Besuchszeiten vereinbart - Mutter ist jedoch bei der Abgabe nicht daheim ?

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1 Antwort

Die primäre Frage sollte immer sein, was ist für das Kind das Beste! Euer Kind ist jetzt 13 Jahre. Das ist ein Alter, wo Kinder auch schon einen eigenen Willen entwickeln und diesen auch äußern. Also frag' mal zuerst Dein Kind, in wie weit es mit den derzeitigen Zuständen zufrieden ist. Will das Kind zu Dir oder muß es nur zu Dir, weil das Familiengericht dies so entschieden hat bzw. weil Du das so willst oder die Mutter?

Gibt es Alternativen zu den Hol- und Bring-Vorgängen, so wie diese momentan offensichtlich nicht recht zufriedenstellend verlaufen? Gibt es Absprachen, die nicht eingehalten werden? Hast Du die Möglichkeit auf solche Nichteinhaltungen entsprechend zu reagieren? Hat irgend eine Seite schon einmal auf eine solche nicht eingehaltene Absprache reagiert - wenn ja wie? Kann man da nicht eine Art Sanktions-Absprache erarbeiten, an die sich letztendlich beide Seiten halten müssen?

Wichtig - egal, was ihr tut - tragt Eure Probleme nicht auf dem Rücken des Kindes aus! Das Kind kann nichts für Eure Unfähigkeit, ordentlich miteinander zu kommunizieren. Deshalb darf auch das Kind keinerlei Nachteil dafür einstecken!

"Der Klügere gibt nach!" - also bleibe ruhig, halte durch noch 2-3 Jahre, dann ist das Kind alt genug, um eigenständig hin- und her-zupendeln, je nach "Bedarf"! Papa zahlt das Ticket und Kindchen kommt, wann immer es Zeit und Lust dazu hat.

Deinen Urlaub kannst Du selber planen und verleben. Da kann Dir keine EX irgend welche Vorschriften machen. Optimal wäre natürlich eine konstruktive Absprache beider Seiten miteinander, aber verlangen oder gar vorschreiben kann sie Dir nichts! Ihr wurde das Aufenthaltsrecht zugesprochen, und da gehört die Absicherung schulfreier Zeiten nun 'mal dazu! Sie darf höflich nachfragen - aber nicht fordern!

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