Betriebliche Altersvorsorge, ja oder nein?

6 Antworten

Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Meistens ist die bAV für AN die beste Lösung aber eben nur meistens. Wenn der AG sich mit 20 Euro beteiligt sollte zumindest für den Moment dieser Beitrag eingesetzt werden. Ob es in Deinem Falll lohnend ist, den Betrag noch zu erhöhen hängt von vielen Faktoren ab, man kann dazu nur eine Empfehlung geben, wenn man das gesamte Szenario in Deinem persönlichen Fall genau durchleuchtet hat.

Wichtig bei bAV, sich nur auf einen Vertrag mit Großgruppen Konditionen einzulassen. (Ist heute bei vielen Anbietern ab dem ersten Vertrag Möglich) Dadurch steht zur Auszahlungsphasye ein etwa 20 bis 30 % höheres Kapital zur Verfügung.
Als Referenz für eine sehr gute Kapitalbildung kann man online die Metallrente berechnen. Sollte das Dir angebotene Produkt deutlich von den Gewinnen abweichen sollte der AG nochmal überdenken ob er ein wirklich sinnvolles Produkt unterstützt und Vergleichsangebote einholen.

Hallo und vielen Dank für deinen Ratschlag. Welches Produkt sich genau hinter dem Angebot meines zukünftigen Arbeitsgebers befindet weiß ich leider nicht.

Welche Infos bräuchtest du denn noch um das gesamte Szenario besser beurteilen zu können ?

VG

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@Snaker83

Bruttoeinkommen Monatlich / Jährlich, Geburtsjahr Bundesland, Krankenversicherer, Steuerklasse, Kirchensteuer Ja/nein, Ledig / verheiratet, anzahl Kinder auf der Steuerkarte, werden über den Zuschuss hinaus noch VWL gezahlt, werden VWL anderweitig verwendet, welche Vorraussetzungen erwartet der Arbitgeber bzgl. Zahlung VWL / bAV Zuschuss, Bei Verheiratet auch noch die Daten des Partners, Besteht ein Riestervertrag falls ja in welcher Form, wie ist der aktuelle Zustand, besteht die Möglichkeit / Wunsch den Arbeitgeberzuschuss aus dem Brutto aufzustocken, was darf / soll darüber hinaus netto aufgebracht werden, in wie weit ist die Rentenlücke geschlossen, wurde die persönliche Rentenlücke überhaupt schon mal berechnet, besteht anderweitig Kapital zur Altersvorsorge (z.b. Immobilien / Lebensversicherungen o.Ä.)

Ich behaupte meine Aufstellung ist nicht vollständig, aber das sind nur mal die wichtigsten Eckpunkte ohne die eine Beratung und folglich eine Empfehlung nicht möglich sein kann.

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Kann sein, vielleicht auch nicht.

Anhand des Informationsgehalts der Frage nicht zu beantworten. Es fehlen Angaben zur bAV, zum Arbeitgeber und zu dir selbst.

Hallo, schön das dein AG was dazu gibt. Damit sich das für dich lohnt, zahle den möglichen Mindestbeitrag dazu ein. z. B. ist oft der Mindestbeitrag 50€ , also 30€ dazu. Lass dich nicht von der Befreiung deines Beitrages von den Sozialabgaben und Steuer beeinflussen. Der Staat holt sich im Rentenbezug das Geld zurück. Das ist zwar eine pauschaler Aussage, aber berücksichtige diese in deiner Planung. Man kann nur genaue Aussagen treffen, wenn alle persönlichen Daten bekannt sind. Weiterhin kommt es auch auf das Produkt/ Anbieter an, welches du für die BAV nutzen möchtest. Schreibt der AG einen Anbieter vor?  Ist die Anlage des Geldes im Verzinslichen- Finger weg- ist "Tod". Erklärung: der durchschnittliche Überschusszins der Versicherung liegt bei ca. 3%, Abschlusskosten und Inflation (2% p.a.) abgezogen= 0 Gewinn für dich. Dazu kommt, das in einer BAV Garantie gegeben werden muss. Diese Rücklage werden bei der Zinslage nicht zu mehr Gewinn für dich beitragen und dann noch Besteuerung 100% im Alter. Dann bleiben nur noch Fondsprodukte und ein with profit Anbieter. Es gibt gute Anbieter mit Fondspolicen, die mit Vermögensverwaltungen und gesicherten Anlage Renditemöglichkeiten bieten.Ach gibt es Anbieter die gute Rentenoptionen/ Auszahlungen anbieten. Lass dir nicht einfach etwas verkaufen. Vergleiche mehre Anbieter und lass dich unabhängig beraten. Finanz- und Versicherungsmakler sollten eine gute Adresse sein. Viel Glück! constein

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Der Mindestbeitrag im meinem Fall liegt bei nur 9,67 €. Wenn ich diesen einzahle gibt der AG 20 EUR dazu. Welcher Anbieter sich dahinter verbirgt weiß ich jedoch leider nicht, ich vermute dies wird vom AG vorgeschrieben.

Zum meinen Daten: Ich bin 33 Jahre alt und mein Gehalt wird bei ca. 57 TEUR liegen.

Ich bin mir halt unsicher, ob ich es machen soll. Folgende Frage stelle ich mir:

- Welchen Beitrag soll ich insgesamt einzahlen oder nur den Mindestbeitrag in Höhe von 9,67 € ?

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@Snaker83

Eine gute unabhängige Beratung/ Analyse deiner eigenen Situation mit der Betrachtung deiner Wünsche und Möglichkeiten solltest du versuchen zu bekommen. Als Grundlage dient dein Rentenwunsch mit der Betrachtnung der staatlichen Rente und den Möglichkeiten des Sparens, um dein Versorgungsziel zu erreichen. Dabei können Berechnungen von Anbieter und Durchführungswege dargestellt werden. Die vollen Analyse zeigt finanziell Vor- und Nachteile auf. So siehst du z.B. auch die Steuerbelastung aus heutiger Sicht im Alter. Soetwas wird auch über Onlineberatungen oft angeboten. Gruß constein

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