Betriebsminimum und Grenzkosten?

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2 Antworten

Grenzkosten = Wie viel kostet es mehr eine Einheit mehr zu produzieren. Meistens ist es so, dass es pro Stück weniger kostet je mehr du produzierst. Sprich sinkende Grenzkosten

Betriebsminimum = Der geringste Preis, zu dem noch die variablen Kosten gedeckt sind. Beispiel: Es kostet dich 1€ eine Schraube herzustellen (variable Kosten, kein Strom, Personal, etc.). Wenn der Preis unter 1€ sinkt würdest du pro Stück draufzahlen. D.h. dein Betriebsminimum liegt bei 1€. Mit anteiligen fixen Kosten würde die Schraube ca. 1,50 in der Herstellung kosten. Beim Betriebsminimum schaust Du dir aber nur die variablen Kosten an.

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Kommentar von AfterEffects
17.03.2016, 20:52

Danke erst einmal für die Erklärung das hilft schon mal:) ich soll das Ganze aber auch noch rechnerisch zeigen und da hackt es bei mir eigentlich, da man sich ja viele Sachen erstmal berechnen muss ,um diese dann in eine Funktion einsetzen oder ableiten muss um auf Grenzkosten oder so zu kommen...

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Grenzkosten:

Kosten, die bei der Produktion einer zusätzlichen Einheit entstehen. Die Grenzkosten sind meistens gleich wie die variablen Kosten pro Stück (es gibt aber auch Abweichungen).
Wenn du Fußbälle herstellst und die variablen Kosten pro Ball 10€ betragen, betragen die Grenzkosten 10€. Wenn du einen Ball mehr produzierst, musst du in dem Fall nämlich mit 10€ weiteren Kosten rechnen.

Betriebsminimum:

Mit dem Erlös werden die variablen Kosten gedeckt, die Fixkosten jedoch nicht.
Das Produkt muss also zu mindestens zu diesem Preis verkauft werden.
Da die Fixkosten nicht gedeckt werden, ist es eine kurzfristige Preisuntergrenze, weil die Fixkosten ja auch noch gedeckt werden müssen und das Unternehmen sonst darauf sitzen bleibt.

Das steht aber auch ungefähr so im Internet ;)

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