betreutes wohnen für kinder von6-12

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3 Antworten

Die Dauer des Heimaufenthaltes entscheidet das Jugendamt und die Heimleitung.Es wird bei einer Heimeinweisung immer ein Aufenthaltszeitraum genannt um Schwierigkeiten mit den Kindern und Eltern zu vermeiden.Ich kenne einen Fall da wurde gesagt der Jung soll erstmal für 1 Jahr in ein Heim,daraus wurden dann 11Jahre.

Eccomania 18.06.2011, 11:52

Deine Aussage ist nicht ganz Richtig.

Heimeinweisung kann man es vielleicht nennen, wenn tatsächlich die Kinder weggenommen wurden. Weg nehmen kann man dir Kinder nur, wenn das Sorgerecht über das Familiengericht entzogen wurde. Wurde das Sorgerecht entzogen, dann wird wohl kaum Jemand ein halbes Jahr als Zeitplan benennen. Ist das Personensorgerecht nicht entzogen, so besitzt nach wie vor die Mutter das Aufenthaltsbestimmungsrecht und hat der Unterbringung in einem Heim zugestimmt und somit die Erziehungsrechte zeitweise übertragen.Es ist somit keine Heimeinweisung, sondern eine Heimunterbringung.Erziehungsrecht und Personensorgerecht sind zwei verschiedene "Schuhe".

Das Jugendamt erstellt in solchen Fällen 1/2 oder Ganzjährige Hiilfepläne. Nicht um Eltern hinzuhalten, sondern allen Beteiligten die Chance zur Rückführung zu geben bzw. familiäre oder persönliche Probleme nicht versanden zu lassen. In diesem Hilfeplan sind diverse Punkte niedergeschrieben, was erreicht werden soll und sicher auch, was die Mutter für sich bis dahin erarbeitet haben soll. Wenn die Mutter nach einem halben Jahr mental und psychisch auf einem ähnlichen Level befindet wie jetzt auch, warum sollten dann die Kinder zurück? Sollte das Wohl der Kinder bei der Mutter gefährdet sein, wird es auch das Jugendamt der Mutter nicht einfach machen, damit die Kinder wieder bei ihr leben können - bis hin zum Entzug des Sorgerechts - was aber eher selten passiert - gemessen mit der Anzahl der Unterbringungen - schon weil die leiblichen Eltern auch mit der Heimunterbringung immer wieder Dreh- und Angelpunkt sein werden.

Auch entscheidet die Heimleitung nicht, ob ein Kind wieder zu seiner Mutter darf oder nicht. Die Heimleitung (das Heim) ist Auftragnehmer. Das Jugendamt ist Auftraggeber. Wenn der Auftraggeber eine andere Unterbringung fordert (anderes Heim oder Eltern), dann hat die Heimleitung sich danach zu richten - egal ob sie gute Gründe hat, es zu wollen oder nicht. Klar ist, die Heimleitung weniger, die Betreuer haben nicht selten ein hohes Mass an Einwirkmöglichkeiten eine Entscheidung mitzubeeinflussen - durch Berichte etc. an das Jugendamt. Trotzdem gibt es Fälle - wo Jugendamt und Heim grundsätzlich anderer Meinung sind und dementsprechend das JA sich ohne größere Probleme durchsetzen kann. Umgekehrt können aber auch Betreuuer mit dem Segen der Heimleitung bereits untergebrachte Kinder und oder Jugendliche wieder nach Hause entlassen bzw. aus dem Heim (meistens Aufgrund falscher Unterbringungsart o. Schwierigkeiten die dort nicht zu lösen sind). Oft gibt es dazu schon einen Vorlauf, welchem dem JA bekannt sind. Das JA ist dann in der Pflicht, sich um neue Hilfemassnahmen zu kümmern - was oft unterstützend mit dem Heimpersonal umgesetzt wird.

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MerenwenMiriel 10.07.2011, 21:41

Das kenne ich. Bei meinem Mann war das genauso. Er war aufgrund von Problemen, die er nach der Scheidung seiner Eltern hatte, erst in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie, dann im Heim und die Mutter und er wollten beide wieder, dass er nach Hause kommt. Obwohl sie ihn freiwillig dorthin gegeben und auch das Sorgerecht hatte, erlaubte es das Jugendamt nicht. Er kam mit 11 Jahren dorthin und als Erwachsener erst wieder raus.

