Betonmischer beschmutzt Fußgänger - Wer haftet?

9 Antworten

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Es haftet (auch) derjenige, der für die Baustelle verantwortlich ist (sog. Verkehrssicherungspflicht). Am besten den Bauherrn anschreiben.

genau das wede ich auch tun...danke schön....

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@aisha72

Was hat denn der Bauherr damit zu tun? Verantwortlich ist allein die Baufirma; deren Adresse bekommt man von öffentlich-rechtlichen Bauleiter, der auf dem "Bauschild" an der Baustelle aushängen muss.

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@Seehausen

Unsinn. Der Bauherr haftet grundsätzlich für seine Verrichtungsgehilfen (§ 831 BGB) und Erfüllungsgehilfen (§ 278 BGB). Ein "öffentlich-rechtlichen Bauleiter" überwacht -soweit es diesen in dem entsprechenden Bundesland überhaupt gibt- lediglich die Einhaltung des Bauordnungsrechts. Völlig offen ist zudem, ob es sich überhaupt um eine Baustelle handelt, für die eine Baugenehmigung notwendig ist.

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@3xt2xt

Der Bauleiter nach Landesbauordnung haftet für die Einhaltung aller öffentlich-rechtlichen Vorschriften, wozu auch gehört, dass Gefährdungen und Beeinträchtigungen Dritter ausgeschlossen werden (§ 3 jeder LBO). Deshalb prüfen clevere Fachanwälte für Bau- und Architektenrecht immer zuerst, ob irgendwelche Verstöße gegen öffentliche Rechtsvorschriften bestehen; dann brauchen Sie sich nicht mehr um die privatrechtliche Haftung nach BGB zu kümmern.

Merke:

Der Architekt, Bauleiter und/oder Unternehmer ist als "am Bau Beteiligter" immer verantwortlich! Das hat schon viele in Existenzprobleme gebracht, zumal Verstöße gegen öffentlich-rechtliche Fachvorschriften nach der Rechtsprechung des BGH als "grobe Fahrlässigkeit" gelten und somit Berufshaftpflichtversicherungen nicht eintreten brauchen.

Also:

Wenn nicht der Bauarbeiter persönlich greifbar ist haftet der Unternehmer, dann der Bauleiter!

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Verantwortlich ist allein die Baufirma; deren Adresse bekommt man von öffentlich-rechtlichen Bauleiter, dessen Name und Adresse auf dem "Bauschild" an der Baustelle aushängen muss. Wenn nicht, bei Bauaufsicht beschweren und sich dort die Adressen geben lassen (aber die Behörde ist für die Verschmutzung nicht zuständig!)

es geht mir noch nicht mal um die verschmutzung, sondern daß mir arbeitszeit verloren gegangen ist wegen umziehen und waschen (ich war komplett von oben bis unten voll), daß mehrere leute veschmutzt worden sind (einer mutti der kinderwagen)und dieses grinsen des arbeiters...man hätte sich ja auch kurz entschuldigen können, oder?

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@aisha72

Über die Höhe des Schadensersatzes streitet man sich dann mit der Haftpflichtversicherung des Bauunternehmers; theoretisch kann man das alles in Rechnung stellen. Aber wie sieht es mit den Beweisen aus? Zeugen? Fotos? Adressen anderer Betroffener? Schimpfen allein bringt nichts!

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Schreiben Sie das ruhig, solche Briefe sorgen immer für gute Stimmung im sonst so stressigen Baugewerbe. Bin selbst im Büro am arbeiten auf einer Großbaustelle und letztens erreichte uns ein Brief, in dem kurz gesagt folgendes stand: Der Herr wollte Schadensersatz von uns haben, da er sich nicht getraut hat sein Auto direkt neben der Baustelle zu parken, da er befürchtet hat, es geht dort kaputt.....

ich denke, ich habe mein anliegen falsch formuliert... es geht mir nicht um schadenersatz, sondern ich möchte es gerne melden, da auch andere fußgänger (in meinem fall auch ein kinderwagen samt baby) vollgespritzt worden ist, es nicht ersichtlich war, daß es passieren kann, daß keine absperrung oder hinweisschild war und zudem ich dieses verhalten des bauarbeiters nicht in ordnung fand, daß er uns ausgelacht hat...eine entschuldigung seinerseits hätte eher verständnis erbracht und ein zeichen von anstand...abgesehen davon daß ich auf dem weg zur arbeit war und wieder heimmußte um mich zu waschen und umzuziehen, dadurch gig mir eine std arbeitszeit verloren....vielleicht sorgt dies ja für gute stimmung.

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Es ist schon unverschämt, mit welcher Überheblichkeit Bauarbeiter und Baufirmen glauben, Sonderrechte zu haben und Andere belästigen und schädigen!!!!

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