Beta Blocker - Blutkreislauf

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3 Antworten

Betablocker vermindern die Erregbarkeit, verlangsamen den Herzschlag und sorgen dafür, dass das Herz nicht ganz so kräftig "pumpt". Wenn Stersshormone ausgeschüttet werden, dann verengen sich die Blutgefässe- dagegen kämpft der Betablocker an, der Puls wird langsamer, und der Blutdruck sinkt.Man kann also nicht sagen, dass ein Betablocker die Gefässe verengt oder erweitert- es wirkt gegen die Hormone, die zu einer Verengung führen.

blutgefäße werden erweitert.

hier sind infos aus dem internet: Betablocker vermindern die Empfindlichkeit der sog. Betarezeptoren. Die Betarezeptoren sind die Empfangsstellen der Herzzelle für Reize des vegetativen Nervensystems. Die Empfindlichkeit wird heruntergesetzt, da der Wirkstoff des Betablockers, der dem Botenstoff der Nerven ähnelt, an den Betazeptoren andockt und verhindert, dass der Betabotenstoff der Nerven dort empfangen werden kann.

Betablocker bremsen den Taktgeber des Herzens (Sinusknoten), verzögern die Überleitung der Erregung von den Herzvorhöfen in die Herzkammern und verringern die elektrische Erregbarkeit der Herzmuskelzellen. Zudem werden die Blutgefäße erweitert (-> der Blutdruck sinkt) und die Kraft, mit der der Herzmuskel pumpt, reduziert (-> er verbraucht weniger Sauerstoff). Diese letzte Wirkung der Betablocker ist besonders für Herzinfarktpatienten oder Patienten mit Koronarer Herzkrankheit von Bedeutung: der durch den Infarkt oder Durchblutungsstörungen geschwächte Herzmuskel wird durch eine niedrigere Pumpkraft/-frequenz entlastet.

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