Bester Whisky

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Hallo, schön dass du begonnen hast dich für Whisk(e)y zu interessieren.

Ich persönlich mag schottischen Single Malt Whisky am liebsten und kann dir daher auch nur dazu wirklich brauchbare Informationen geben. Wie die einzelnen Whisk(e)y Arten hergestellt werden kannst du ja selber nachgooglen.

Nun, was ist der beste (Single Malt) Whisky? Die antwort darauf ist sehr einfach: Der der dir am besten schmeckt, denn Geschmäcker sind verschieden. Es gibt ein Paar Whiskys die man probiert haben sollte (vgl. Video): Macallan 12 Jahre Sherrycask, Lagavulin 16 Years, Glenfiddich 12 Years.

Wie genau die Aromen in einen Whisky kommen ist sehr komplex und immer noch nicht 100%ig erforscht, allgemein kann man abersagen, dass Ex-Bourbonfässer aus amerikanischer WEißeiche dem Whisky einen besonders weichen Charakter verleihen, während ihm Ex-Sherryfässer eher einen kräftigen Charakter verleihen Auch die Form und größe der Brennblasen hat großen einfluss darauf, sehr hohe dünne Pot-Stills wie bei Glenmorangie sorgen für einen besonders weichen, dicke und niedrige Brenblasen für einen kräftigen Whisky.

Küstenmalts, besonders von der Insel Islay sind oft rauchig und torfig, da hier das verwendete Gerstenmalz häufig über Torfrauch gedarrt wird. Öb ein Whisky auch dadurch Torfaromen aufnimmt, dass das Wasser über Torfmoore geflossen ist, ist nicht eindeutig geklärt.

Wenn du mehr über die Hintergründe wissen willst kannst du im Idealfall Whiskyliteraturlesen (z.B. von Michael Jackson oder Jim Murray), aber im Zweifel hilft auch Google

Wie findet man aber jetzt am einfachsten seinen Lieblingsgeschmack? Am besten du probierst zunächst mal Whiskys aus verschiedenen Geschmacksrichtungen, z.B. Euuropäische Eiche (Sherryfass) oder amerikanische Eiche (Bourbonfass), rauchig oder nicht rauchig. Wenn dir dabei ein Whisky besonders gut schmeckt kannst du dir weitere Whiskys die in diese Richtung gehen kaufen und probieren.

Hierzu kannst du auf http://www.whisky.de/shop/ die Geschmackssuche verwenden, außerdem gibt es dort zu sehr vielen Flaschen Tasting Videos.

GANZ WICHTIG: Bleibe nicht bei einem Malt der dir gut schmeckt, sondern probiere etwas neues. Außerdem kann es passieren, dass dir rauchige Whiskys am Anfang gar nicht schmecken, allerdings kann sich diese ansicht nach ein paar verkosteten Whiskys ändern. Schließe als nie eine Geschmacksrichtung komplett aus, sondern wage dich einige Zeit später mal wieder mit einem Glas heran.

Nun noch ein paar empfehlungen als Einsteigerwhiskys zur Orientierung:

Sherryfass, nicht rauchig:

Macallan 10 oder 12 Jahre (nicht die fine Oak serie): Vulominös, mit viel Sherryaroma, etwas Süße

Glenfarclas 15 Jahre: starkes Sherryaroma, anklänge von Rosinen und Gebäck

Bourbonfass, nicht rauchig:

Glenmorangie 10 Jahre: Weich, Süß, honigaromen

Dalwhinnie 15 Jahre: fruchtig süß, weich, Heidekraut

Sherryfass, rauchig:

Lagavulin 16 Jahre: Sehr Sehr kräftig, voluminös, rauchig, es brennt nicht, es glüht, Seetang, Meeresaromen

Talisker Distillers Edition: Sehr ausgewogen zwischen rauch und Sherry aromen, dunkle Früchte, Pfeffer, Chili, langer warmer Abgang, einer meiner Lieblinge

Bowmore 12 Jahre Enigma

Bourbonfass rauchig

Laphroaig 10 Jahre: sehr sehr sehr sehr sehr sehr rauchig, medizinisch, kräftig

Ich würde dir empfhelen aus jeder Richtung mal eine Flasche zu kaufen da man einen Whisky manchmal einfach öfter probieren muss um ihn zu verstehen. Wenn dir das jedoch zu teuer kommt, gibt es auch die Möglichkeit kleine Samples von 5cl zu kaufen, was sich aber meiner Meinung nach erst bei teureren Flaschen ab 50€ rentiert.

