Betriebskosten und Versicherung?

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9 Antworten

Alle Sach- und Haftpflichtversicherungen das Haus/Grundstück betreffend dürfen auf den Mieter umgelegt werden, sofern vertraglich vereinbart.

§ 3 Betriebskostenverordnung Punkt 13

die Kosten der Sach- und Haftpflichtversicherung,

hierzu gehören namentlich die Kosten der Versicherung des Gebäudes gegen Feuer-, Sturm-, Wasser- sowie sonstige Elementarschäden, der Glasversicherung, der Haftpflichtversicherung für das Gebäude, den Öltank und den Aufzug;

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Ein Vermieter verteilt seine Kosten und Lasten und ein Mieter hat zu wuppen, wenn es denn vereinbart wurde und diese Belastung wirtschaftlich ist.

Hier bei uns zicken die Mietervereine gerade rum, wenn denn ein Mietausfall, Kleinreparaturen, Neuwert, u.a. abgesichert wurde und die Beiträge nicht in deren Raster passen.

Viel Glück.

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Grundsätzlich gehört das zu den umlagefähigen Betriebskosten (§ 2 Pkt. 13 BetrKV).

Das muss allerdings vertraglich vereinbart sein. Hier reicht aber ein vertraglicher Hinweis, wonach der Mieter die Betriebskosten trägt, aus.

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Kommentar von wurstbemmchen
08.11.2016, 09:22

Und wie sieht das mit Kosten für Schornsteinfeger aus? Oder müssen diese bei warmwasser und Heizkosten mit rein?

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Ja. Und Du kannst die Kosten wiederum beim Finanzamt geltend machen.

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Kommentar von ChristianLE
08.11.2016, 09:22

 Und Du kannst die Kosten wiederum beim Finanzamt geltend machen.

 

Was soll denn hier geltend gemacht werden? Hierbei handelt es sich doch nicht um haushaltsnahe Dienstleistungen nach § 35a EStG.

 

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Ja, Gebäudeversicherung und Gebäudehaftpflichtversicherung sind Bestandteil der Betriebskosten.

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Du meinst sicherlich in der Nebenkostenabrechnung. Wenn ja, dann ist es anteilig berechenbar.

Meinst du mit Betriebskosten jedoch deine gewerbliche Tätigkeit, so kann das nur in der Buchführung eingang finden, wenn das Gebäude ausschließlich gewerblich genutzt wird.

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Kommentar von ChristianLE
08.11.2016, 09:36

Du meinst sicherlich in der Nebenkostenabrechnung

 

Nein, er meint Betriebskostenabrechnung. Den Begriff "Nebenkostenabrechnung" gibt es im Mietrecht nicht (es heißt nicht umsonst Betriebskostenverordnung).

Aus irgendeinem Grund wird der Begriff der Nebenkostenabrechnung aber oft (und fälschlich) verwendet.

Meinst du mit Betriebskosten jedoch deine gewerbliche Tätigkeit, so kann das nur in der Buchführung eingang finden, wenn das Gebäude ausschließlich gewerblich genutzt wird.

 

Was meinst Du damit?

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Kommentar von anitari
08.11.2016, 09:44

Das was umgangssprachlich Nebenkosten der Wohnung genannt wird heißt korrekt Betriebskosten.

§ 1
Betriebskosten

(1) Betriebskosten sind die Kosten, die dem Eigentümer oder

Erbbauberechtigten durch das Eigentum oder Erbbaurecht am Grundstück oder durch den bestimmungsmäßigen Gebrauch des Gebäudes, der Nebengebäude, Anlagen, Einrichtungen und des Grundstücks laufend entstehen.

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Kommentar von schleudermaxe
09.11.2016, 12:41

Oh, ein Kenner?

Wir Vermieter haben Kosten und Lasten, so die gesetzlichen Vorgaben, und die anfallenden Betriebskosten können wir, wenn sie denn wirtschaftlich sind, auf die Mieter verteilen, wenn es denn die beiden Vertragsparteien so vereinbart haben.

Von einer >Nebenkostenverordnung finde ich nichts in den gesetzlichen Vorgaben.

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Kann sie. Wird bei uns jedenfalls. (Großer Wohnungskonzern).

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Ja, Versicherungen sind umlagefähige Betriebskosten.

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Ja, die Wohngebäudeversicherung ist umlagefähig.

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