Betriebskosten bei Gewerbe im Haus komplett auf die Mieter umlegbar?

5 Antworten

Das kommt auf den Einzelfall an. 

Zum Einen müsste man die im Mietvertrag vereinbarten Nebenkosten kennen und zum Anderen verursachen unterschiedliche Gewerbe unterschiedliche Kosten. Büroräume fallen kaum ins Gewicht, hingegen  Kneipen, Frisöre etc. schon eher 

Wenn bei einem Wohnhaus mit Gewerbe die Mehrkosten für die Mieter nicht 15 % Toleranzwert übersteigen, so muss der Mieter das i.d. R. hinnehmen.

Wenn allerdings nachweislich durch das entsprechende Gewerbe die Betriebskosten erheblich höher sind, so muss zumindest die erhöhte Grundsteuer und die erhöhte Versicherung vor Umlage auf die Wohnmieter abgezogen werden.

Dazu gibt es jede Menge Gerichtsurteile, wie die Gerichte entscheiden, hängt aber immer vom Einzelfall ab.

Falls du im Mieterschutz bist, empfehle ich dir, die Betriebskostenabrechnung dort prüfen und ggf. korrigieren zu lassen, denn da 85 % aller Abrechnungen falsch sind, schadet dies nicht 

Hier ist speziell zum Thema NK bei Wohnungsanmietung im Haus mit Gewerbe ein interessanter Artikel:

-allgemeine.de/web/mobil/leben/detail/-/specific/Wohnen-im-Gewerbehaus-kann-Betriebskosten-hochtreiben-1904084885

Die Betriebskosten wie Wasser, Heizkosten, sollten über Zähler verbrauchsgenau abgerechnet werden. Beim Müll wäre die Frage, ob in dem Gewerbe besonders viel Müll anfällt. Bei mir im Haus wird je Wohnung gerechnet, allerdings sind diese sehr ähnlich groß. Da gibt es sicher Anpassungsfaktoren bezogen auf die Quadratmetergröße der Wohnung. Im Zweifelsfall wären getrennte Mülltonnen sinnvoll.

Hauslicht wird auf die Wohnungen verteilt. Ebenso Hausmeister und Wartungskosten.

Da eurer Vermieter aber sowieso die Kaltmiete erhöhen kann, wenn er dass noch nicht ausgereizt ist, ist die Diskussion irgendwie sinnlos.

"Hauslicht wird auf die Wohnungen verteilt. Ebenso Hausmeister und Wartungskosten." Das machen zwar viele Vermieter so, muss aber nicht in jedem Fall von den Wohnungsmietern hingenommen werden...und es hängt auch von der mietvertraglichen Vereinbarung ab.

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Klar kann er die Kaltmiete erhöhen, falls er sie noch nicht ausgereizt hat...in diesem Fall greift dann das Sonderkündigungsrecht ^^

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Gewerbeeinheiten haben mitunter eigene Gewerbemülltonnen, wenn viel Müll anfällt. Wenn keiner anfällt oder eine bestimme Art Müll immer über Wertstoff- oder Recyclinghöfe entsorgt wird, dann taucht bei der Abrechnung nur die Anzahl der Wohneinheiten auf.

Die Grundsteuer fällt auf das Haus an und wird auf die gesamte Fläche umgelegt.

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