Betriebsrat verletzt Pflichten.?

2 Antworten

Die Behauptung, dass jemand schuld am Burnout einer Kollegin schuld sei, ist wohl recht gewagt.

Andererseits sehe ich es als Aufgabe eines Meetings, Probleme im Betrieb oder in einem Team anzusprechen. Und unabhängig davon, ob jemand im Betriebsrat ist oder nicht, können doch dort hoffentlich Probleme angesprochen werden. Das ist allemal besser, als es beispielsweise hinter dem Rücken der Betroffenen auszutragen. Schließlich hätte die Kollegin im gleichen Meeting die Möglichkeit gehabt, sich zu rechtfertigen und die Vorwürfe vom Tisch zu bringen.

Solange ich die Aussagen im Detail nicht kenne, kann ich erstmal keine Verletzung der Pflichten erkennen. Wenn es tatsächlich Verhältnisse gibt, die an die Gesundheit gehen, ist es soger die Pflicht des Betriebsrats, dem nachzugehen. Ob er damit in seiner Analyse richtig liegt, ist eine andere Frage.

Das geht gar nicht. So etwas gehört unter 4 Augen besprochen. Da würde ich mich umgehend an den Betriebsratsvorsitzenden wenden. War dieser selbst dabei, dann an die Gewerkschaft.

Ja welche gesetzte verletzt der Betriebsrat damit ? Welchen Anteil hat dabei eigentlich der Arbeitgeber. Der Chef war auch dabei und es wurde sogar protokolliert.

Das Mitglied hat auch erzählt das die Mitarbeitern ihm erzählt hatte das der Burnout nichts mit der Arbeit zu tun hätte, sondern mit den Kollegen auf der Arbeit . Sowas darf er doch gar nicht sagen oder ?

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@redluff

Dazu braucht es keine Gesetze, sondern das sollte selbstverständlich sein, dass dies nicht in der Öffentlichkeit besprochen wird.

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Erst einmal wäre überhaupt die Frage zu klären, ob diese beiden Kollegen in ihrer Funktion als Mitglieder des Betriebsrates an dem Meeting teilgenommen und diese Äußerungen getätigt haben oder lediglich als Arbeitnehmer wie alle anderen auch - also auch die Frage, ob sie von der betroffenen Arbeitnehmerin in ihrer Amtsfunktion angesprochen wurden oder einfach nur als Kollegen.

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