Bestimmungen für ein Überstundenkonto

... komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Hallo,

erstmal solltest Du in deinem Arbeitsvertrag(bzw. Tarifvertrag, Betriebsbestimmungen) nachschauen. Dort steht die Überstundenregelung drin. Wenn dort keine Überstundenregelung aufgeführt ist, hätte der Arbeitgeber diese nicht verlangen dürfen...(). Ansonsten greift nur eine Notfallbeschränkung, dh. wenn Gefahr vom Betrieb abgewendet werden muss(drohende Insolvenz,etc).

Es gibt keine gesetzliche Regelung, wie Überstunden zu bezahlen sind! Das heisst, sollte weder im Arbeitsvertrag,Tarifvertrag noch in den Betriebsbestimmung eine Bestimmung für Zuschläge auf Überstunden geregelt sein, greift der vereinbarte Bruttoarbeitslohn!

MfG

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo, vielen dank für die zahlreichen Antworten! Habe mich im A-Vertrag schlau gemacht: eine Zuschlagsregelung besteht erst ab 20% Mehrarbeit im Monat. Da ich bei 3 Monaten also nur 20 Stunden habe, fallen diese Zuschläge nicht an. Wg. den Hinweisen zum Arbeitsrecht: Ich hatte ein halbes Jahr Probezeit und hätte danach einen unbefristeten Vertrag gehabt, was bei einer Zeitarbeitsfirma ja nicht gerade üblich ist. Das Arbeitsverhältnis wurde gekündigt, weil durch den Arbeitsunfall eine OP notwendig wurde, deren Folgen bzw. die Dauer der Arbeitsunfähigkeit nicht abzusehen gewesen wäre. Da mir auch die Möglichkeit eingeräumt wurde, nach der überstandenen Krankheit sofort wieder eingestellt zu werden, habe und hatte ich mit der Kündigung kein Problem. Habe schon mehrfach bei Zeitarbeitsfirmen gearbeitet und kann sagen, dass die Bedingungen dort die bisher besten waren und sind. Es ging hier rein um eine Regelung bzgl. der Überstunden. Trotzdem danke für die gutgemeinten Ratschläge. Methusalem666

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was sagt denn der Arbeitsvertrag. Wenn ein Arbeitsunfall auftritt, zahlt die BG die Lohnkosten. Das ist alles hier zu kompliziert, wenn man die Fakten nicht kennt. Hilfestellung könnte dir ein Anwalt für Arbeitsrecht geben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das hängt davon ab, wie geregelt wurde, dass Mehrarbeit auszugleichen ist.

Der Gesetzgeber sagt nur dass angeordnete Mehrarbeit durch einen Freizeit ausgeglichen werden müssen. Eine Mehrarbeitsstunde wird also durch eine Stunde Freizeit ausgeglichen. Gleiches gilt für die Abgeltung der Mehrarbeit, also keine Zuschläge.

Eine Regelung per Arbeitsvertrag, Betriebsvereinbarung oder Tarifvertrag kann den Arbeitgeber dazu verpflichten Zuschläge zu zahlen. Existiert eine solche Regelung in Ihrer Firma, dann muss der Arbeitgeber Ihnen die Zuschläge bezahlen.

Peter Kleinsorge

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

sei glücklich, daß man dir die überstunden überhaupt bezahlt hat.oft ist es nicht der fall. du kannst dich bei einem anwalt für arbeitsrecht erkundigen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Fa. hat wegen einem Arbeitsunfall gekündigt? Das solltest du mal schnell der Berufsgenossenschaft melden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MuFu2503
20.05.2010, 12:07

Da noch innerhalb der Probelaufzeit, leider rechtens.

MfG

0

oh man, drei monate probezeit... iwie kommt mir das lang vor, ist das normal?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von BlackWaldkatze
20.05.2010, 11:56

Es kann auch bis zu 6 Monaten Probezeit geben, je nachdem wie s festgelegt wurde! 3 Monate ist aber meistens so

0
Kommentar von amigo06
20.05.2010, 11:56

Ja das ist normal und kann nach drei Monaten nochmal verlängert werden.

0

Was möchtest Du wissen?