Betriebsratfrage beim Vorstellungsgespräch?

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6 Antworten

Sie wollen wissen, ob sie damit rechnen müssen, daß du im Rahmen des Betriebsrates (Arbeitnehmervertretung!) für "Unruhe" sorgen wirst... also ob du dich für die Belange der Mitarbeiter - ggf. gegen die Interessen der Betriebsführung - stark machen wirst.

Die Antwort auf eine solche Frage kannst du verweigern... möglicherweis eist sie sogar rechtlich nicht zulässig.

http://www.sueddeutsche.de/karriere/vorstellungsgespraech-diese-fragen-kommen-bestimmt-1.138357-10



Sind Sie Mitglied des Betriebsrates?

Diese Frage ist
generell unzulässig. Meistens ist es aber kein Nachteil, im Betriebsrat
zu sein. Wenn Sie wollen, können Sie das auch gerne sagen.

Eine
andere Möglichkeit: "Bitte entschuldigen Sie, mir ist nicht klar, warum
das für die ausgeschriebene Stelle von Bedeutung ist."




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Kommentar von Furzer
20.07.2016, 14:43

Man darf die Frage mit einer Lüge zu seinem Vorteil sogar beantworten, denn was da damals mit Arbeitnehmervertretung lief geht die sicherlich nichts an.

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Ehemalige Betriebsräte sind bei den AG meist nicht beliebt, weil sie sich zu sehr für die Belange der Kollegen interessieren.  Sollte es dort noch keinen Betriebsrat geben, haben sie Angst, Du könntest einen gründen wollen.

https://www.betriebsrat.de/portal/?gclid=CJm525iIgs4CFY9uGwodjF8IKA

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Diese Frage sollte eher dir einen Eindruck über die Firma geben. Ein Betriebsrat ist ein rechtlich vollkommen legitimes Mittel zum Schutz der Arbeitnehmer. Wenn man es dir eventuell negativ auslegen will, dass du auf deine Recht achtest, muss man ja annehmen, dass dem Betrieb die Wahrung deiner Rechte nicht wichtig sind.

Außerdem, was heißt "mit einem Betriebsrat zusammengearbeitet"? Als Arbeitnehmer beim Betriebsrat um Rat zu fragen, ist nicht verboten. Und sich im Betriebsrat selbst zu engagieren, ist ebenfalls jedem erlaubt.

Ich würde an deiner Stelle antworten: "Ich sehe nicht, wieso dies für meine Qualifikation interessant sein sollte."

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Die Frage ist nicht zulässig und muss nicht oder u.U. falsch beantwortet werden.

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Diese Frage ist nicht zulässig, d.h. du kannst diese Frage mit einer Lüge beantworten.

Der Betrieb hat es nicht zu interessieren, ob Du mit dem Arbeitnehmerfreundlichen Betriebsrat zusammengearbeitet hattest, denn das hat nichts mit Deiner zukünftigen Stelle zu tun und geht den Betrieb gar nichts an. Das gehört sogar zum Betriebsgeheimnis des Ex-Arbeitgebers. Sag einfach Nein.

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Ich habe gesagt, dass ich noch nie einen Betriebsrat in einem Unternehmen wo ich gearbeitet habe hatte weder noch hatte ich Probleme dass ich mich irgendwo melden muss..gut oder?

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