Ich denke, ein Pflegefamilie ist eine bessere Lösung, da hab ich positiveres gehört.

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Hier geht es darum, das in regelmäßigen Abständen geprüft wird, ob die Voraussetzungen für den Entzug der elterlichen Sorge noch vorliegen, das ist alles.

user761 16.06.2011, 07:59

Das stimmt so nicht ganz.Die Eltern von dem Jungen wo ich beschrieben habe,haben alles unternommen um dem Jugenamt gerecht zu werden was vom Jugendamt auch bestättigt wurde.Auf mehreren Nachfragen des Jungen bei der Heimleitung wurde immer das Gegenteil behauptet und die Heimleitung hat in Berichten an das Jugenamt falsche Behauptungen über das Verhalten des Jungen abgegeben.Der Junge ist nach entlassung aus dem Heim mit 18J.zum Gericht gegangen und hat die Heimleitung und das Jugendamt veklagt wo der ganze Schwindel rausgekommen ist nach dem das Gericht alle Akten eingesehen hat.Das Heim wurde geschlossen(es war ein privates Kinderheim) und der Leiter des Jugendamtes und die Sachbearbeiterin wurden entlassen.

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Eccomania 18.06.2011, 12:11
@user761

Schwarze Schafe gibt es überall. Gerade da, wo Menschen "Macht" erhalten - Polizei, Schule, Militär, Kinderheim, Kindergarten, Ordnungsamt, Jobcenter oder von mir aus der Türsteher an der Disco.

Manche Menschen üben ihren Beruf aus und nehme sich selbst wichtiger, als das wofür sie eigentlich da sind.

In diesem Fall wundere ich mich schon, dass der "Junge" warten musste, bis er 18. Jahre alte geworden ist, um selbst zum Gericht zu gehen. Diesen Kampf hätte die Mutter doch schon vorher selbst erledigen können - oder nicht?

Klar kenne ich Fälle, wo man ohnmächtig solchen Institutionen und Menschen gegenübersteht und diese nach Strich und Faden sich selbst decken, deckeln und mauscheln, sich hinter ihrer Berufsbezeichnung verstecken. Ich kenne aber auch Fälle, wo Eltern sich aufgrund von schlechten Gewissen hinter der Entscheidung "Heimaufenthalt" durch das JA verstecken. Ich selbst habe schon Eltern mit ihren Kind sprechen hören, wie sie Pläne für eine gemeinsame Zukunft schmiedeten und kaum waren sie vor der Tür - ohne Kind - darüber sprachen, eigentlich damit abgeschlossen zu haben - das sie im Heim lebt und dort bleibt, das eigene Leben so viel angenehmer ist - obwohl dies eine spezielle Einrichtung war, um Kinder nur kurzfristig aufzunehmen und intensiv mit Eltern so zu arbeiten, dass die Kinder möglichst schnell wieder zurück könnnen. Heimeinrichtung, Jugendamt, Betreuer, Kids und Eltern sind halt keine Maschine. Es ist kein Programm welches am Ende bei 1+1 gleich 2 ausspuckt. Leider.

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Sorry, aber wenn ich so etwas lese, geht mir die Galle über. Was tun solche Mütter ihren Kindern an? Diese Frauen sollten Zwangssterilisiert werden!

paula2005 16.06.2011, 07:44

Boah,wie zu Hi*tlers Zeiten...Pfui Teufel,joyce...

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joyce123 16.06.2011, 07:48
@paula2005

Ich bin meilenweit davon entfernt diese traurige Epoche deutscher Geschichte in irgendeiner Form hoch zu halten. Meine Äußerung hat damit überhaupt nichts zu tun. Allerdings verabscheue ich Frauen, die Kinder in die Welt setzen, um sie dann seelisch kaputt zu machen!

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paula2005 16.06.2011, 07:54
@joyce123

Es ist immer einfacher die Symtome zu behandeln,als nach den Ursachen zu suchen...Wir werden doch auch nicht sterilisiert von den Politikern,obwohl die die Gesellschaft kaputt machen...

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manueleising 17.06.2011, 06:44
@joyce123

es liegt wohl daran ,das sie als kind selbst keine liebe erhalten hat

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