Besten Fahrer?

Das Ergebnis basiert auf 24 Abstimmungen

Polizei / RTW / Feuerwehr/ Thw 58%
LKW Fahrer 21%
Fahrlehrer 8%
private Autofreeks 8%
Rennfahrer 4%

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Polizei / RTW / Feuerwehr/ Thw

Letztendlich, ist dass immer individuell vom Fahrer abhängig. Zusammengefasst wohl aber schon die Fahrer/innen der "Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben" (BOS), man fährt viele Kilometer, ist bei jeder Witterung unterwegs und das Fahren mit Sonder- und Wegerechten, bedarf einer enorm hohen Konzentration und Reaktionsgeschwindigkeit sowie einem "Mitdenken" für alle anderen Verkehrsteilnehmer/innen. Es kommt natürlich auf sehr viele Faktoren an, macht man das als Hauptberuf, Nebenberuf oder als Ehrenamt. Bei der Feuerwehr, da überwiegt eindeutig der Anteil an freiwilligen Feuerwehren, also an Ehrenamtlichen, das THW, besteht nur aus Ehrenamtlichen. Die größte Erfahrung diesbezüglich, dürften wohl die Angehörigen des Rettungsdienstes haben, Voraussetzung ist aber natürlich, dass man es als Hauptberuf ausübt, denn auch hier gibt es etliche, die unter der Woche z.B. einen Büroberuf ausüben und zum Ausgleich dann ehrenamtlich am Wochende mal einen RTW fahren.

Ein Rennfahrer, der verfügt natürlich auch über eine enorm hohe Reaktionsgeschwindigkeit, er muss sich im "normalen" Straßenverkehr aber auch wie jeder andere Verkehrsteilnehmer an die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung (StVO) halten und bei zum Beispiel Eisglätte oder bei enorm starken Regenfällen, da werden keine Rennen gefahren, insofern, hat der Rennfahrer im Zusammenhang mit den Einflüssen der Witterung nicht so viel Erfahrung wie ein regelmäßiger Einsatzfahrer.

Fahrlehrer, die sind natürlich auch sehr viele Kilometer bei jeder Witterung auf der Straße unterwegs und sie verfügen wahrscheinlich mit Abstand über die besten Theoriekenntnisse der StVO, denn wer selber ausbildet, der frischer damit natürlich auch sein eigenes Wissen immer auf und behält es somit im Kopf, wohingegen der durchschnittliche Fahrer sich nach dem Erwerb seiner Fahrerlaubnis wohl nie mehr so intensiv mit der Führerscheintheorie auseinandersetzt. Auch in der Theorie, erlernt man ja Verhaltensweisen, wie man in bestimmten Gefahrensituationen am Besten reagiert und wer dass immer wieder durch eine regelmäßige Wiederholung verinnerlicht, der macht es im Falle X wohl automatisch entsprechend. Mfg.

In meinen Augen eine ziemlich sinnbefreite Frage.
Denn es kommt meiner Meinung nach viel mehr auf das Können des einzelnen Fahrers und die Umstände an - völlig unabhängig vom Beruf, Ehrenamt oder Hobby.

Rennfahrer haben sicherlich eine schnelle Reaktionen, die brauchen sie bei den hohen Geschwindigkeiten auf jeden Fall. Gut in einem Motorsport zu sein heißt aber noch lange nicht, ein guter Autofahrer in Alltagssituationen zu sein. Denn dort wird man mit ganz anderen Problemen als auf der Rennstrecke konfrontiert.

Lkw-Fahrer, Taxi-Fahrer und alle anderen "Berufsfahrer" haben sicherlich sehr viel Erfahrung auf der Straße. Wie bei allen anderen Berufen auch schleicht sich aber auch hier irgendwann eine gewisse Routine ein, die dann für gefährliche Situationen sorgen kann. Jeder macht in seinem Beruf auch mal Fehler - der Tischler sägt sich vielleicht mal in den Finger, weil er unkonzentriert ist, der Elektriker bekommt einen elektrischen Schlag und der Lkw-Fahrer landet dann ggfs. im Straßengraben. Zudem gibt es auch unter den Berufskraftfahrern immer "Rambos" und eher defensive Fahrer, Neulinge und alte Hasen. Gerade Fahrer großer Lkw benötigen ein wenig Fingerspitzengefühl und "Auge", um die Fahrzeuge zu rangieren - viele stehen aber täglich unter großem Zeitdruck und Stress, so dass sie wiederum unvorsichtig werden.

