Betriebskostenabrechnung mit Nachzahlung

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9 Antworten

... also, so ein Verbrauch wird ja von Erfassungsgeräten erfaßt und wenn die Gerätenummer in eurem Mietgegenstand ist, sollte es plausible Werte geben, oder? Verbrauch und Gerätenummer sind aus der AR zu ersehen, Beginn aus der alten AR. Somit kann allenfalls der Einkauf überteuert sein und auch das kann doch leicht und einfach kontrolliert werden. Viel Glück. Anm.: Die Herstellungskosten für WW halte ich für zu hoch!!

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Bei diesen Vorauszahlungen und dieser Nachzahlung für Heizkosten beträgt der Satz monatlich 2,50 EURO/m². Das ist mehr als das Doppelte des Durchnitts. Ich vermute, dass hier der Vermieter die 8 Monate aus 13 mit berechnet hat, was unzuässig ist. Die 13er Abrechnung wäre getrennt vorzunehmen, allerdings jetzt verfristet und Nachzahlungen nicht mehr forderbar bzw. nicht zu leisten

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Kommentar von albatros
19.11.2015, 19:29

Ergänzung: Hier werden die KW-Zähler-Miete und das Ablesen derselben nach Wasserverbrauch berechnet. Das ist unzulässig und sollte beanstandet werden. Also diesbezüglich Einspruch einlegen und Korrektur fordern.

Insofern die Betriebskosten für 13 in die 14er Abrechnung einbezogen wurden, ist die Abrechnung bereits deshalb aus formalen Gründen unwirksam. Dementsprechend entfiele die Reklamation bezüglich der oben benannten Berechnungen für Miet und Verbrauchserfassung.

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Kommentar von KlausM1966
20.11.2015, 07:35

Ich vermute, dass hier der Vermieter die 8 Monate aus 13 mit berechnet hat, was unzuässig ist

Die beanstandete Abrechnung wurde von Techem erstellt, nicht vom Vermieter und auf dem Bild ist das Ablesedatum des alten Zählerstandes mit 31.12.2014 angegeben

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Bei Abrechnungszeitraum = Kalenderjahr hat der VM bis 12 Monate danach Zeit die Abrechnung zu erstellen und zuzuschicken.

ich bezahle 160 € Heizkosten pro Monat,

Nein, Heiz- und Kaltwasserkosten.

Bei 4 Personen und einem Preis von  5,82 € pro m³ entfallen davon schon etwa 43 € für Kaltwasser.

Verbleiben 117 € für Heiz- und Warmwasseraufbereitungskosten.

Völlig im Rahmen des Normalen.

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Das ewige Problem mit diesen doofen Ablesegeräten. Da muss man sich mal schlau machen, ob die Teile überhaupt korrekt angebracht sind, damit auch richtige Werte herauskommen.

Google mal das hier: "richtige montage ablesegeräte fußbodenheizung"

Auffällig bei der Abrechnung ist nur, dass du mit deinen 73 m³ und einem Anteil von 7 % der gesamten Nutzfläche (1.012 m³), aber rund 1/7 oder fast 15 % der Verbrauchskosten tragen sollst.

Wieviel Mieteinheiten gibt es bei euch und wie viele davon sind vermietet?

Alles andere erscheint mir korrekt. Den Preis für Kaltwasser (Frisch- und Abwasser kann man beim Versorger (Gemeinde, Stadtwerke usw.) erfragen und dadurch kontrollieren, aber auch der kann stimmen.

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Kommentar von albatros
19.11.2015, 19:21

ob die Teile überhaupt korrekt angebracht sind, damit auch richtige Werte herauskommen.

Welche Teile? Es ist eine Fußbodenheizung! Da gibt es keine Heizkostenverteiler sondern Wärmemengenzähler. Kennst du den Unterschied (nicht)?

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Würde mich auch wundern wenn die ihre Rechnung erst nach gut einem Jahr schicken. Kann da Anfang 2015 nichts ?
Wie ist das mit den Zählerständen ? Wer prüft die ? Die scheinen irgendwie nirgends auf beim Bild oder habe ich es übersehen ?
Anrufen und nachhaken und versuchen rauszubekommen was das ist. Und wieso die Rechnung nicht früher kam. Prüfen, wieviel wirklich in dem Zeitraum von euch bezahlt wurde undundund... Ferndiagnosen sind da oft bisserl schwer. Was hattet ihr die letzten Jahre für Kosten? Wenn das um einiges mehr jetzt ist dann kann man sich auch an die eine Schlichtungsstelle wenden. Mehr fällt mich auch grade nicht ein.

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Kommentar von Dongero
19.11.2015, 08:26

Habe früher keine Abrechnung bekommen, sonst wehre die nicht Abrechnung sondern Mahnung oder? Firma Techem prüft das, frühere Abrechnung habe nicht weil ich Mai 2013 hier eingezogen bin.

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Die Abrechnungsfrist ist in Ordnung. Der Vermieter kann die Nebenkosten-/Betriebskostenabrechnung für den Zeitraum vom 1.01.2014 bis 31.12.2014 bis 31.12.2015 bei Dir einreichen. Wenn Du den Eindruck hast, dass der Heizkostenanteil zu hoch ist, lass Dich z. B. von einem Mieterverein in Deiner Nähe beraten.

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Kommentar von Dongero
19.11.2015, 14:30

Bei Mietrecht.org habe so was gelesen,was ist damit?

" Auch die Abrechnungsfrist für die Heizkosten beginnt mit dem Ende des maßgeblichen Abrechnungszeitraums und beträgt gemäß § 556 III 2 BGB zwölf Monate. Diese Zwölfmonatsfrist ist eine Ausschlussfrist zulasten des Vermieters. Nach Ablauf dieser Frist kann der Vermieter grundsätzlich keine Nachforderungen mehr geltend machen, es sei denn, er hat die verspätete Geltendmachung selbst nicht zu vertreten. Die Heizkosten können auch getrennt von den übrigen Nebenkosten abgerechnet werden, soweit dies vereinbart ist. Regelmäßig ist die Heizkostenabrechnung Bestandteil der Nebenkostenabrechnung insgesamt.

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Hier steht noch Heizkosten 523€

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Kommentar von anitari
19.11.2015, 08:47

Ist etwas unglücklich formuliert. Aber aus der Einzelabrechnung von Techem ist ja ersichtlich das es um Heiz- und Kaltwasserkosten geht. Der Kaltwasserpreis ist mit fast 6 € schon recht hoch.

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Kommentar von KlausM1966
19.11.2015, 09:24

Hier steht noch Heizkosten 523€

Falsch, hier steht Heizkostenabrechnung, nicht Heizkosten!! In dieser Abrechnung sind aber Heizkosten, Warmwasser und Kaltwasser abgerechnet.

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Dann rufst du erstmal bei deinem Versorger an und fragst was das mit dem Abrechnungszeitraum soll.

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Kommentar von Chiarissima
19.11.2015, 08:24

Das ist keine Versorgungsabrechnung. Hier geht es um Betriebskosten/Nebenkosten. 

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Wenn ich diese Rechnung so überfliege, dann handelt es sich hier nicht nur um die Heizungskosten, sondern auch um Wasser- und Warmwasserverbrauch.

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Kommentar von Dongero
19.11.2015, 08:19

Hallo, aber in schreiben von Verwaltung steht Heizkosten 523€ 

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Kommentar von albatros
19.11.2015, 19:17

Heiz- und Wassererwärmungskosten werden getrennt und mit verschiedenem Splittungsverhältnis abgerechnet. Die reklamierte Forderung bezieht sich nur auf die Heizkosten.

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