Beton anmischen, wie?

2 Antworten

I.d.R. sollte man Beton im Verhältnis 3:1 (Betonsand : Zement) mischen. Hol dir im Kieswerk einen Betonsand mit der Körnung 0/16. Somit benötigst du kenen zusätzlichen Kies.

Um die Schalsteine so gründlich wie nur möglich zu befüllen, sollte der Beton sehr flüssig sein. Die Verstärkung mit Amiereisen ist auf jeden Fall eine gute Idee.

Die Schalsteinwände vor dem Befüllen innen mit Wasser nässen, damit die trockenen Wände nicht das Wasser zu schnell aus dem Beton ziehen.

Zu einem Mischungsverhältnis muss man auch immer sagen ob Volumen oder Masseteile gemeint sind, sonst ergibt es keinen Sinn.
Sand (auch Betonsand) gibt es nur bis zu einer Korngröße von 2mm, also der Hauptteil in deinem Zuschlag, alles von 2 - 16 mm ist bereits Kies. Es gibt keinen 16 mm Betonsand

Sehr flüssiger Beton hat erhebliche Nachteile:
größeres Schwinden (Risse), erheblich höherer Schalungsdruck, geringere Festigkeit und vor allem: schwer zu verdichten. Gerade letzteres ist für den Heimwerker kaum möglich, da er gar nicht über die nötigen Geräte verfügt.
Demgegenüber ist erdfeuchter Beton einfach mit der Schaufel lagenweise einzubringen und kann mit einem Fäustel sehr leicht gestampft werden, damit ist dessen Verdichtung erledigt.

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Wenn es ein fester Sockel werden soll, Armiergewebe vorher verarbeiten und etwas Abstand zur Schalung lassen, dann Beton anmischen. Ich nahm da immer das Verhältnis 1:3, also ein Teil Zement auf drei Teile Kies.

Sand muß es nicht unbedingt sein, es reicht Kies. Klar, den ein oder anderen Stein, den nicht mehr gebrauchen kannst, kann man da auch super drin verschwinden lassen ^^

Ohne Sand braucht es aber viel mehr Zement.
Wenn man nun bedenkt, dass der Zement der schwächste und teuerste Teil im Beton ist. Sand wäre nicht verkehrt ;-)

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