Betriebliche Altersvorsorgung kündigen Stilllegen?

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9 Antworten


Ich bin mir sehr sicher das ich dass machen möchte, weil es in meinen Augen verarsche ist.

Hätte ich gerne mal erklärt, warum das Verarsche sein soll.


Seit 2012 zahle ich da ungefähr 35 EUR ein.

Bei dem Beitrag ist das echt Verarsche.

Allerdings was genau diese 35,- € sind, sind nicht klar.

  • Der Bruttobeitrag, der bei deiner Versicherung ankommt
  • Der Beitrag um den dein Bruttoeinkommen durch eine Entgeltumwandlung reduziert wurde
  • Der Betrag um den sich dein Netto reduziert hat, durch die Einrichtung der bAV.


Jetzt sah ich auf einer Website dass wenn ich den Vertrag kündigen möchte, es gar nicht so einfach wäre, da auf mich kosten zukämen? Könnt ihr mir da weiterhelfen?

Nein können wir nicht, zumindest nicht aufgrund der erbärmlichen Informationslage.

Eine Frage zur bAV muss so aussehen.

Ich habe im Jahr x eine betriebliche Altersvorsorge in Form einer Entgeltumwandlung / zusätzlichen Arbeitgeberleistung / Mischform abgeschlossen auf dem Durchführungsweg Direktversicherung / Pensionskasse / Pensionsfonds / Direktzusage / Unterstützungskasse.

Der monatliche/vierteljährliche/halbjährliche/jährliche Gesamtbeitrag beträgt y, (wovon mein Arbeitgeber z bezahlt).

Der Vertrag wird bei der Gesellschaft a als Einzel/Gruppenvertrag geführt.

Wenn du entsprechende Infos nachreichst, kann man dir ggf. helfen, aktuell leider nicht möglich.

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Kommentar von XxRoxetteXx
18.10.2016, 15:42

Ich kann das schlecht erklären. Ich werde es mal versuchen. Dadurch das meine Brutto Beträge KV RV etc. Beiträge niedriger ausfallen mit der Versicherung als ohne, wird bei Renteneintritt meine Rente weniger ausfallen  wodurch dann die Kapitalgedeckte Altersvorsorge eintritt und es sozuagen ein 0 Summenspiel wird. Desweiteren kann das Geld sein von heute auf morgen seinen Wert verlieren und wer weiß was in 40 Jahren sein wird.

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Hallo Daniel,

wo hast du denn dieses Halbwissen her.

Dass du Steuer- und Sozialversicherungs-Vorteile bei einer BAV hast, scheint dir nicht bekannt zu sein.

Nehmen wir mal einen Arbeitnehmer an, der ein mtl. Brutto-Einkommen von ca. 2.000 € hat und in Steuerklasse III ohne Kinder ist.

Außerdem nehmen wir mal an - er würde eine normale Rentenversicherung mit einem mtl. Beitrag von 100 € abschließen.

Bei einer Betrieblichen Altersversorgung zahlt er aber nur einen mtl. Beitrag von ca. 65 €.

Der Vorteil von 35 € mtl. kommt daher, dass er keine Sozialversicherungsbeiträge und auch keine Lohnsteuer dafür zahlt.

Und meistens beteiligt sich auch noch der Arbeitgeber an der BAV in dem er einen Zuschuss dazu gibt.

Einfach mal darüber nachdenken.

Viele Grüße,

N.U.

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Verträge zur betrieblichen Altersversorgung sind alle gesetzlich so gestaltet, dass sie vor dem Erreichen des regulären Rentenalters nicht gekündigt werden können.

Kündigt man doch, werden sämtliche Steuervorteile, die man bis dahin erhalten hat, nachgefordert. Auch der Betrieb kann dann evtl. Zuschüsse, die er geleistet hat, zurück fordern.

Je nachdem wie lange der Vertrag schon lief, kann es ohne weiteres sein, dass du da gar nichts heraus bekommst.