Polizei/Rettungsdienst/Feuerwehr/THW haben auf Einsatzfahrten ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko. Das hängt mit mehreren Faktoren zusammen: Die gebotene Eile, die Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten (u.a. hohe Geschwindigkeiten, Überfahren roter Ampeln usw.), die Fehler anderer Verkehrsteilnehmer (Unsicherheit bei nahenden Einsatzfahrzeugen, Angst, Erschrecken, Ignoranz), eine unruhige Umgebung (z.B. 9 Mann in einem Löschfahrzeug, die sich alle Ausrüsten, während sie die Befehle vom Gruppenführer entgegen nehmen, Funkverkehr, Lärm durch Signalhorn), ggfs. problematische Witterung (Eis, Regen, Sturm, Unwetter, ...) und gerade nachts die Tatsache, dass man evtl. vor wenigen Sekunden noch geschlafen hat,
Aber auch hier gibt es massive unterschiede. Der Polizist lenkt normalerweise einen handelsüblichen Pkw. Ein Feuerwehrmann ggfs. einen 15-Tonnen-Lkw mit sich aufschaukelndem Wassertank an Bord. Polizei und Rettungsdienst sind quasi permanent auf der Straße unterwegs, die Berufsfeuerwehr täglich aber mit wechselnden Fahrern, Freiwillige Feuerwehr und THW mit wechselnden Fahrern je nach Einsatzaufkommen zwischen täglich und alle paar Monate einmal.
Und auch bei den Rettungskräften gibt es erfahrenere und unerfahrenere Fahrer, ältere und jüngere, offensiv und defensiv fahrende Kollegen. Polizisten absolvieren in der Regel ein Fahrtraining in der Ausbildung, Feuerwehrleute nur manchmal. Und in wie weit der Einzelne das Erlernte dann auch annimmt und im täglichen Fahren berücksichtigt, sei auch einmal dahin gestellt.

Außer Acht lassen darf man dann auch nicht, dass die Fahrzeuge technisch sehr unterschiedlich ausgestattet sind. Das eine Auto verzeiht mehr Fehler des Fahrers als das andere. Da wird es dann häufig schwierig zu unterscheiden, was Können das Fahrers ist und was technische Hilfsmittel ;-)

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Zugführer bei der Freiwilligen Feuerwehr
Polizei / RTW / Feuerwehr/ Thw

Hallo,

du hast da aber ein paar zuviel zusammen gepackt......

RTW und Streifenwagenfahrer der Polizei sind die mit der meisten Erfahrung im Straßenverkehr, da jeden Tag Sommers und Winters unterwegs.

Bei Feuerwehr und THW trifft das ja schon längst nicht auf alle zu, sondern nur auf die im Wacheinsatz.

Und auch bei der Polizei fahren ja längst nicht alle Polizisten täglich Auto,da sind ja etliche in der Verwaltung am arbeiten.

LKW Fahrer

Ich bewundere Piloten der riesigen Lkw oder Traktoren mit Anhänger, die souverän auf Straßen fahren, die gerade mal ein paar Zentimeter breiter sind als ihr Gefährt und die diese Monstren scheinbar mühelos auf einer Briefmarke wenden.

Das macht sie nicht zu "den besten" in Sachen Rücksicht / vorbildliches Verhalten, lediglich TECHNISCH schätze ich diese Fahrer als die besten ein.

Ansonsten ist jeder Auto- und sonstige Fahrer in seinen Augen der beste.

Jeder fährt so weit rechts oder links, so schnell oder langsam, so dicht auf oder nicht, auf der rechten oder der Überholspur, wie ER es für richtig hält.

Oder...?

Woher ich das weiß:Hobby – Technik, Fahrverhalten, Reparatur
private Autofreeks

Da man meiner Meinung nach das nicht pauschalisieren kann und es in jeder von die aufzählten Kategorie gute sowie schlechte Fahrer gibt sage ich mal "Ich".

Da ich mich selbst am besten kenne und weiß, dass ich ein guter Fahrer bin.

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