Bestellen Bogen aus England?

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Hallo miloassassine4,

wenn du es genau wissen willst, wirst du nicht umhin kommen, dich beim deutschen Zoll zu erkundigen. Ich habe hier auch eine Seite gefunden, die eine erste Hilfe sein kann:  http://www.n-tv.de/ratgeber/Wann-muss-man-Pakete-beim-Zoll-abholen-article12777006.html

GB gehört ja noch einige Zeit zur EU, da gibt es (lt dieser Seite) wohl eine Warenwertgrenze von 150,-€. Da das britische Pfund mehr Wert hat als der €, wirst du darüber liegen, plus Versandkosten. Beim deutschen Zoll wirst du genau erfahren, wieviel Prozent dann drauf kommen.

Wenn du des Englischen mächtig bist, solltest du auch beim Händler anrufen, dass schafft schnell Klarheit, schon wegen der Versandkosten. Aber Englisch sollte man schon beherrschen, wenn man in GB bestellen will, dann dürfte das kein Problem sein.

Bedenke aber auch, dass du dich dann auch in Garantieangelegenheiten immer an den englischen Verkäufer wenden musst. Auch die Rücksendung einer Ware wird deutlich teurer sein.

Oder du umgehst das alles und stöberst doch nochmal bei deutschen Herstellern. Es gibt derart viele Bögen, dass du mit Sicherheit auch hier einen schönen finden wirst.

Ach ja, ein 54 Zoll-Bogen ist schon sehr klein, dieser hier ist nur für max. 29,5 Zoll Auszugslänge vorgesehen. Das ist dann aber das Äußerste! Dann wird er an seiner Grenze auch hart im Auszug sein. Bögen in dieser Größe sind zwar relativ schnell, aber giftig zu schießen und wenig fehlerverzeihend.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
miloassassine4 15.09.2016, 19:38

Ja das müsste ich dann allerdings, ich bin mir aber jetzt wo ich das alles überdenke nicht so sicher ob der Bogen mir den ganzen Aufwand Wert ist. Oder ob ich doch lieber ein paar Euro mehr ausgebe und mir hier in Deutschland dann einen von Firmen wie BSW liefern lasse, oder erst mal Probe schieße. Ich möchte ja auch ein Bogen den ich nicht nur zwei Jahre schieße sondern vllt mein Leben lang, dann sollte ich ja auch zufrieden sein. Natürlich wäre ein Hoyt(Dorado🙊) der absolute Traum schlecht hin, aber die spielen ja in einer ganz  anderen Preisklasse.

0
Bogenfreund 15.09.2016, 20:04
@miloassassine4

O.K., das klingt ja nach einem ernsthafteren Anfang. Wenn das so ist, dann kann ich dir nur empfehlen, Nägel mit Köpfen zu machen und dich nach einem Verein umzusehen. Hier dazu eine Hilfe: https://www.bogenschiessen.de/bogenschiessen/de/service/vereine/index\_vereine.php

Gerade wenn du diesen Sport länger ausüben willst, solltest du ein "Selbststudium" unbedingt vermeiden. Nur im Verein mit einem Trainer oder zumindest erfahrenen Schützen kannst du die Grundlagen vernünftig lernen und darauf aufbauen. Bogenschießen ist nicht Pfeile fliegen lassen.

Nach ein paar Probetrainings solltest du dir zuerst einen Recurvebogen mieten. Das geschieht immer halbjährlich und kostet je nach Händler ca. 50,-€ (Metallmittelteil). Das sind Bögen einfacher Qualität, die aber erstmal völlig ausreichen.

Für die gute Treffer ist der Schütze zu 80-90% verantwortlich, erst der Rest macht dann gutes Material.

Starten können Anfänger je nach Statur mit Zuggewichten zwischen 18-22 lbs. Dank dem Mietprogramm ist der Wurfarmtausch meist inklusive, unsinnige Sprünge bei den Zuggewichten braucht sich niemand antun. Der Bogen darf ruhig ziehen, soll aber keine Mühe machen.

Ich kann nicht empfehlen, einen eigenen Bogen zu früh zu kaufen. Mit deiner Erfahrung im Schießen und mit dem Material wächst auch deine Sicherheit darin, sich dann auch das richtige zu kaufen.

Ein halbes Jahr ist das mindeste, in dem man einen Leihbogen haben sollte. Danach kann man sich evtl. ein eigenes Wunsch-Mittelteil kaufen, die Wurfarme werden für den langsamen Zuggewichtsaufbau aber weiterhin gemietet.

0
miloassassine4 15.09.2016, 21:13
@Bogenfreund

Ja😅...hätte och vllt dazuschreiben sollen.. ich schieße seit 3 Jahren im Verein olympisch recurve und jetzt seit 1.5 Jahren aktiv, also regelmäßig( 3d etc.) Und habe auch einen soliden schießstiel, ich schieße momentan allerdings mit meinem olympischen recurve (also Visier, stabi ab) treffe auch aus max. 20m gut mit 3 schüssen nen mittelgroßen Apfel-.- deswegen ist es ja auch ein bisschen dumm wenn ich mir den Stalker(eher ja n Einsteiger Bogen) kaufe, da ich ja auch mit der zeit besser werde.... Also wäre denke ich mal so Richtung Hoyt oder so das bessere. Ich möchte aber auch gerne einen relativ handlichen Bogen der gut für 3d geeignet ist. Außerdem gerne mit Aluminium Mittelstück😆, ich finde die Kombi zwischen Traditionellem und neuere Materialien extrem spannend.

