besuch vom hufschmied

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Hallo :-) also erstmal, das Pferd wird angebunden. (es sei den, es ist bekannt dafür, dass es steigt oder ähnliches). Dann musst du die Hufe aufheben. Machen wir das als Beispiel mal am rechten Vorderhuf. Du nimmst ihn ganz normal (mit der linken Hand) auf, greifst dann aber mit der rechten Hand noch zusätzlich an den unteren Teil des Beines (da wo das Röhrbein sitzt, also zwischen Fessel- und Vorderfußwurzelgelenk) und gut festhalten ;-) Der Schmied hockt sich dann vorden Huf und schneidet erst mal die obere Schicht des Strahls ab, das macht er miteinem Hufmesser, einer Art Küchenmesser, dessen Spitze aber nach oben gebogen ist. Den Hinterhuf (wieder Beispiel rechts) nimmst du auch normal mit der linken Hand auf, die rechte hand packt wieder den Teil zwischen Sprung- und Fesselgelenk und zusätzlich schiebst du dein linkes Knie hinter das Bein, sodass deine RB nicht einfach das Bein wegziehen kann. Auch hier wird erst aus geschnitten. Bei den anderen Hufen geschieht das selbe, du musst genauso aufnehmen, also gerda anderherum. Als nächstes folgt die Zange, mit der er den Hufrand abzwackt (Aufhalten ist das gleiche Prinzip. Dann kommt die Hauklinge, das ist noch einmal ein langes messerartiges Ding, das in Verbíndung mit einem Schlegel (eine Art kleiner Knüppel) und wieder wird altes oder übershcüssiges Horn abgeschlagen. (wie bei einem Steinmetz, er setzt die klinge an und haut mit dem schlegel, sodass horn abfällt) dann wird gefeilt, erst wieder in der Position, dann auf dem Bock. Das ist ein Dreibeiniges Gestell wo oben praktisch ein Kegel ist (tennisballgroß), auf den der Huf des Pferdes kommt. Dazu wird (wieder Beispiel rechts vorne) das Bein nach vorne gezogen (wie beim spanischen Schritt) und auf den Bock gestellt. Hier musst du mit beiden Händen oberhalb des Vorderfußwurzelgelenks halten. anche Pferde ziehen das Bein gerne wieder runter, da musst du schauen, dass du gut festhältst, aber das passiert immer wieder, dass ist nicht schlimm ;-)) manche Böcke haben zwei kurze und ein langes Standbein, das lange Bein zeigt zu dir, da musst du manchmal einen Fuß drauf stellen, damit er nicht umfällt, aber das wird dir der schmied sagen. Hinten (wieder Beispiel am rechten Hinterhuf)nimmst du auf, aber ziehst das Bein Richtung Bauch, wo der Bock steht (den platziert der Schmied)dann hältst du mit beiden Händen den Teil unter dem Sprunggelenk. Aber nicht hinten ums Bein fassen, sondern beide Hände von der Seite vorm Sprunggelenk. Auf dem Bock kommt der letzte Schritt, das letzte Feilen und Abfeilen von Kanten rund um den Huf. Auf der anderen Seite ebenso, wieder halt gerade andersherum. Ich bekomme immer den Huf nicht auf den Bock, aber keine Angst der Schmied wird dir schon helfen ;-)) Ansonsten, frag einfach nach, jeder macht mal seinen ersten Schmiedegang durch und der Schmied wird dir nicht den Kopf abreißen ;-) Er wird dir auch sagen, ob du höher halten sollst o.ä. Kleiner Tipp, frag mal die Besitzerin, ob deine RB das alles mitmacht oder ob du auf was achten musst. Ein Pferd vom Hof z.B. Hasst das Klopfen, ist ansonsten aber lieb.

Ich achte zum Beispiel bei meiner darauf, dass sie mit der linken Seite paralell zur Wand steht, wenn die rechte Seite dran ist und umgekehrt, damit sie dann auf der einen Seite die Wand und auf der anderen mich aht und nicht so viel hin und herrennen kann, aber das musst du nicht machen, meine ist halt generell sehr unruhig, sonst würde ich das nicht machen.

