung ist zwar prinzipiell richtig aber, nicht alles von den 180,- € wird auch angespart. Ca. 10% gehen für Verwaltungskosten und weitere 10-15% für Risikokosten drauf (ist bei jeder Versicherung so, die arbeiten schließlich auch nicht umsonst). Die ersten 5 Jahre werden auch noch die Abschluss- und Vertriebskosten abgerechnet.

Zur Steuer können und dürfen wir dir keine Auskunft geben, da niemand selbst du nicht vorhersehen kannst, welchen Steuersatz du im Alter hast. Und wir kennen deine gesetzlichen Rentenansprüche nicht.

Die Riester-Rente ist kein Quatsch, sie ist aber auch kein Allheilmittel für jeden, gleiches gilt für eine betriebliche Altersvorsorge genau so.

Du kannst in der Tat mit einer gesetzlichen Rente in Höhe von ca. 35% deines Einkommens vor Rentenbeginn rechnen. Zusätzliche Vorsorge ist also ein Muss.

Ich würde das Angebot - ohne den Vertrag gesehen zu haben - durchaus in Betracht ziehen.

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@kevin1905

danke für die ratschläge. ich habe aber steuerklasse 3. und wie gesagt wenn ich brutto 300 rechne bei nettolohn habe ich 2149 euro netto.was auch auf meienr abrechnung so steht und somit auch bei nettolohn die werte stimmern

gebe ich 180 euro weniger ein:also nur 2820 euro brutto habe ich netto nur noch 2044 euro.

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Hallo,

es handelt sich um die halbe Wahrheit. Das Kapital, als auch eine mögliche Rente werden nachgelagert mit dem individuellen Steuersatz voll versteuert und unterliegen der Sozialversicherungspflicht. Zudem werden Ihre Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung durch die Verminderung des sozialversichtigen Bruttoeinkommens um die Höhe des bAV-Beitrags gekürzt. Weitere Nachteile ergeben sich in der Praxis häufig durch Arbeitgeberwechsel.

Dennoch kann die betriebliche Altersversorgung, wenn Sie richtig durchgeführt wird, gegenüber anderen Formen der Alterssicherung durchaus erhebliche Vorteile bieten.

Als Spezialunternehmen für betriebliche Altersversorgung betreuen wir Unternehmen und deren Mitarbeiter zu diesem komplexen Thema. Auf unserer Seite www.betriebsrente4winners.de finden Sie viele hilfreiche Informationen hierzu.

Herzliche Grüße Ulrich von Spannenberg

Betriebsrente und bAV sind zwei unterschiedliche Dinge: Wenn du einen Vertreter bei dir hattest, der dir bAV angeboten hat (=Entgeltumwandlung), dann ist das keine Betriebsrente, wie sie z. B. von VW gezahlt wird. --- BAV = betriebliche Altersversorgung - jeder Arbeitnehmer hat ein Anrecht auf Gehaltswandlung (Brutto-Netto). - Grundsätzlich stehe ich positiv zur bAV - aber nur, wenn ein Großteil vom Arbeitgeber gezahlt wird. --- Wenn du als Arbeitnehmer allein eine Gehaltswandlung machen möchtest, rate ich eher ab und empfehle andere Geldanlagen - nicht zuletzt wegen dem § 89 VAG (=Zahlungsverbot, Herabsetzung von Leistungen) - die Versicherungsunternhemen stehen derzeit leider nicht so gut da und haben Probleme in der Zukunft, den Garantiezins von 1,75 % überhaupt zu erwirtschaften (der Garantiezins bezieht sich NUR auf den Sparbeitrag, der eheblich geringer ist als dein Zahlbeitrag - jeden Monat hast du Kosten in Höhe von Durchschnittlich 20 %, die von deinem Beitrag abgezogen werden, so dass nur ca. 80 % deines Monatsbeitrages in den Spartopf kommen, der verzinst wird). Der § 89 schützt dann die Versicherungsunternehmen und es geht zu Lasten der Sparer. -- Dann lieber auf den Steuer- und Sozialversicherungsvorteil verzichten und eine gute private Geldanlage machen - zumal du dann alle Flexibilität hast (kennst du die Einschränkungen einer bAV?)

Die Branchengrößen haben nach wie vor Eigenkapitalquoten von ca 200%. Eine Anwendung des § 89 VAG ist daher mehr als unwahrscheinlich, weil vorher etliche Sicherheitsmechanismen greifen würden (Protektor, Rückversicherung)...

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@kevin1905

Die Frage ist doch, in wie weit die Versicherungen die Zinsen werden erwirtschaften können. Und bei vielen glaube ich nicht, dass sie den Garantiezins noch lange ausschütten können. Ich sehe es eher als wahrscheinlich an, dass der § 89 greifen wird. Der Anteil an bAV ist so groß, dass die Sicherheitsmechanismen dann überhaupt nicht ausreichen werden. Die Zukunft wird uns zeigen, wer zu optimistisch und wer zu negativ eingestellt ist.

