Besuchervisum für ein Pakistanischer Gastarbeiter von Dubai nach Deutschland.

3 Antworten

Ja, theoretisch geht das. Mit der Einladung das ist richtig. Ob es auch funktioniert ist fraglich. Ich wollte vor Jahren auch einen pakistanischen Freund - der hatte sogar in GB studiert und einen wirklich guten Job in Karachi - einladen und auch die Bürgschaft übernehmen und es wurde abgelehnt, weil zu viele pakistanische Asylanten hier sind. Ich kann mir vorstellen, daß es in Eurem Fall auch nicht klappt. Aber wenn Ihr es versuchen wollt, läuft das dann über die Deutsche Botschaft in Dubai. Dazu kommt, daß Ihr eine Bürgschaft für ihn übernehmen müßt und wenn er nicht genug Geld für den Flug und Aufenthalt hat, seid Ihr verpflichtet, diese Kosten zu tragen.

bin mir nicht sicher. aber ich meine man kann das auf einladung machen. wenn ein deutscher einen ausländer einlädt wird sone einladung beim konsulat hinterlegt und das kommt einem visa gleich oder berechtigt zu einem visa. wie das genau ist muss man bei den behörden nachfragen.

Das duerfte ganz schwierig werden. Dein pakistanischer Bekannter arbeitet in Dubai, d.h. er hat dort einen Sponsor, ueber den er nach Dubai kommen durfte. Von diesem Sponsor ist er voellig abhaengig. Dieser bestimmt im Grunde, was er darf und was er nicht darf - z.B. Urlaub nehmen oder nicht. Passt ihm was nicht, wird er in sein Heimatland ausgewiesen - oft ohne ausstehenden Lohn bezahlt zu bekommen. Moderne Sklaverei nennt man sowas - nicht unueblich in UAE.

Ausserdem duerfte es ihm an Geld fuer den Flug fehlen. Busfahrer verdienen extremst wenig im teuren Dubai. Asiaten, die in UAE arbeiten, schicken ihr Geld in die Heimat, damit ganze Familienclans davon leben koennen und irgendwann mal wieder selbst in ihre Heimat zurueckkehren zu koennen. Die meisten sind nicht freiwillig dort, sondern von der puren Not getrieben.

Mit Einladung und Verpflichtungerklaerung deinerseits muesste es theoretisch klappen, dass er ein Visum beantragen koennte. Aber wie gesagt : nur koennte, denn er ist auf das Wohl seines Arbeitgebers angewiesen.

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