Beträgt mein Brillenglas mehr/weniger 2,5 Dioptrien und kann ich damit Polizist werden?

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2 Antworten

Erfahrungsgemäß wird es ab -/+2,5 Dioptrien schwierig, die erforderlichen Sehrwerte zu erreichen.

Der Sehtest ist aber ein umfangreiches und kompliziertes Ding. Da gehören viele Faktoren zu. Auch Farbsinn und räumliches Sehen.

Als Brillenträger musst du einen augenärztlichen Befundbogen ausfüllen/abgeben. Wenn du hier mit deinen Werten nicht perse aussortiert wirst, wird man dich zum EAV zulassen (sofern alles andere passt). Dort hast du dann dieselben Chancen wie jemand ohne Brille/Sehschwäche.

Die letzte Entscheidung trifft dann der Polizeiarzt in der PÄU - falls du es im EAV soweit schaffst.

Gruß S.

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Wann ist keine Polizeidiensttauglichkeit gegeben?

Es gibt eine Reihe von Beeinträchtigungen des Sehorgans, die zur Folge haben, dass Sie als polizeidienstuntauglich eingestuft werden. Eine Tätigkeit im Polizeivollzugsdienst ist dann leider nicht möglich. Dies ist der Fall, wenn bei Ihnen eines oder mehrere der folgenden Merkmale vorliegen:

Ihre Sehleistung liegt ohne Sehhilfe unter 50%, wenn Sie jünger sind als 20 Jahre, bzw. unter 30%, wenn Sie älter sind als 20 Jahre. Dabei gilt dieser Grenzwert für jedes Auge. Sie müssen also auf jedem Auge ohne Hilfsmittel mindestens 50 bzw. 30% sehen.

Trotz Sehhilfe bleibt Ihre Sehschärfe auf einem Auge unter 80%. Dabei ist es unerheblich, wenn Sie auf dem anderen Auge sogar eine Sehleistung von 100% haben.

Sie sind weitsichtig und Ihre Dioptrienzahl liegt bei einem oder bei beiden Augen bei über +2,5.

Der Unterschied zwischen den Fehlsichtigkeiten Ihrer Augen ist größer als 2,5 Dioptrien.

Bei einer vorliegenden Fehlsichtigkeit ergibt sich im Zusammenspiel aus Weit- oder Kurzsichtigkeit und Stabsichtigkeit eine Gesamtdioptrienzahl von mehr als +/-2,5 (astigmatische Komponente).

Ihr räumliches Sehvermögen, Ihre Sehschärfe in der Dämmerung oder Ihr Gesichtfeld ist eingeschränkt oder Ihre Blendungsempfindlichkeit ist erhöht.
Ihr Farbensinn ist beeinträchtigt oder Sie leiden an Rot-Grün-Blindheit.

Sie haben eine Missbildung oder einen Defekt am Augapfel, den Augenmuskeln, den Augenlidern, den Tränenorganen, der Hornhaut oder dem inneren Auge. Gleiches gilt bei einer Krankheit, die chronisch ist oder zu Rückfällen neigt.

Sie schielen oder leiden an Lähmungen der Augenmuskeln oder Nystagmus (Augenzittern).

Ihr Augendruck ist auf über 20 mmHg erhöht.

Sie haben eine Augenkrankheit oder leiden an einer Brechungsanomalie, die es notwendig macht, Kontaktlinsen oder Intraokularlinsen zu tragen.
Bei Ihnen wurde ein Eingriff an den Augen vorgenommen, z.B. eine Laser-OP, zu dem noch keine klare Prognose abgegeben werden kann.

Quelle: http://www.polizeitest.de/

Gruß und viel Glück, Dana

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Kommentar von HalimTC
08.02.2017, 20:39

Danke zählt eine leichte Hornhautverkrümmung auch zur Sehkrankheit? und ist es sehr schlimm wenn sie etwas verkrümmt ist?

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