Betriebskostenabrechnung richtig berechnet?

6 Antworten

Wenn der Abrechnungszeitraum das Kalenderjahr ist, dann muss er zur Berechnung alle Kosten nehmen, die in diesem Jahr angefallen sind. Euch in Rechnung stellen darf er die dann aber natürlich nur anteilig.

Er darf sämtliche Kosten, die in 12 Monaten aufgelaufen sind und die er auf den Mieter umlegen kann, in die Nebenkostenabrechnung berechnen. Ggfs. muß er dann das Mietvertragsende berücksichtigen und die Kosten anteilig berechnen, wie z.B. hier 4/12.

Wir sind zum 30.4 ausgezogen. Nun meine Frage: Ist es rechtens, dass der Vermieter alle Kosten, die bis zum 31.12 angefallen sind, zur Berechnung nimmt? Oder darf er nur die Kosten nehmen, die bis zum 30.4 angefallen sind? Ich meine jetzt nicht die Steuern, so den z.B. Hauswartung, Müllbeseitigung etc.

Er darf alle Posten abrechnen, jedoch nur anteilig für die der Mietdauer, komplett anrechnen darf er nicht.

MfG

Johnny

Muss ich die Betriebskosten/Nebenkosten zahlen?

Hallo,

mein Freund und ich leben seit etwas über einem Jahr in einer Wohnung die uns von einem "Bekannten" vermietet wird.

Beim unterschreiben des Mietvertrages sagte er uns er hätte die "Kaltmiete" aus sämtlichen anfallenden Kosten außer "Wasser", "Strom" und "Heizöl" berechnet.

Daher müssten wir uns nur darum kümmern.

So weit so gut.. Ein Jahr lang haben wir also nur die Kaltmiete entrichtet, unseren Strom und unser Heizöl selbst gezahlt und damit gerechnet, dass am Ende des Jahres nur noch die Wasser- und Abwasserrechnung vom Vermieter kommt.

Nun sendete der Vermieter uns eine Nebenkosten Rechnung auf der abgesehen von den Wasser- und Abwasserkosten auch die Abfallentsorgung und der Kaminkehrer berechnet wird.

Kann er das so einfach obwohl wir mündlich eine andere Vereinbarung getroffen haben? Und kann er alle Nebenkosten einfach so nach einem Jahr von uns einfordern, selbst diese, die laut Vertrag als Vorschuss vom Mieter an den Vermieter zu zahlen sind, da sie nicht nach Verbrauch gerechnet werden?

Und ist die Nebenkostenvereinbarung im Mietvertrag gültig? (siehe Foto)

Vielen Dank im Voraus!

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Betriebskostenabrechnung - Gewerbefläche

Unser Ladengeschäft befindet sich in einem Wohnhaus.

Zu unserer Verkaufsfläche gehört ein Keller / Lagerraum mit einer Deckenhöhe von ca. 185-190cm.

Nun haben wir von unserem Vermieter eine Nebenkostenabrechnung erhalten.

Der Keller von ca. 30 qm wurde in der BKA mit der Verkaufsfläche / Wohnraum kostenmäßig gleichgestellt, was zu einer Kostenexplosion führt.

Ist es rechtens das der Vermieter die Kellerfläche zu 100 % zur Berechnung in die BKA einbezieht?

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Gewerbe Mietrecht Keller und Fenster?

Angebietet ist eine Geschäftseinheit, bestehend aus Ladenfläche Terrasse und dem Keller. Die Gesamte Fläche beträgt ca.:101,00m2

Die Nebenkostenabrechnung wird auf die 101m2 berechnet. Wobei ich bis dato herausgefunden habe das nur die Ladenfläche rund 64m2 zu 100% berechnet werden darf mit Heizkosten und Warmwasserkosten. Für die Terasse dürfte maximal die Hälfte der m2 für die Berechnung der Heizkosten und Warmwasserkosten heran genommen werden.

Frage: Wie verhält es sich bei einem Keller, dieser liegt unter meiner Ladenfläche. Es gibt keinen Heizkörper, nur die Heizungsrohre welche ordnungsgemäß Isoliet sind.

Weiter gibt es den Lichtschacht und eine Maueröffnung, aber kein Fenster. Nur ein Blech mit Löchern. Also ein auf Dauer offenes Fenster. (themperaturabfall im Winter + Zugluft). Es befindet sich auch kein Wasserhan im Keller. (im restlichen Kellergewölbe ist kein Heizkörper und auch kein Wasserhan)

Ist es richtig das dennoch die m2 des Kellers bei der Berechnung der Heizkosten und Warmwasser kosten eine Rolle spielen?

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Betriebskostenabrechnung Guthaben an Vermieter zurückzahlen

Ich habe meine Betriebskostenabrechnung bekommen,das Amt hat mir die Gutschrift angerechnet und der Vermieter hat mir das Guthaben ausgezahlt aber jetzt mußte ich das Guthaben an den Vermieter zurückzahlen ist das Rechtens so?

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Betriebskostenabrechnung - Vermieter hat Abholungsrhytmus nicht angepasst?

Hallo zusammen,

wir sind einige Mietparteien in einem Wohnhaus. Unser Vermieter hat mehrere Jahre lang die Müllgebühren über die Betriebskostenabrechnung abgerechnet.

Wir haben im April 2016 festgestellt dass wir für eine 2-wöchentliche Abholung bezahlen wovon keiner wusste, daher wurden die Restmülltonnen von allen Mietparteien 4-wöchentlich zur Abholung rausgestellt (werden sie immer noch).

Im April 2016 haben dann 7 (von 12) Mietparteien per E-Mail den Vermieter gebeten den Abholungsrhytmus auf 4-wöchentlich anzupassen, 2 Wochen darauf nochmal nachgefragt. Daraufhin kam aber erst mal keine Rückmeldung.

Jetzt ging die Betriebskostenabrechnung 2016 ein in der die Abfallgebühr immer noch auf Basis der 14-täglichen Abholung berechnet wurde. 

Einige Mieter haben Widerspruch gegen die Abrechnung eingelegt und der Vermieter behauptet die Anfrage damals nicht bekommen zu haben und droht jetzt mit einem Anwalt. Ich habe keine Rechtsschutzversicherung. Was denkt ihr, wie meine Chancen stehen wenn es vor Gericht gehen sollte?

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Erhöhung Betriebskosten

Muss man eine enorme Erhöhung der jährlich wiederkehrenden Betriebskosten frühzeitig ankündigen? So haben sich die Kosten für Gartenpflege und Winterdienst extrem verändert. Bei einem Vergleich der Betriebskostenabrechnung 2012 mit der Abrechnung für 2013 musste ich feststellen, dass die Kosten für die Gartenpflege um 109% und die Kosten für den Winterdienst um 93,6% angehoben worden sind, ohne das Mehrarbeiten angefallen wären. Muss eine derart enorme Steigerung nicht frühzeitig den Mietern bekannt gegeben werden. Ergibt sich hierzu etwas aus den Gesetzestexten? Ich wäre froh, hierzu fachlich kompetente Informationen zu erhalten und bedanke mich im Voraus für Eure Hilfe.

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