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HAllo,

ob eine betriebliche Altersvorsorge zu jemanden passt oder nicht, das kann in der Beratung dargestellt werden. Leider kommt es häufig nicht dazu, das dazu in den Betrieben "beraten" wird. Bei mir gehört dazu die Gegenüberstellung, Einzahlungsphase (simulierte Gehaltsabrechnung und Hinweise auf Verlust von Rentenantielen (siehe Kevins Berechnung), Arbeitslosengeldverringerung.) und die Leistungsphase (nachträgliche Besteuerung und Sozialversicherungsbeiträge (siehe Constein)).

Probleme haben Arbeitnehmer mit Stundenabrechnungen immer beim lesen der Gehaltsabrechnung danach.

Mir ist neu, dass der Entgeltverzicht (Beitrag) einen höheren Rentenverlust erzeugt als eine NETTORente aus der betrieblichen Altersvorsorge.

Das der Arbeitgeber seine eingesparten Sozialversicherungsbeiträge zum Arbeitnehmergehalt wieder zum avisierten Beitrag dazu gibt, halte ich  für normal. darüber hinaus können Arbeitgeber- VL Leistungen steuerfrei eingezahlt werden.

Das eine betriebliche Altersvorsorge nach kurzer Laufzeit nicht mehr kündbar sind, das war Gegenstand der Beratung, und die Gründe wurden dafür auch genannt.

Beste Grüße

Dickie59

 

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Die betriebliche Altersvorsorge zahlt doch der Arbeitgeber, also kannst Du sie auch nicht kündigen oder vorzeitig auszahlen lassen.

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Kommentar von XxRoxetteXx
18.10.2016, 15:34

Der Arbeitgeber plus Staat plus Ich privat

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Kommentar von Cyberitze
18.10.2016, 15:34

Ehm der AG führt sie auf Wunsch des AN an die Versicherung ab. Geht ja auch vom AN/Versicherten aus, ob er die Vorsorge wünscht ^^

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Dein Denken geht in die falsche Richtung.

Vielleicht solltest du noch etwas mehr einzahlen um den Ertrag später zu erhöhen.

Dies wird ja auch zum Teil staatlich gefördert. Am besten berätst du dich mit denjenigen der deine Lohnsteuerjahresausgleich macht.

Nur nicht kündigen. Da zahlst du immer unverhältnismäßig drauf. Im schlimmsten Fall (z.B. Arbeitslosigkeit) stornieren/ Stilllegen.

 

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´Frag am besten bei der Vericherung nach, ich schätze mal das es von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich ist ^^

Also mir wurde auch vor kurzem sowas angeboten, und soweit ich das in Erinnerung hatte, konnte ich den Vertrag auch nur gegen Kosten auflösen oder halt die Zahlungen auf 0€ setzen (das eingezahlte würde mit der Rente ausgezahlt werden)

Perönlich finde ich die Vorsorge super und will die auch machen, blos der Betrieb streubt sich dagegen (also bei Azubis-->hab ich halt wärend der Ausbildung noch mehr Geld) ^^

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Kommentar von XxRoxetteXx
18.10.2016, 15:35

Wie kann ich das mit 0EUR setzen am besten begründen in einer Kündigung?

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Kommentar von kevin1905
18.10.2016, 15:36

§ 3, Nr 63 EStG gilt genau so für alle Anbieter, wie die §§ 22 EStG, 237, 240 SGB V, 2, 3 BetrAVG.

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Hallo, eine Betriebliche Altersversorgung ist eine super Sache, da der eingezahlte Betrag direkt vom Bruttolohn abgezogen wird und somit ergibt sich daraus eine Steuerersparnis bzgl Lohnsteuer und Soli. Wenn es unbedingt sein muss, würde ich nur eine Stilllegung empfehlen. Eine Kündigung oder Auflösung ist nicht Produktiv. Da hier große Verlust entstehen. Am sinnvollsten wäre es, den Vertag weiter zu führen und auch wenn der AG nichts dazu bezahlt es am Besten selber zu zahlen.. dies ist eine sinnvolle Altersvorsorge!

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Kommentar von constein
18.10.2016, 16:27

Ohne Zuzahlung vom AG ist zu 90% nicht mit Gewinn für den AN im Alter zu erkennen. Der Staat schenkt nichts und er holt sich das im Alter wieder. Dazu kommen oft untransparente Anlagen um die sich keiner kümmert. Es gibt auch Ausnahmen, wenige!

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Da wir deinen Vertrag nicht kennen: eher nicht.

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