Bethe-Weizsäcker-Zyklus und Proton-Proton-Zyklus

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2 Antworten

Die Energieerzeugungsrate der Reaktionen (vorausgesetzt die entsprechenden Edukte sind vorhanden) wird maßgeblich durch die Kerntemperatur bestimmt, je nach Temperatur dominieren einzelne Prozesse oder laufen parallel ab. In meinem alten Astro-Skript findet sich hierzu ein schöner Graph:

http://linuxfanmarcel.li.ohost.de/Energieerzeugung.xps

Die bestimmenden Faktoren der Kerntemperatur wiederum sind die Gesamtmasse des Sterns sowie sein Radius. Im thermischen Gleichgewicht kannst du dir als Faustregel merken: Die Kerntemperatur skaliert proportional mit der Masse des Sterns und umgekehrt proportional mit seinem Radius. Hieraus bekommst du einen ersten Wert über die Größenordnungen und kannst die Energieerzeuggungsraten anhand des oben verlinkten Graphen abschätzen.

Jenseits des thermischen Gleichgewichts, also beispielsweise am Ende des Sternlebens, sind die Dinge leider weit weniger einfach ...

"Während die Proton-Proton-Reaktion eine wichtigere Rolle bei Sternen mit Größen bis zur Masse der Sonne spielt, zeigen theoretische Modelle, dass der Bethe-Weizsäcker-Zyklus vermutlich die vorherrschende Energiequelle in schwereren Sternen darstellt. Die Sonne selbst erzeugt nur 1,6% ihrer Energie durch den Bethe-Weizsäcker-Zyklus.

Der Bethe-Weizsäcker-Zyklus läuft erst bei Temperaturen über 14 Millionen Kelvin ab und ist ab 30 Millionen Kelvin vorherrschend. Bei diesen Temperaturen sind alle beteiligten Atomkerne vollständig ionisiert, d. h. ohne Elektronenhülle. Zudem wird das Vorhandensein einer gewissen Menge an Kohlenstoff 12C vorausgesetzt."

--wiki

Roflinger 19.03.2012, 17:20

Großartig, so weit war ich auch schon. Aber toll dass du es wenigstens versucht hast....

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Cheater3k 19.03.2012, 17:23
@Roflinger

Naja, dann schreib das doch gleich dazu.

Wie schwer ein Stern ist, kann man durch Messung feststellen.

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