Ps: ziehe auch,durch Training, gut und relativ angenehm um die 38#. Deswegen bin ich am überlegen, egal welchen ich jetzt aussuche, dass ich mir einen 40# kaufe, da ich ja mir der zeit immer mehr ziehen kann.(Freizeit Training...)

Welcher Meinung bist du ?

0
Bogenfreund 15.09.2016, 21:41
@miloassassine4

Na ja, wenn du ein Mittelteil mit dem ILF Stecksystem aussuchst, kannst du entsprechende Wurfarme von vielen Herstellern nutzen. Auch Hoyt hat seit einiger Zeit Mittelteile (endlich) mit dieser internationalen Wurfarmaufnahme im Programm.

Mit den Tillerschrauben kannst du so ca. 10% den Nennzuggewichts der WA dazu gewinnen. So kannst dir überlegen, ob du 40lbs-WA mit der Option auf ca. 44lbs oder doch lieber z.B. 38er mit maximalen knapp 42lbs wählst.

Sollte es mal ein Rückgang deines Trainings geben, wäre es immerhin möglich, vorrübergehend wieder auf 38lbs zu kommen. Da im Recurve-Bereich meist Carbonpfeile gewählt werden, kannst du auch von deren geringem Gewicht profitieren. Mit Holz/Carbon oder auch Carbon-Schaum-WA ab ca. 200,-€ aufwärts bekommst du auch mit 40 odern 42 lbs sehr schnelle Pfeile, was gut für 3d und Feld ist.

Nur mit einem traditionellen Bogen wirst du auf entsprechenden Turnieren mit Carbonpfeilen Probleme bekommen, zumindest beim DSB.

0
miloassassine4 15.09.2016, 22:11
@Bogenfreund

Ja das mit dem Stecksystem habe ich mir auch schon überlegt, dass ich mir vllt das Dorado Mittelstück kaufe und vllt dann carbonwurfarme von sf archery oder so kaufen würde( wäre dann ja auch deutlich günstiger) außerdem könnte ich mir dann auch erst mal günstigere 38# wurfarme kaufen und dann langsam aufstocken. Wenn ich dann an meinem Endzuggewicht angekommen bin, so daß ich gut auf auch weitere Distanzen komme, kann ich mir ja dann hochwertigere kaufen. Ich denke das ist eine gute Idee, danke schon mal für deinen Rat. Ich würde dann übrigens die Bear paw penthalon blackwood schießen, kannst du mir auch ein Tipp zum spine geben, da ich bisher mehr Erfahrung mit Alu-Pfeilen habe. Also bei nem Endzuggewicht von ~42-44lbs.

0
Bogenfreund 16.09.2016, 08:44
@miloassassine4

Wenn  deine oben beschriebene Trefferlage nicht nur mal sondern vorrangig so aussieht, dann solltest du nicht gerade den billigsten Pfeil aussuchen. Den Penthalon gibt es anscheinend auch in einer höheren Preisklasse, die dann präziser (gerader) gefertigt ist, diesen würde ich dann vorziehen.

Generell bin ich eigentlich davon überzeugt, einen Fachhändler vor Ort aufzusuchen, wenn es um einen ganz neue Pfeilwahl geht. Hier sollte natürlich eine kleine Schießbahn vorhanden sein. Er kann vor allem auch beraten, welcher Pfeil für deinen konkreten Einsatz die besten Eigenschaften hat. Der Penthalon könnte wohl auch zur Jagd verwendet werden, dass bedeutet aber auch ein recht hohes Gewicht, denn da ist die Durchschlagskraft wichtig.

Für 3-D oder Feld ist ein stabiler Pfeil zwar wichtiger als beim FITA-Schießen, aber trotzdem sollte er noch so leicht wie möglich sein. Hier hat der Händler einfach die beste Erfahrung. Im Geschäft kannst du dann den einen oder anderen Pfeil probieren, mit dem eigenen Bogen natürlich. Bei einem ausgereiftem Schießstil kann auch mit verschiedenen Spitzengewichten experimentiert werden.

Bei meinen letzten Pfeilen wurde neben dem Rohschafttest auch der Papiertest gemacht, hier kann man unpassende Spitzengewichte deutlich sehen. Für eine letzte Anpassung "zu Hause" könntest du noch 1-3 Spitzen angrenzender Gewichtsstufen mitnehmen, um mit ein paar Pfeilen weiter zu optimieren. Nach der endgültigen Entscheidung für ein Gewicht (nach 1-2 Trainings) würden dann die restlichen Spitzen nachbestellt werden.

0

Also ich denke das es bei einem Bogen kein Problem ist aber wenn du weiter zur Armbrust geht könntest du schon Probleme bekommen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?