Betriebliche Altersvorsorge? AG will das machen, warum?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Eine betriebliche Altersversorgung ist für dich ein zweites Standbein für deine eigene Altersvorsorge,.

In der Regel zahlt der Arbeitgeber eine Teil dazu. Du als Arbeitnehmer erhältst dann ein "Versorgungslohn statt Barlohn". Die Beiträge werden von deinem Bruttolohn abgezogen und an eine Versicherungsunternehmen gezahlt. Dadurch sparst du Sozialversicherungsbeiträge und Steuern. Da der Arbeitgeber ebenfalls Sozialabgaben einspart, kann er dir locker einen Anteil zahlen.

Im Prinzip wendest du z.B. 50,00 € selbst auf, erhältst aber den Gegenwert von über 100,00 €.

Damit sparst du also zum großen teil deine Versorgung mit "Fremdgeld" an.

Hoffentlich haben deine Arbeitgeber einen GUTEN Versicherungsmakler, der dir das noch mal genauer erklären kann. Scheue dich nicht, Fragen zu stellen.

kommt darauf an wenn deine Firma was zuzahlt ist es schon mal gut und wird normal vom lohn abgezogen.sicher musst schon klären ob du die mitnehmen kannst zu anderem Arbeitgeber,was nicht heißt das der auch was zahlt.ich hab gute Erfahrung mit gemacht und bekomm dadurch 800 euro zusätzlich zu meiner rente

  • Die betriebliche Altersvorsorge ist eine Möglichkeit zusätzlich für das Alter vorzusorgen. Daneben gibt es noch die Riester-Rente, die Rürup-Rente und die private Altersvorsorge ohne staatliche Förderung. Die bAV ist geregelt in § 3, Nr. 63 EStG.
  • Bei der betrieblichen Altersvorsorge gibt es 3 Formen: Die Entgeltumwandlung, die zusätzliche Arbeitgeberleistung und die Mischform.
  • Auf die Entgeltumwandlung (Teile des Bruttolohns werden umgewandelt um die Beiträge der bAV zu bedienen) besteht ein Rechtsanspruch für jeden Arbeitnehmer in Deutschland (§ 1 BetrAVG).
  • Ob der Arbeitgeber die Beiträge komplett übernimmt oder zumindest teilweise ist ihm überlassen oder durch einen Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung geregelt.
  • Die Motivation für den Arbeitgeber dieses anzubieten sind: Senkung von Lohnnebenkosten, Mitarbeiterbindung, Rechtssicherheit

Zu deinen Fragen:

  1. Es ist gut eine bAV abzuschließen, wenn man kein Nettomillionär ist und dies bis zur Rente auch nicht wird. Auch sollte vorher geklärt werden ob eine der von mir oben genannten Vorsorgemöglichkeiten für deine persönliche Situation besser ist (Schichtenvergleich)
  2. Die Beiträge, die durch Entgeltumwandlung finanziert werden, werden vom Brutto abgezogen ohne Steuern und Sozialabgaben. Dadurch entsteht die staatliche Förderung. Wie DerHans schon schrieb kann man für ca. 50,- € weniger Netto etwa 100,- € sparen. Der Höchstbetrag beträgt zur Zeit 232,- € im Monat. Durch Einbringen vermögenswirksamer Leistungen oder einer Arbeitgeberleistung kann sich der Aufwand für dich weiter reduzieren.
  3. Zusätzliche Rente oder einmalige Kapitalabfindung im Alter.
  4. Ja. Die bAV kann erst bezogen werden, wenn man gesetzliche Altersrente bezieht.
  5. Dann kannst du den Vertrag zum neuen Arbeitgeber "portieren". Seit 2005 abgeschlossene Verträge müssen uneingeschränkt portierbar sein.

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