Betriebskostenabrechnung mit Nachzahlung

Techem Abrechung - (Heizkosten, Betriebskostenabrechnung)

9 Antworten

Bei Abrechnungszeitraum = Kalenderjahr hat der VM bis 12 Monate danach Zeit die Abrechnung zu erstellen und zuzuschicken.

ich bezahle 160 € Heizkosten pro Monat,

Nein, Heiz- und Kaltwasserkosten.

Bei 4 Personen und einem Preis von  5,82 € pro m³ entfallen davon schon etwa 43 € für Kaltwasser.

Verbleiben 117 € für Heiz- und Warmwasseraufbereitungskosten.

Völlig im Rahmen des Normalen.

... also, so ein Verbrauch wird ja von Erfassungsgeräten erfaßt und wenn die Gerätenummer in eurem Mietgegenstand ist, sollte es plausible Werte geben, oder? Verbrauch und Gerätenummer sind aus der AR zu ersehen, Beginn aus der alten AR. Somit kann allenfalls der Einkauf überteuert sein und auch das kann doch leicht und einfach kontrolliert werden. Viel Glück. Anm.: Die Herstellungskosten für WW halte ich für zu hoch!!

Das ewige Problem mit diesen doofen Ablesegeräten. Da muss man sich mal schlau machen, ob die Teile überhaupt korrekt angebracht sind, damit auch richtige Werte herauskommen.

Google mal das hier: "richtige montage ablesegeräte fußbodenheizung"

Auffällig bei der Abrechnung ist nur, dass du mit deinen 73 m³ und einem Anteil von 7 % der gesamten Nutzfläche (1.012 m³), aber rund 1/7 oder fast 15 % der Verbrauchskosten tragen sollst.

Wieviel Mieteinheiten gibt es bei euch und wie viele davon sind vermietet?

Alles andere erscheint mir korrekt. Den Preis für Kaltwasser (Frisch- und Abwasser kann man beim Versorger (Gemeinde, Stadtwerke usw.) erfragen und dadurch kontrollieren, aber auch der kann stimmen.

ob die Teile überhaupt korrekt angebracht sind, damit auch richtige Werte herauskommen.

Welche Teile? Es ist eine Fußbodenheizung! Da gibt es keine Heizkostenverteiler sondern Wärmemengenzähler. Kennst du den Unterschied (nicht)?

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@albatros

Ach und Wärmemengenzähler sind keine Ablesegeräte und es wird von ihnen nicht abgelesen? Deshalb steht dann in der Abrechnung auch Ablesewert!

Da gibt es keine Heizkostenverteiler ....

Außerdem ist es nicht unüblich, dass auch bei Fußbodenheizungen zusätzlich Heizkörper vebaut werden an denen dann ein Ablesegerät angebaut ist.

..... sondern Wärmemengenzähler.

Und hier findest du eine Auflistung von 10 Fehlern, die bei Auswahl und Montage von "deinen" Wärmemengenzählern gern passieren:

1. Falscher Mindest- und Nenndurchfluss
Damit der Durchflusssensor den zu erwartenden Volumenstrom auch mit hinreichender Genauigkeit aufzeichnen kann, sollte die Auswahl entsprechend erfolgen. Ein behäbiger Woltmannzähler für riesige Volumenströme lässt sich beispielsweise durch den Verbrauch einer Zweizimmerwohnung kaum beeindrucken. Für den Fall, dass an eine zukünftige Erweiterung der Wohneinheiten gedacht wird, sollte man nicht schon auf eine Kapazitätsreserve im jeweiligen Zähler setzen. Die Messungenauigkeiten würden dadurch eventuell zu groß.
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2. Falsche Position des Wärmezählers
Der Einbauort, Vor- oder Rücklauf, ist auf dem Wärmezähler angegeben und sollte unbedingt berücksichtigt werden. Obwohl der Einbau des Zählers im Rücklauf wegen der niedrigeren Temperaturen üblich ist, sollte der Einzelfall für die Komponenten immer geprüft werden.
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3. Falsche Fliessrichtung des Zählers
Ist der Einbauort der richtige, sollte auch die Fliessrichtung entsprechend gewählt werden. Ein rückwärts laufender Zähler liefert Fehlmessungen.
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4. Falsche Einbaulage für den Zähler
Ein Wärmemengenzähler hat, wie auch ein Wasserzähler, eine vorgeschriebene Einbaulage. Jede andere gekippte oder schräge Position kann das Zählwerk beeinflussen und ebenfalls die Messung verfälschen. Für den senkrechten oder waagrechten Einbau gibt es oft entsprechende Zählerarten. Man sollt sich also nicht erst auf der Baustelle von den Gegebenheiten überraschen lassen. Eine sorgfältige Planung zur Einbaulage ist daher notwendig.
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5. Zu kleine Ein- und Auslaufstrecken
Kurz hintern einem Bogen, T-Stück oder Ventil, treten Verwirbelungen auf. Um diesen Einfluss auf die Messung zu vermindern sollten entsprechend ausreichende Abstände zu solchen Komponenten eingehalten werden. Die Einbaurichtlinien mit jeweiligen Mindestabständen werden häufig mit dem Zähler zusammen ausgeliefert. Ein Blick in diese Unterlagen ist also mehr als nur empfehlenswert.
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6. Die Messelemente in unterschiedlichen Kreisen montiert
Die Volumenstrommessung sollte zusammen mit den Temperaturmessungen entweder im Primär- oder Sekundärkreis erfolgen. Eine Mischung führt ins Chaos.
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7. Falscher Einbau der Temperaturfühler
Die Fühler sollten mindestens bis zur Rohrmitte reichen und angeströmt werden. Ist der Nenndurchfluss unter 25 Millimeter (z. B. Cu-Rohr 28 x 1,5), sind keine Tauchhülsen zugelassen. Ein Umstand der nicht immer berücksichtigt wird.
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8. Nicht richtig kombinierte Sensoren und Rechenwerke
Die so genannte Impulswertigkeit eines Sensors muss natürlich zwingend mit dem Rechenwerk übereinstimmen. Es darf nicht sein, dass beispielsweise der Durchflusssensor einen Impuls pro durchflossenen Liter an Heizwasser abgibt, das Rechenwerk jedoch diesen Impuls als eine Menge von zwei Litern interpretiert und in der Folge rechnerisch falsch einsetzt.
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9. Gekürzte, verlängerte oder aufgerollte Fühlerkabel
Bei Kürzung oder Verlängerung von Fühlerkabeln erlischt im Zweifel die Zulassung dieser Bauteilkomponente. Daher müssen die entsprechenden Längen recht genau geplant und bestellt werden. Auch das Aufrollen einer Überlänge kann, durch den eventuell entstehenden Induktionsstrom, zu Fehlern bei der Messung führen.
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10. Abstand der Signalleitungen zu anderen Leitungen zu gering
Andere stromführende Leitungen können die Signalleitungen der Fühler beeinflussen und daher ebenfalls das Messergebnis verfälschen.