Der Scmied kennt doch das Pferd auch, dann weiß er ja ungefähr wie es sich verhält.

Sei einfach freundlich, sag gleich, dass du die Reitbeteiligung bist und wenn du dich dann besser fühlst kannst du auch gleich dazu sagen, dass es dein erstes Mal beim Schmied ist.

Das war jetzt der Ablauf, der bei mir immer ist (ich habe auch keine Eisen) kann aber auch sein, dass vielleicht ein oder zwei punkte vertauscht sind, aber das kommt alles dran. Vielleicht findest du bei Youtube auch ein Video ;-))

LG und ich hoffe ich konnte helfen ;-))

Danke für den Stern ;-))

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also wenn es keine hufeisen bekommt, wird warscheinlich bloss der huf geschliffen, das ist so wie bei uns menschen die fingernägel, die müssen auch immer nachgeschnitten werden. du wirst merken, ob das pferd nervös ist und angst vor dem hufschmied hat. dann streichle es, und bring ihm ein feines leckerli mit. beruhigende worte helfen auch. am besten hältst du es am strick, denn wenn es angebunden ist bekommt es nur noch mehr panik.

der hufschmied schneidet nur die hufe deines pferdes aus. die pferde sind diesen vorgang gewöhnt und es ist für sie nichts besonderes mehr. du musst also weder anwesend sein, noch den huf halten oder sonst etwas. das macht alles der hufschmied!

wichtig für dich ist, dass du dein pferd an dem tag nicht so reiten solltest wie sonst...geh das ganze etwas langsamer an und führe dein pferd nur oder sowas in der art...oder du kommst einfach morgens bevor der hufschmied da ist. für das pferd ist es ja so als hätte es neue schuhe bekommen...und du rennst ja auch nicht direkt mit deinen schuhen los bevor du sie nicht eingetragen hast =)

lg

Das ist aber nur bei neuen Eisen so, und natürlich muss sie anwesend sein, der Schmied wird sich die Hufe ja wohl klaum selber aufhalten.

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@Lonka11

also bei uns kommt der schmied und holt sich sogar die pferde selbst aus der box raus...hat aber auch immer nen assisenten den er da hat und der ihm die hufe hebt..

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Freue dich einfach auf einen lehrreichen Nachmittag! Guck dem Schmied über die Schulter und sieh zu, was er macht.

Bei meinem Schmied halte ich nur meine beiden Jungpferde fest. Meine anderen Tiere stehen frei, bzw. werden von ihm angebunden. Da wir uns schon eine Weile kennen, muss ich auch nicht immer dabei sein. Er würde das auch ganz alleine schaffen.

Vor allem muss ich nicht die Füße hoch halten!

Und reiten kannst du hinterher auch ganz normal - es sei denn, der Schmied sagt etwas anderes. Aber das macht er nur, wenn es Probleme mit den Hufen gibt.

Da das pferd ja unbeschlagen ist, dauert die ganze Prozedur nicht länger als 20 Minuten.

Aber zugucken würde ich schon, kannst was lernen! Und frag ihn nach dem Zustand der Hufe, ob irgend etwas beachtet werden muss.

Du musst gar nichts machen außer den Schmied begrüßen und das Pferd aus der Box hohlen. Ob du das Pferd anbinden oder Festhalten sollst wird dir der Schmied sagen. Meine wird immer angebunden und die Stute einer bekannten bekommt nur den Strick über den Hals gelegt. Das macht jeder Schmied anders.

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Da das Pferd keine Eisen hat wird der Huf nur mit einem Messer gekürzt und ausgeschnitten. Dann werden die Kanten gepfeilt damit diese nicht ausbrechen. Das ist schon das ganze wunder. Wenn du das Pfers anbindest kannst du den Schmied fragen ob du dir das mal ansehen kannst. Viele Schmiede erklären dann was sie machen und erzählen dir was über den Huf des Pferdes. Sowas kann sehr interessant sein wenn man es das erstemal sieht.