Betriebsbedingte Kündigung. In welchen fällen Abfindung, in welchen Fällen keine?

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5 Antworten

Keine Gewerschaft.

Ich denke, eine fehlerhafte Leistung wird nicht noch mit einer Abfindung belohnt.

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wenn er die Kündigung, durch Schlechtleistung, herbeigeführt hat, kann er keine Abfindung beanspruchen. Abfindung ist ein finanzieller Ausgleich um die Härte des nicht verschuldeten Arbeitsplatzverlustes "abzufedern".

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Einen Anspruch auf eine Abfindung gibt es in Deutschland nur in wenigen Fällen - siehe auch http://www.abfindunginfo.de/abfindung.html.

Nur wenn der Arbeitgeber Fehler bei der Kündigung gemacht hat, könnte der Gekündigte vielleicht eine Abfindung aushandeln oder bei einer Klage vor Gericht erstreiten. Beides wäre möglich, auch wenn das Kündigungsschutzgesetz in dem Betrieb nicht greift.

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Das widerspricht sich ein wenig. Eine betriebsbedingte Kündigung erfolgt nicht wegen Schlechtleistung. Diese kann allerdings das Zünglein an der Waage sein.

Bei einer betriebsbedingten Kündigung muß die soziale Reihenfolge eingehalten sein. Wenn der Jemand verheiratet und Vater von 3 Kindern ist dann ist vermutlich eben diese Reihenfolge nicht eingehalten worden.

Dann könnte vor Gericht eine Abfindung erstritten werden. Mit der Schlechtleistung hat das weniger zu tun.

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Kommentar von Maximilian112
21.12.2015, 18:15

Es darf natürlich kein Kleinstbetrieb sein. Bei weniger als 10 Vollzeitbeschäftigten funktioniert das nicht.

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Bei Kündigung durch fehlerhafter Arbeit kannst du, wie ich schätze, keine Abfindung erwarten. Ich kann hier jedoch nicht mit Gesetzestexten belegen.

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