Quelle: Ein Sachverständiger http://www.sbz-monteur.de/2011/10/25/die-10-todsunden-beim-warmezahler-einbau/

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Wärmemengenzähler wurde von Techniker nicht ordnungsgemäß installiert. Nun droht Neuberechnung nach Gradtagszahlentabelle. Was kann ich tun als Mieter?

Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem:

Bei der Anfertigung der Betriebskostenabrechnung für das vergangene Jahr ist meiner Hausverwaltung vor 1,5 Monaten aufgefallen, dass mein Heizverbrauch im Gegensatz zu den anderen 8 Mietparteien in meinem Haus eher gering ausgefallen ist. Daraufhin hat sie sich umgehend mit dem zuständigen Energiedienstleister in Verbindung gesetzt und diesen gebeten, meinen Wärmemengenzähler auf einen Defekt oder Manipulation zu überprüfen. Diese hat bis einschließlich gestern angedauert. Nun behauptet der Energiedienstleister, dass das jetzige Gerät damals beim Austausch (vor 3 Jahren) nicht richtig installiert wurde und es deshalb die durchgeflossene Wärme nicht richtig messen konnte. Das Ende vom Lied ist: Der Energiedienstleister wird die Heizkosten meiner Wohnung nun auf Grundlage der sogenannten Gradtagszahlentabelle ermitteln, welche vom Gesetzgeber vorgegeben ist, wenn kein Wärmeverbrauch durch Messungen ermittelt werden kann. Soweit zu meiner Ausgangslage …

Für mich persönlich ist diese Entwicklung ein absoluter Schlag ins Gesicht, zumal ich schon immer sehr sparsam (über weite Teile sogar geizig) mit meinen Wärme-, und Heizkosten umgegangen bin. Dazu kommt, dass ich jetzt für das Unvermögen anderer Leute (sprich, dem zuständigen Techniker, der damals vor 3 Jahren für die korrekte Installation des Wärmemengenzählers verantwortlich war) nun eine heftige Nachzahlung erwarten muss. Denn die Gradtagszahlentabelle ist für mich nichts anderes als eine Auflistung von Durchschnittswerten aller Haushalte einer bestimmten Region. Mit Gerechtigkeit hat das aus meiner Sicht herzlich wenig zu tun.

Meine Fragen an Euch sind daher vor allem Folgende:

  1. Hat meine Hausverwaltung überhaupt das Recht, mir als Mieter die Mehrkosten für einen vor 3 Jahren nicht ordnungsgemäß installierten Wärmemengenzähler in Form der Gradtagszahlentabelle in Rechnung zu stellen?

  2. Ist es nicht Aufgabe des Energiedienstleisters für einen Schaden, den mir einer ihrer Mitarbeiter verursacht hat, zu haften?

  3. Darf mir denn die Hausverwaltung so ohne Weiteres von der bereits seit einem Jahr verjährten Betreibskostenabrechnung 2014 auf Grundlage der Gradtagszahlentabelle eine Nachzahlung in Rechnung stellen?

Für hilfreiche Antworten würde ich mich riesig freuen.

Viele Grüße Sympathic

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