Besuch des Gerichtsvollziehers. Darf er meinen Pc pfänden?

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9 Antworten

Der PC darf gepfändet werden,allerdings hängt es vom momentanen Wert des PC ab ob der Gerichtvollzieher ihn pfändet,oft würde der Transport und Einlagern mehr kosten als ein Gerät in einer Versteigerung einbringt.Ob der PC Deiner Mutter oder Dir gehört interessiert den Gerichtsvollzieher wenig,der PC befindet sich in Deinem Besitz somit darf er gepfändet werden.Ich denke nicht das der PC bei dem Wert noch gepfändet wird,der bringt nichts mehr ein.

http://www.focus.de/finanzen/banken/kredit/tid-7719/gerichtsvollzieher_aid_136313.html

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mepeisen 04.05.2016, 14:33

Nein, ein PC darf mittlerweile eigentlich nicht mehr gepfändet werden.

Das Eigentlich bezieht sich auf die meisten Gerichtsbezirke. Denn mittlerweile gehört ein PC zum Grundbedarf, insbesondere um Bewerbungen zu schreiben und so weiter. So manches Gericht sieht das noch anders.

Ein besonders teurer PC darf natürlich ausgetauscht werden.

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Der PC gehört offiziell nicht Dir, so lange Du ihn nicht als Geschenk bezeichnest - sondern als Dir zur Nutzung überlassenen Gegenstand.

Zudem steht des Restwert des Gegenstandes in keiner Relation zur geforderten Summe. Und dürfte auch schlecht zu Geld zu machen sein.

Aus:

Privatinsolvenz – was darf der Gerichtsvollzieher pfänden?

Ein Beispiel: Bei einem fünf Jahre alten PC mit einem Marktwert von
vielleicht 50, – € kann man davon ausgehen, dass die Bemühungen, ihn zu
Geld zu machen, den Ertrag übersteigen. Im Zweifelsfall ist es aber
möglich, solche Dinge aus der Pfändungsmasse „freizukaufen“, indem man
mit dem Gerichtsvollzieher geringe monatliche Raten vereinbart.

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mepeisen 04.05.2016, 14:34

Der PC gehört offiziell nicht Dir, so lange Du ihn nicht als Geschenk bezeichnest - sondern als Dir zur Nutzung überlassenen Gegenstand.

Das interessiert einen GV nicht wirklich, was man so behauptet.

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wilees 04.05.2016, 14:36
@mepeisen

Hier ist aber nachweisbar, dass der Rechner im Namen und auf Rechnung der Mutter gekauft und finanziert wurde.

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mepeisen 04.05.2016, 14:41
@wilees

Gerichtsvollzieher und Gerichte sind doch nicht dämlich und weltfremd.

Eigene Wohnung, womöglich hat Muttern zuhause einen eigenen anderen PC. Der GV muss nicht auf Behauptungen hören, er muss sich nicht mal an irgendeinen Kaufnachweis halten.

Er kann und darf ggf. trotzdem pfänden. Wenn die Mutter etwas dagegen hat, muss sie klagen (nennt sich Drittwiderspruchsklage) und dann die Beweise vorlegen und schauen, ob das Gericht ihr glaubt oder eher glaubt, dass es tatsächlich eine Schenkung war.

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Der Pc wird nicht gepfändet werden. Erst einmal ist fraglich, ob der Pc überhaupt einem generellen Pfändungsschutz unterliegt, was mit den 100 Jahre alten Vorschriften hierzu nicht eindeutig beantwortbar ist, auf jeden Fall aber wird der Gerichtsvollzieher davon absehen, weil kein Versteigerungserlös zu erwarten ist bzw. er in keinem Verhältnis zu dem Aufwand steht. Außerdem gibt es hierbei oft datenschutzrechtliche Probleme.

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mepeisen 04.05.2016, 14:36

Wie ich in der anderen Antwort schon schrieb, sehen viele Gerichte einen normalen günstigen PC mittlerweile als unpfändbar ein, da er ja auch für beispielsweise Bewerbungs-Schreiben eingesetzt wird usw.

Außerdem gibt es hierbei oft datenschutzrechtliche Probleme.

Weswegen eine Verwertung eher unwahrscheinlich wird, denn die Daten müssten zuvor aufwändig zerstört werden. Nicht einfach nur löschen, sondern wirklich die Sektoren der Festplatte mehrfach überschreiben. Das lassen sich die entsprechenden Firmen gut bezahlen und die 100 oder 200€ müssen vom Versteigerungserlös abgezogen werden.

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Heute hat man ein Recht auf Internet. Es kann ein besonders wertvoller PC gepfändet, und durch einen weniger wertvollen ersetzt werden. Bei dir ist da aber nichts zu machen, denn bei einem Wert von 50 Euro kann man den nicht mehr verwerten. Allerdings wird der Gerichtsvollzieher überprüfen, ob deine Einschätzung über den Wert des PCs richtig ist.

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Naja der pc wird nichts mehr wert sein vor allem weil er so alt ist und B ware ist

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Grundsätzlich darf er deinen Computer mitnehmen, aber durch den Kaufvertrag ist deine Mutter der Eigentümer und dadurch denke ich nicht, es sei denn sie hat ihn dir geschenkt mit notarieller Beurkundung.

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Gustavolo 02.05.2016, 19:29

Der Schenkungsvertrag bedarf nicht der notariellen Beurkundung.

Übrigens: Die notarielle Beurkundung würde bei einem Geschäftswert von 50 € ca. 40 € kosten.

Der PC ist nachweislich Eigentum der Mutter und sie könnte über eine Drittwiderspruchsklage vom GV die Herausgabe verlangen. Pfänden würde er ihn m.E. nicht.

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BlaueGraueAugen 02.05.2016, 19:39
@Gustavolo

Ich stimme da vollkommen zu, außer bei der notariellen Beurkundung. Das steht im BGB

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mepeisen 04.05.2016, 14:37
@BlaueGraueAugen

Wo steht denn bitte, dass eine Schenkung einer notariellen Beurkundung bedarf?

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Verkauf ihm doch den PC für 10€ und du gibts dem Nachbarn dann die 10€ und darfst den PC nutzen.

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Nein, ein Computer gehört heute zur allgemeinen Lebensführung und würde bei einer Versteigerung nicht viel bringen.

Also keine Sorge!

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Soweit ich weiß, darf man dir den PC nicht wegnehmen. Weil der PC ja ein Informationsmittel ist (Nachrichten ect.) Aber ich bin mir nicht ganz sicher. :)

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