Beteiligung an Firma in welcher Höhe angemessen?

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7 Antworten

Berechne einen Grundbetrag für Deine Arbeit, der vielleicht 50 % Deines normalem Stundensatzes beträgt. Dann bist Du auf der sicheren Seite, dass Du nicht plötzlich gar nichts bekommst, weil keine Gewinne gemacht werden.

Umsatz ist, falls Du nicht am Umsatz beteiligt wirst, eine völlig unwichtige Größe, es gibt Firmen, die jahrelang mit großen Umsätzen nur Verluste machen. Eine Umsatzbeteiligung wird aber die Firma nicht mitmachen, weil sie dann selbst bei großen Verlusten möglicherweise viel an Dich bezahlen müsste.

Die anderen 50 % kannst Du versuchsweise für eine zunächst begrenzte (Probe-)Zeit (vielleicht 3 Monate) gewinnabhängig akzeptieren. Dann hast Du sowohl die Chance, gar nichts zu bekommen als auch mehr als diese 50 % ausgemacht hätten.

Was Deinen angemessenen prozentualen Anteil am Gewinn (nicht am Umsatz) betrifft, so kann man dazu hier keine Aussage machen. Da muss die Firma Dir schon sagen, wieviel Gewinn sie erwartet und wieviel sie davon bereit wäre, Dir abzugeben. Dann musst Du entscheiden, ob Dir das genug ist. Bei € 700.000 Umsatz könnten sie ja sowohl keinen Gewinn als auch  z.B. 200.000 oder mehr Gewinn erwirtschaften. Dann würde also z.B. ein 5% Anteil irgendwo zwischen € 0 und € 10.000 liegen. Du siehst, so einfach kann man das nicht beantworten.

Die Frage ist auch, wie werden diese Gewinne ermittelt, wie werden sie Dir gegenüber belegt (monatlich, quartalsweise, jährlich?). Man wird Dir nicht alle firmeninternen Daten offen legen, "nur" weil Du 10 Stunden im Monat den Internetauftritt betreust.

Da gibt es (ohne dem Unternehmen etwas zu unterstellen, sondern einfach ganz allgemein gesprochen) sehr viele "Einstellschrauben", wenn der Gewinn vielleicht mal "zu hoch" ausgefallen ist.

Ich persönlich würde eine ganz normale Stundenabrechnung bevorzugen. Zahlung mit Gewinnbeteiligung hört sich zunächst ganz gut an, aber wenn das mal richtig viel werden sollte, weil die Firma sehr gut verdient, würdest Du schnell merken, dass die Firma diese Regelung plötzlich gar nicht mehr gut findet.

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Hmm, klingt nicht wirklich gut, sofern Du nicht selbst unternehmerisch tätig werden willst. Der Formulierung nach gibt es das Unternehmen erst jetzt kurzem - wie sicher sind die Prognosen mit dem Umsatz und v.a. welches Gewinnziel wird angestrebt? Die von Dir beschriebenen Tätigkeiten sind ja nicht sonderlich anspruchsvoll (nicht abwertend gemeint, aber einfach kein Spezial Knowhow) und der Zeitumfang auch überschaubar. Anscheinend hat der Firmenbesitzer aber Zweifel, ob er Dich regulär bezahlen kann. Entsprechend wird wohl die Gewinnaussicht sein.

Für eine konkrete Vereinbarung ist noch wichtig, um welche Unternehmensform es sich handelt.

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nimm doch als Richtmass deinen Stunden Aufwand für die Homepage und den Preis den du verlangt hast.

ICH würde mich nicht auf eine Beteiligung einlassen sondern eine Monatliche Pauschale in Höhe von etwa € 600.- bei einem Max. Aufwand von 12 Stunden im Monat.

Denn was machst du, wenn die der Meinung sind, dass du jeden Tag 100 neue Artikel rein setzen sollst und mindestens 20 Tweets und 20 FB Autritte in der Woche erledigen sollst?

Wichtig ist, dass du GENAU auflistet in welchem Umfang du tätig wirst

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Forderung: 5% (35.000€ Umsatz - Kosten, Steuern...)

Grund: Nicht unerheblich beteiligt am Erfolg des Unternehmens durch Online-Präsenz

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Das kommt eher auf den Gewinn als auf den Umsatz an...

Wenn die mit hohen Fixkosten herumlaufen, können die bei 700.000 € Umsatz auch noch in den roten Zahlen laufen - da bedankst Du Dich dann herzlich für eine Bezahlung mit "Gewinnbeteiligung" ("Bitte überweisen Sie...")...

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Kommentar von philipp19971997
27.11.2016, 11:11

es ist ein Unternehmen was fast ausschließlich im Internet arbeitet. Die Fixkosten sind daher nicht so extrem hoch da das Unternehmen keine bzw. kaum Mitarbeiter hat

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Haha, die wollten also, dass du gratis arbeitest und dafür eine Minibeteiligung bekommst? Darauf würde ich mich nicht einlassen! Lass dich ordentlich bezahlen oder such dir ne richtige Einkommensquelle. 

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Gewinn und Umsatz sind komplett unterschiedliche Zahlen - bei 700.000 Umsatz kommen vielleicht 50.000 bis 150.000 Gewinn raus, da schätze ich max. 0,5 bis 1%.

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Kommentar von BottmSky
27.11.2016, 10:58

wären ca 800 euro im monat für 10-15 std arbeit. also stundenlohn von 60-80 euro?

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Kommentar von DerServerNerver
27.11.2016, 11:02

Was genau rechnest du? Ich dachte du wirst bezahlt (ganz normaler Stundenlohn) + Gewinnbeteiligung?!

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Kommentar von DerServerNerver
27.11.2016, 11:17

Ach so, ich möchte dich nur darauf hinweisen, dass du dann auch leer ausgehen kannst, wenn die Firma mal in einem Jahr Verlust macht. Aber dann natürlich dementsprechend mehr, also vllt. 10%?

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