Betriebsrat (200 Mitarbeiter) droht mit Einstellungsstopp, geht das?

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4 Antworten

Der Betriebsratsvorsitzende stellt nicht ein und kündigt nicht.

Um Deine Frage zu beantworten fehlt es hier an Informationen.

Der Betriebsrat (das Gremium und nicht alleine der BR-Vorsitzende) kann Einstellungen widersprechen, das geht aber nur im Rahmen des § 99 Betriebsverfassungsgesetzes.

Der AG kann aber beim Arbeitsgericht die Zustimmung des Betriebsrats ersetzen lassen.

Hat das Betriebsratsmitglied das fünf Stunden mehr pro Woche arbeiten will einen Teilzeitjob? Wenn ja, warum wird die Stundenzahl nicht erhöht wenn Bedarf ist?

Was bedeutet: Der BRV läuft während der Arbeitszeit in Projekte? Ist der BRV freigestellt? Was verstehst Du unter "kompromittierende" Fragen?

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Wenn die Firma im Arbeitgeberverband ist, hat man üblicherweise Rechtsschutz; ansonsten sucht sie sich einen Anwalt für Arbeitsrecht, der das Betriebsverfassungsgesetz kennt und über die möglichen Schritte Auskunft geben kann.

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Kommentar von herrtibor
15.08.2016, 16:51

Also gibt es kein Betr.Verf.G, dass so etwas nicht zulässt? 

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... natürlich, warum soll das denn nicht gehen?

.. denn wenn dieser Rat schon 200 Mitarbeiter hat, ist doch der Betrieb riesig, oder übersehe ich etwas?

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Kommentar von herrtibor
15.08.2016, 16:50

Das Unternehmen hat 200 Mitarbeiter und die Betriebsratmitglieder sind um die 18

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Der Betriebsrat darf einer Neueinstellung widersprechen, wenn es MA gibt, die ihre Stundenzahl erhöhen möchten.

Was sind kompromittierende Fragen? Das muss genauer erläutert werden. 

Er darf Fragen stellen und damit auch unbequem sein. 

Der Vorsitzende muss dieses vorher mit seinem Gremium abstimmen.

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