Lass dich dadurch, dass ich jetzt nur von schottischem Single Malt geschrieben habe aber nicht davon abhalten auch mal einen guten Blend (keinen Supermarktblend, sondern z.B. Whyte & Mackay), einen irischen Whisky, oder einen guten Bourbon (z.B. Rowan's Creek, leider auch nicht im Supermark erhältlich) zu probieren. Auch japanischer Whisky ist in der Regel sehr sehr gut, ich habe aber leider zu selten einen verkostet um brauchbare Tips dazu zu geben.

Jack Daniel's werde ich persönlich nicht mehr trinken, da er mir nicht schmeckt, weil er, wie leider sehr viele Ami-Whiskeys ein sehr starkes Seifenaroma enthält, egal ob nun Old No. 7, Gentlemans Jack oder Single Barrel. Wie gesagt einfach mal in jede Richtung hineinschnuppern und dann vertiefen.

Zum Schluss noch meine Lieblingswhiskys, denn danach war ja gefragt:

  1. Macallan Sherryfass 12Y

  2. Macallan Sherryfass 10Y

  3. Talisker Distillers Edition

  4. Glenmorangie Exremely Rare 18Y

  5. Glenfarclas 15Y

  6. Glenmorangie 12Y The Quinta Ruban

  7. Ardbeg Corryvreckan

  8. Dalwhinnie 15Y

  9. Lagavulin 16Y

  10. Laphroaig Quarter Cask

Zu allererst ein paar Basics zu Whisk(e)y: Kenner unterscheiden schottischen Whisky nach Blended (verschnittenes Produkt aus verschiedenen Brennereien) Scotch, der immer gleich schmeckt, und Single Malt (das Produkt einer Brennerei). Beide sind holzgelagerte Brände aus Gerstenmalz, das über Torffeuern getrocknet wurde. Weiters gibt es Irish Whisky, den finden viele milder und aromatischer finden, der auch aus Gerstenmalz erzeugt wird. Amerikanischer Whiskey wird meist aus verschiedenen Getreidearten, vor allem aber aus Mais hergestellt (daher Corn Whiskey - die Amerikaner nennen den Mais "Corn") und schmeckt deutlich anders. Die Lagerung erfolgt auch hier in Eichnholzfässern, manchmal auch in gebrauchten Sherryfässern, gelegentlich werden die Fässer sogar getoastet (angebrannt) - und jeder Hersteller hat natürlich das beste Produkt der Welt! Übrigens erzeugen auch japanische Firmen nach schottischen Rezepten und Methoden, nach Meinung von Feinschmeckern durchaus gute Whiskies. Aber um das Selberkosten und selber entscheiden führt kein Weg vorbei!

Ist Corn Whiskey das selbe wie Bourbon? Ich hab mal gelesen, dass Bourbon ebenfalls überwiegend aus Mais hergestellt wird.

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Es ist der Whisky der beste, der Dir am besten schmeckt und bei einem Glas zuviel nicht gleich den Kopf zerspringen lässt am nächsten Tag. Das Probieren bleibt halt leider nicht aus dabei. Meine Favoriten sind schottische Single Malts (speziell Islay Whisky's). Aus Erfahrung kann ich sagen dass der Preis dabei eine nebensächliche Rolle spielt. Ein kleiner Tipp: Manche Bar's haben eine sehr gute Auswahl an Whisky Sorten und ein Gläschen (auch wenns manchmal überteuert ist) ist immer noch billiger als eine ganze Flasch um 100 Euro oder ev. mehr, die einem unter Umständen dann nicht einmal schmeckt.

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