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welche einschränkungen der bav meinst du?

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@xburg

Die Flexibilität in allen Bereichen. Fängst du heute mit einer bAV an und wirst nach z.B. 8 Monaten arbeitslos - was passiert mit deiner bAV? Du musst sie privat weiterführen. Hast du aber kein Geld für den Beitrag und möchtest die Versicherung beitragsfrei stellen, so geht das oft nicht, weil du die "Mindestrente" nicht erreicht hast. Dann wird die Versicherung "ausgezahlt" - mit erheblich weniger als du eingezahlt hast. -- Ein weiteres Beispiel: Du machst dich in 10 Jahren selbständig und brauchst deine Ersparnisse für deinen beruflichen Aufbau.....an die bAV kommst du nicht ran.

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@xburg

Einschränkungen: 1. Der Arbeitgeber bestimmt das Versicherungsunternehmen und die Vertragsart deiner Entgeltumwandlung. Im Falle eines AG-Wechsels ist eine Übertragung auf einen anderen Vertrag oft notwendig. Hast du z.B. einen guten Vertrag bei "SL" und wechselst den AG und musst nun bei der "Pfefferminzia" den Vertrag fortführen, kann das für dich negativ sein (z.B. weil die Rendite nicht so gut ist). 2. Entgeltumwandlung = weniger zu versteuerndes Einkommen = weniger Anspruch auf Altersrente, Erwerbsminderungsrente, Krankengeld, Arbeitslosengeld - außer du hast einen wirlich guten bAV-Berater, der diese Lücke mit entsprendenden Versicherungen schließt. 3. Nachgelagerer Besteuerung plus Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge 4. Keine Flexibilität 5. Geringe Rendite 6. da würde mir bestimmt noch mehr einfallen, wenn ich lang genug darüber nachdenke....

Wenn ein Arbeitgeber Betriebsrente zahlen möchte - also keine Entgeltumwandlung sondern wirkliche Zuwendungen vom AG, dann gibt es auch bessere Lösungen. "Mehrwert schaffen" für Unternehmen und Arbeitnehmer in Form von "Entgelt-Bausteinen", z.B. Tankgutschein, Zahnzusatzversicherung oder andere ergänzende Krankenversicherung wie eine private Pflegeversicherung, Ticket-Pplus-Card, Restaurant-Schecks etc. - das alles ist Brutto wie Netto für den Arbeitnehmer ohne nachgelagerte Besteuerung.....

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so.ist nun vomtisch.einschreiben ist raus wegen widerspruch und lohnbüro bei mieenr firma weiß auch bescheid und wird das direkt vernichten,die gute frau hat mir auch davon abgeraten.

so,wie lege ich nun mein geld dauerhaft am besten an?gewinnbringend? in silber?ist jetzt ein guter zeitpunkt um einzusteigen?ich denke mal silber / gold ist das einzige das dauerhaft wertvoll ist,und silber warscheinlich noch wertvoller werden wird als es bisher schon ist. ein bißchen risiko hat alles.ich sehe aber vor ort was ich habe,und es steht nicht nur auf dem papier wofür man geld bezahlt hat.

Ich würde eine Betriebsrente machen, wenn sich der Arbeitgeber zu mindestens 40 % an den Einzahlungen beteiligt und ich davon ausgehen kann, dass es ein sicheres, langfristiges Arbeitsverhältnis wird.

Für Leute, die ab und zu wechseln (müssen), würde ich eine Betriebsrente nicht empfehlen, da es mit der Übertragbarkeit der Betriebsrente auf einen neuen Arbeitgeber nicht weit her ist. Es gibt Leute, die sitzen auf mehreren stillgelegten Betriebsrentenverträgen und haben mehrfach Abschlußkosten bezahlt. Das haut jede Rendite um.

Warum mindestens 40 %. Du zahlst in der Rente als gesetzlich Krankenversicherter volle Kranken und Pflegeversicherungsbeiträge (ungef. z. Zt. 19 %). Dazu kommen natürlich Abschluß- und Verwaltungskosten, ferner ist der Kapitalmarktzins zur Zeit erschreckend niedrig und wird auch noch eine Weile so bleiben. So komme ich auf ungef. 40 %, die der Arbeitgeber mindestens beisteuern sollte.

 

mittlerweiel werde ich immer mistrauischer,kann mir jemand helfen wie ich da wieder rauskomme? meine firma hat bisher noch nciht unterschrieben.rufe morgen da an das die es nicht unterschreiben sollen.

wie gehe ich weiter vor?kündigungsrecht bzw wiederspruchsrecht habt man 14 tage oder nicht?

dann sieh dir mal den zinssatz der berechnung an.

also, meine betriebsrente hat sich gelohnt.... aber das war vor dieser zeit

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