Besteht "Wärmeanforderung" wenn es draußen 12° hat und drinnen 25°?

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3 Antworten

Warum sollten diese bei +12 Grad anspringen, wenn die Außentemperatur nicht per Sensor erfasst wird? Geht per Prinzip schon gar nicht. Daher musst du andere Parameter für die Regelung nutzen.

Das könntest du über die Temperaturen im Vor- und Rücklauf erledigen. Da geht es weiter: http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/19341/Waermeanforderung-fuer-Heiz-koerper und auch hier https://www.gutefrage.net/frage/was-bedeutet-waermeanforderung (oder haben dir die damaligen Antworten nicht gefallen?)

An irgendeiner Stelle muss irgendjemand die Temperaturen messen. Das kann außen geschehen oder eben innen, aber an mindestens einer Stelle muss es geschehen. Es sei denn, du hast absolut gleichmäßige Verhältnisse, was bei wechselnden Außentemperaturen nicht möglich ist.

"Weil die Hersteller keine Temperaturfühler eingebaut haben,"
Welcher Hersteller hat denn nun in welchem Gerät keine Temperaturfühler eingebaut? Wurden gar keine eingebaut oder welche, die du als solche nicht erkennen kannst?

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Kommentar von aibin
07.03.2017, 06:51

Hallo,

1. Nein - die damaligen Antworten haben mir nicht gefallen.

2. Besteht, wenn der AT-Fühler 12° sagt, laut Heizungselektronik immer Wärmeanforderung?

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Was ist an dem Wort Wärmeanforderung denn irritierend? Deutsche Sprache ist oft gut genug aussagend. Wärmeanforderung besteht aus zwei Worten. Wärme und Anforderung.

Da es um Heizungen geht, brauchen wir das Wort Wärme eigentlich nicht mehr. Also bleibt fraglich, was Anforderung so alles bedeuten könnte.

Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten, je nach Anlagenkonstruktion.
Gibt es keine externen Messfühler die Raumtemperatur und/oder Aussentemperatur anbieten, bleibt nur die Kesseltemperatur übrig.

Folglich wird sich dann nur an der Kesseltemperatur orientiert. Sinngemäß gibt es dann eine Einschalt- und eine Ausschalttemperatur für den Wärmeerzeuger. Thermostatventile an den Heizkörpern bewirken dann nur eine größere Verzögerung oder kleinere. Denn wenn Thermostatventil eher zugedreht ist, wird weniger Wärme vom Wärmeerzeuger abgezogen und somit dauert es etwas länger bis Wärmeerzeuger wieder Wärme erzeugen muss.

Gibt es Aussenfühler, dann kann das eventuell in die Steuerung eingreifen. Muss aber nicht. Je nach Hersteller der Anlage oder Steuerung kann das auch nur Bluff (Mogelpackung) oder Werbegag bedeuten.

Ähnlich ist es bezüglich Raumfühler.
Denn eines fürchten alle Heizungshersteller. Dass es Reklamationen geben könnte, ihr teuer verkauftes Zeugs würde das Haus oder die Wohnung nicht warm machen. Aus diesem Grund wird manches nicht so gut gemacht wie es sein könnte.

Ich habe Anlagen mit Aussenfühler erlebt, die selbst bei Aussentemperaturen von 20 Grad plus einen Heizbetrieb für nötig halten.

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Kommentar von aibin
07.03.2017, 06:55

Hallo,

irritierend ist die Art und Weise, wie deutsche Heizungshersteller mit diesem Wort umgehen, ohne je zu erklären, woran genau, und wie, ihre Steuerung "Wärmeanforderung" erkennt.

Bitte beantworte doch die Frage: AT-Fühler sagt 12° = ist das Wärmeanforderung?

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Das kann man einstellen, ab welcher Aussenthemperatur die Heizung ausschalten soll. Das heisst sie schaltet dann auf Sommerbetrieb. So wird nur noch der Boiler bei Bedarf aufgeheizt. Die Heizung bleibt aber kalt.

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Kommentar von aibin
07.03.2017, 06:51

Sorry - aber das war nicht die Frage.

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