Betriebsarzt ablehnen welche Folgen?

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4 Antworten

Die Einstellungsuntersuchung muß für Dich nicht verpflichtend sein, ggf Gesetz oder durch die Berufsgenossenschaft geregelt.

Im Falle einer Vorsorgeuntersuchung kann es eine Angebotsuntersuchung sein, dh der Arbeitgeber muß sie anbieten, als Arbeitnehmer kannst Du sie ablehnen.

Welche Tätigkeit wirst Du da machen?

Das Arbeitsamt kann Dir keine Vorschriften machen, Du entscheidest selbst, ob Du da wieder eingestellt werden willst. Zu überlegen wäre, ob Du mehr Geld verlangst, weil die Firma Dich dringend braucht hast Du eine gute Verhandlungsposition.

apolda345 20.03.2012, 01:14

ja ich denke auch das der Arbeitnehmer nicht verpflichtet ist sich untersuchen zu lassen,ein Gesetz dahingehend hab ich nicht gefunden.Es gibt Berufe da ist eine Untersuchung vorgeschrieben,keine Frage dann,in diesen Berufen bin ich aber nicht tätig.

Ist alles etwas komplizierter als geschrieben,spielt aber für die Frage keine Rolle,vielen Dank für deine Antwort.

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Du hast als Arbeitnehmer nachzuweisen dass Du für die Arbeit geeignet bist. Wenn Dein Arbeitgeber Dich zum Betriebsarzt schickt um den Nachweis zu erhalten und Du das ablehnst dann kannst Du die Eignung für den Job nicht nachweisen. Für Betriebsärztliche Vorsorgeuntersuchungen muss der Arzt Arbeits- oder Betriebsmediziner sein und dein Arbeitgeber bezahlt die Untersuchungen, also legt der Arbeitgeber fest welcher Arzt, weil er nur mit ihm einen Vertrag hat! Eigentlich kommt so eine Untersuchungsverweigerung einer Arbeitsverweigerung gleich. Aber so wie Du geschrieben hast suchst Du nur Gründe nicht zu arbeiten, oder?

apolda345 19.03.2012, 21:43

wenns geht keine Spekulationen hier hin schreiben! Ich wollte außerdem eine Antwort auf meine Frage die auch belegbar ist,ansonsten hat die keinen Wert.

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ralosaviv 19.03.2012, 22:10

Die Gesetzesgrundlage zu diesen Behauptungen bekommen wir hier aber bestimmt auch noch!?

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Den Betriebsarzt kannst du natürlich ablehnen. Der AG hat ja nun nicht das Recht dir vorzuschreiben, zu welchem Arzt du gehst.

Wenn eine Einstellungsuntersuchung Voraussetzung ist, musst du dir eben einen anderen Arzt aussuchen (Hausarzt?).

Die Arge wird wenig Verständnis für eine derartige Verweigerung haben. Es sei denn, du sollst dafür Kosten aus eigener Tasche tragen.

sabirke 19.03.2012, 21:39

Den BA kann man nicht so einfach ablehnen und ein Hausarzt kann auch keine Vorsorgeuntersuchungen nach arbeitsmedizinischen Grundsätzen durchführen, das muss ein Arbeits- oder Betriebsmediziner sein.

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ralosaviv 19.03.2012, 22:07
@sabirke

http://www.frag-einen-anwalt.de/Betriebsarzt-wg-Vertrauensbruch-ablehnbar-__f137603.html

Lesen.

Den BA kann man ablehnen. Das wäre ja noch schöner. Wenn es denn unbedingt ein Facharzt für Arbeitsmedizin sein muss, darf der AN immer noch frei wählen, zu einem anderen Arzt zu gehen. Eine Einstellungsuntersuchung muss dennoch nicht zwingend von einem derartigen Facharzt vorgenommen werden. Wir wissen hier nicht, was der AG genau fordert. Es würde am Grundsatz aber immer noch nichts ändern.

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Navvie 20.03.2012, 16:18
@ralosaviv

Das mag wohl sein, dem AG steht es dann aber ebenso frei, ob er eine Untersuchung durch einen anderen Arzt akzeptiert oder nicht. Im ö. D. z. B. ist eine amtsärztliche (vergleichbar einer betriebsärztl.) Untersuchung Vorschrift. Unter bestimmten Voraussetzungen kann davon abgewichen werden. Weitergehende Laboruntersuchungen von Privatärzten können in das Ergebnis mit einbezogen werden, ob der AG das dann anerkennt, bleibt ihm aber selbst überlassen. Da die meisten AG allerdings selbst keine Mediziner sind, werden sie sich im Zweifelsfall auf das Verlassen, was ihre Mediziner ihnen anraten.

Gruß Navvie

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dann bekommst du halt die stelle nicht.....ganz einfach...und dann soll der steuerzahler für dich zahlen.....

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