Betreuung für erwachsenen Drogensüchtigen?

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5 Antworten

Dazu sollte man beim Amtsgericht anrufen und ein entsprechendes Formular anfordern, bzw. die Situation erstmal erläutern. Normalerweise wird der Antrag von den engsten Familienangehörigen gestellt, Eltern/Geschwister.

Vielleicht hilft dieser Link weiter: https://de.wikipedia.org/wiki/Einwilligungsvorbehalt

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Gar nix wird veranlasst. Der Betreffende muss selber und freiwillig einwilligen oder Er hat einen Gesetzlichen Vertreter/ Sachwalter,der Ihm die Entscheidung abnimmt!

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Wenn er "nur" drogensüchtig ist, wird das mit dem Betreuer nicht funktionieren. Betreuer dürfen nur für Menschen mit einer geistigen, seelischen oder psychischen Erkrankung bestellt werden. Wenn eine soche Erkrankung als Ursache der Sucht oder als Folgeerkrankung der Sucht vorliegt, wird das örtliche Amtsgericht für ihn einen Betreuer bestellen. Deshalb an das örtliche Amstgericht wenden und eine Betreuerbestellung anregen. Auf jeden Fall ein ärztliches Attest beifügen. Den Rest klärt das Amtsgericht von Amts wegen.

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Kommentar von tiggibiest
20.06.2017, 09:19

Ein Attest gibt's leider nicht. Derjenige weigert sich, zum Arzt zu gehen.

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Kommentar von FranzJohannes
20.06.2017, 10:19

Dann macht es ohne Attest über die örtliche Betreuungsstelle bei Eurer Gemeinde-/Kreisverwaltung. Das Gericht muss ohnehin noch ein Gutachten anfordern. Zum Gutachtertermin kann der Betroffene im Extremfall auch mit polizeilichem Zwang vorgeführt werden.

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Kommentar von tiggibiest
20.06.2017, 11:39

War nur eine grundsätzliche Frage, die mich mal interessierte. In dem Fall, der mir bekannt ist, droht der Betreffende sogar damit, er würde sich mit allen Mitteln wehren.

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Eine beliebte Methode von Gerichten ist es, statt einer Haftstrafe oder für eine Milderung, die Alternative eines Klinikaufenthaltes anzubieten. Dies wird oft dankend angenommen, da Haft nun mal schlimmer ist :)

Wenn Haft wählst, kommt es sowieso zum erzwungenem Entzug.

Aber Zwingen wenn nicht akut Andere oder dich Selbst gefährdest? Wird schwer.

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Kommentar von tiggibiest
20.06.2017, 01:23

Wer spricht denn von Haft? Darum geht es doch gar nicht. Es geht um jemanden, der alleine nicht mehr klar kommt.

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Kommentar von tiggibiest
20.06.2017, 10:19

Dann kann es für Betroffene aber zu spät sein. Aber hier hat ja jeder ein Recht auf Selbstzerstörung. Schöne Demokratie!

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Kommentar von FranzJohannes
20.06.2017, 10:20

Was soll dieser Schwachsinn denn für eine Antwort sein.

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Kommentar von tiggibiest
21.06.2017, 23:35

Was heißt Schwachsinn? Genauso sieht's doch aus! Habe derartige Argumente auch schon von Ärzten gehört.

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Nein, nur einen gerichtlich eingesetzten Betreuer.

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Kommentar von tiggibiest
20.06.2017, 01:24

Ja, was ist damit? Kann man den nun in diesem Fall beim Gericht bestellen, oder nicht?

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