Betrieb macht unkorrekte Angaben und bildet nicjt richtig aus - Was nun?

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9 Antworten

Tatsächlich hat der Ausbildende eine Ausbildungspflicht nach Ausbildungsordnung und Rahmenplänen.

Allerdings bestimmt er den zeitlichen Ablauf der Vermittlung dort definierter Fertigkeiten ind Kenntnisse und wen er mit Kunden telefonieren oder kommunizieren lässt. Das muss er dir nämlich zu keinem Zeitpunkt überlassen, wenn er dich für ungeeignet hält.

Wende dich an den Ausbildungsberater der IHK, wenn du hier faktische Defizite gem. betrieblichem Asbildungsplan erkennen kannst oder Gefährdung deines Ausbildungserfolges siehst - und richte dich andernfalls darauf ein, dass er dich völlig am ausgestreckten Arm verhungern lässt.

BTW - als Ausbildender kann er jeden mit pratischer Durchführung deiner Ausbildung betrauen, auch deine Azubine, das wird ihr ein Fest sein :-O

G imager761

Wenn du nichts zu tun hast, warum willst du eine email versenden? Du bist erst ein paar Tage im Betrieb und beschwerst dich schon. Sieh's wie es ist, du kannst noch nichts. Schau zu und lerne. Und ob es stimmt oder nicht, was der Chef über seinen Betrieb erzählt, geht dich nichts an. Es gibt auch so etwas wie Loyalität.

Es ist in Betrieben oft so, dass der Ausbilder nur seinen Namen hinhält, die eigentliche Ausbildung aber durch die Mitarbeiter oder Mitazubis erfolgt. Ich sehe da auch erst mal kein Problem drin. Der Chef kann ja auch gar nicht alle Arbeitsabläufe kennen. Wie soll er dir das zeigen?

Zum Telefonieren: ist der andere neue Azubi in der gleichen Abteilung? Beim gleichen Mitarbeiter? Jeder händelt das anders, was ein Azubi darf und was nicht.

Zu den falschen Angaben: bist du dir sicher? Du bist neu und kennst den Betrieb noch gar nicht.

Du solltest erst mal abwarten. Es dauert, bis man verantwortungsvollere Aufgaben bekommt. Du musst dich erst mal beweisen.

Wenn ich Azubis bekomme, wird auch erst mal mit leichten Aufgaben abgecheckt, was der so drauf hat. Entweder darf er dann mehr machen, oder eben eher nur zugucken.

Erst mal ganz kurz - Kauffrau für Büromanagement ist NICHT Bürokauffrau... Sondern: Kauffrau für Bürokommunikation, so hieß es noch vor 2 Jahren, da habe ich die Ausbildung nämlich abgeschlossen

eine Bürokauffrau ist anderes, dort gibt es ganz andere Aufgabengebiete und einen komplett anderen Lernstoff...

Du solltest wenigstens wissen, was du genau lernst....

Liebe Grüße

TreudoofeTomate 05.09.2014, 07:13

Wenn sie schreibt, Bürokauffrau, wieso willst du ihr einen anderen Beruf einreden? Sie wird schon wissen, was sie lernt.

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hasenhaeschen 05.09.2014, 07:53
@TreudoofeTomate

Weil sie oben schreibt, sie lernt den beruf der Kauffrau für Büromanagement ;) Und dahinter Bürokauffrau... Aber fakt ist, das das etwas komplett anderes ist ;)

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An deiner Stelle würde ich erst mal gar nichts unternehmen. Du bist die Neue und wenn die Neue sich schon am Anfang beschwert ist sie schnell entlassen. Das ist leider so.

Ich würde mich parallel bei anderen Ausbildern bewerben und wenn es nicht besser wird und du eine Zusage von anderen bekommst kannst du ja in der Probezeit schnell und unkompliziert kündigen.

Du hast gerade angefangen und schon kritisierst du die Firma, willst sie sogar melden und alles nur, weil DU dich nicht im Mittelpunkt siehst. Du bist nicht der Mittelpunkt der Firma. Übe dich in Geduld und sei zurückhaltend. Freue dich dass du den Ausbildungsplatz bekommen hast, zeige Interesse und mache kleine Dinge, die du schon erledigen kannst. Mit der Zeit werden dir schon Aufgaben zugeteilt werden. Lerne den Ablauf der Arbeitsschritte kennen,. Man wird auch sehen wollen, ob du dich in das Arbeitsklima einfügst, ob du kooperativ bist, ob du hilfsbereit bist und freundlich zu den Kollegen. L.G.

wende dich an die IHK. Dort gibt es Ausbildungsberater die die helfen . Ggf. eine andere Stelle suchen.

Du hast neu im Betrieb angefangen und beschwerst dich schon ? Bevor du dich beschwerst, solltest du erst mal die Augen offenhalten und die Abläufe kennen lernen. Dann wirst du langsam in die Materie "eingeweiht" und wirst schon deine Aufgaben bekommen. Vielleicht musst du auch noch lernen, dich am Telefon richtig zu artikulieren. Wenn da Anfragen kommen, kannst du diese wahrscheinlich noch nicht beantworten, was einen Kunden verärgern könnte. Also lass es in Ruhe angehen. Es gibt einige Chefs, für die sind Gewerkschafter wie ein "rotes" Tuch. Was der Chef dem Gewerkschafter über seinen Betrieb mitteilt, sollte dich nicht interessieren. Alleine der Chef ist für seine Angaben zuständig, nicht du. Anders sieht es hingegen bei der Ausbildung aus. Der Chef ist verpflichtet, dich im Rahmen der vorgegebenen Ziele auszubilden. Kommt er dieser Anforderung nicht nach, dann ist die IHK dein Ansprechpartner. Entgegen deiner Meinung, kümmert sich die IHK schon darum, wenn der auszubildende Betrieb seine Aufgaben vernachlässigt. Aber bereits nach wenigen Tagen im Betrieb, halte ich es für sinnlos, hier schon eine Meldung an die IHK zu machen. Was würdest du davon halten, mal mit dem Chef zu sprechen und ihn fragen, ob er Aufgaben für dich hat ? Das würde doch Interesse zeigen. Würde dich beschäftigen und dir den Gedanken nehmen, den Betrieb bei der IHK anzuschwärzen. Eine Beschwerde wäre erst dann gerechtfertigt, wenn du nach Monaten feststellst, dass du die geforderten Ziel so nicht erreichen kannst.

Sprich deinen Berufsschullehrer an.

Das Telefon"verbot" kann damit zusammenhängen, dass du, ich drück es mal vorsichtig aus, dich nicht gerade geschliffen am Telefon ausdrückst.

Nirakeni 05.09.2014, 07:20

Das glaube ich nicht. Zuerst muss sie doch wissen, worum es geht. Sie kann wahrscheinlich noch keine Kundengespräche bedienen. Später sieht das alles anders aus. Sie sollte verständnisvoll sein und die Ohren aufhalten, damit sie alles lernt.

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