Besteht in Deutschland Versicherungspflicht?

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9 Antworten

Hallo Claudia4711,

die Pflicht zur Versicherung gibt es nur in einigen Bereichen, z. B. in der Kranken- und KFZ-Versicherung.

Versicherung bedeutet im Grunde nur das Risiko eines Einzelnen auf Mehrere (Kollektiv) zu verteilen. Kurz gesagt: Viele Leute zahlen "vorsorglich" ein und der der's braucht bekommt's.

In der Krankenversicherung zahlen alle Versicherten in einen großen Topf ein. Wenn einer der Versicherten erkrankt und für die Behandlung finanzielle Mittel benötigt, erhält er diese aus dem Topf.

Aus Sicht eines Versicherungsunternehmens ist die Pflicht zur Versicherung - vor allem in der Kranken- und Kfz-Versicherung, wo schnell äußerst hohe Kosten entstehen können - absolut sinnvoll und notwendig.

In der Krankenversicherung gibt es die Pflicht zur Versicherung erst seit 2009. Somit ist es gut möglich, dass Personen trotz der aktuell geltenden Versicherungspflicht nicht krankenversichert sind, da sie vor 2009 eine bestehende Krankenversicherung gekündigt haben und sich nicht neu versichert haben. Das ist heute so gar nicht mehr möglich, da ein Versicherter bei einer Kündigung immer die Folgeversicherung nachweisen muss.

Viele Grüße

Anna vom Barmenia-Team

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Kommentar von Claudia4711
09.08.2016, 09:39

danke, ich sah das auch so !

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Es besteht zwar Versicherungspflicht, wenn man allerdings seine Beiträge nicht zahlt, zahlt die Krankenkasse auch keine Behandlungen.

Nur Notfälle werden behandelt, aber selbstverständlich auch nicht kostenlos.

Entweder ihr lehnt das Erbe ab, oder ihr zahlt die Behandlungskosten (und auch die rückständigen Beiträge)

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Kommentar von Claudia4711
06.08.2016, 16:59

 ..ich denke, wenn er Rentner war, wird der Krankenkassenbeitrag sofort von der Rente abgezogen. Genau so die Beiträge zur Pflegeversicherung. Ich bin hier nur die Fragestellerin, somit kann ich NIX ablehnen ;-) Bei näherer Überlegung denke ich dass mie Nachbarin da gehörig etwas zwischen Krankenversicherung und Sterbeversicherung durcheinander gebracht hat.. ?? Anders kann ich pers. es mir kaum vorstellen .!

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Ich war auch immer der Meinung, das Versicherungspflicht besteht (und bin eigentlich immernoch der Meinung, ohne das jemals nachgeschlagen zu haben), aber es kann durchaus passieren, daß man ohne KV dasteht.

Vor ein paar Jahren gab es mal ne Beitragserhöhung. Ich war zu der Zeit nicht berufstätig und freiwillig versichert (hab also selber bezahlt). Irgendwie hab ich aber das mit der Beitragserhöhung nicht mitbekommen.

Ich weiß nicht, ob der entsprechende Brief nicht ankam, oder ich ihn aus Versehen ungelesen weggeschmissen habe. Ich hab also den alten Beitrag weiter bezahlt.

Ein paar Monate später mußte ich zum Zahnarzt und erfuhr dann nach Beginn der Behandlung (und nachdem die Krone schon bestellt war), daß ich überhaupt nicht Krankenversichert war.

Die haben schön meine Beiträge kassiert und nicht gesagt, daß da ca 5 Euro jeden Monat fehlen. Gab dann etwas hin und her und die haben mich wieder aufgenommen, aber wie gesagt, eine Zeit lang war ich nicht krankenversichert.

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Kommentar von Claudia4711
06.08.2016, 16:15

Der Mann war Rentner... Wie mir bekannt ist wird die Krankenversicherung und auch das Pflegegeld autom. angepasst und abgezogen . Deshalb verstehe ich das alles nicht .

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NORMALERWEISE gibt es in Deutschland seit einigen Jahren Versicherungspflicht. Wer sich nicht versichert muß die Beiträge rückwirkend nachzahlen.

Der Schwiegervater war bei dieser Ökoorganisation BUND beschäftigt? Vermutlich hat er dort nur schwarz gearbeitet.

Oder war er bei der Bundesrepublik beschäftigt?

Als Rentner ist man in Deutschland automatisch versichert. Es ist also nicht möglich, staatliche Rente zu beziehen und nicht krankenversichert sein.

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Kommentar von Claudia4711
06.08.2016, 16:13

Wenn er schwarz gearbeitet hätte würde er keine Rente beziehen- oder bezogen haben.

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Kommentar von DerHans
06.08.2016, 16:45

Wer als Rentner "freiwilliges Mitglied" einer Krankenkasse ist, bekommt einen Zuschuss zur Rente für die Krankenkasse.

Wenn man dann die Beiträge nicht zahlt, ist man auch nicht versichert. (Jedenfalls nur in Notfällen). Dann sind die gesamten Beiträge noch fällig.

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In Deutschland besteht die Pflicht krankenversichert zu sein. Durch dieses Raster zu fallen ist möglich, jedoch sehr schwer und unwahrscheinlich. Wenn eine Rente gezahlt wird muss er bei einer Krankenkasse versichert sein. Bei einer Pension ist er über die Beihilfe und eine private Krankenversicherung abgesichert.

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Kommentar von Claudia4711
06.08.2016, 16:12

angeblich war er nicht krankenversichert und die Klinik der RWTH  verlangt jetzt die Behandlungskosten. Ich persönlich sehe das auch so, dass der Mann schon über seine Rentenanstalt krankenversichert war. Der Sohn soll jetzt die Kosten übernehmen.. :-(

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Kommentar von Celeritas15
06.08.2016, 16:17

Er muss Unterlagen über seine Rente Zuhause haben. Auf diese sind Sozialabgaben (eben auch Krankenkasse) fällig. Auf einem solchen Bescheid geht also hervor, wo er versichert ist. Schauen Sie mal nach einem solchen Dokument.

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Wenn er eine Rente von der Rentenkasse bekommt, müßte er auch krankenversichert sein.

Was verstehst du unter BUND? Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND? Oder was er bei einem Amt der "Bundesrepublik Deutschland" beschäftigt.

Ja, da besteht überall Versicherungspflicht!

Sollte er Beamter gewesen sein, besteht eine 50%-70%ige Übernahme der Krankenkosten durch den Bund, der Rest müßte von einer privaten Krankenkasse abgedeckt sein.

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Kommentar von Claudia4711
06.08.2016, 16:17

ich schrieb schon : Bundeswehr !

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Was heißt beim Bund beschäftigt?

Ja es besteht Versicherungspflicht in Deutschland.

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Kommentar von Claudia4711
06.08.2016, 19:35

hatte es schon erklärt ,bei der BUNDESWEHR ALS AUSBILDER

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nur zum Verständnis: Bund oder B-U-N-D ?

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Kommentar von Claudia4711
06.08.2016, 16:10

bei der Bundeswehr als Ausbilder sagte man mir !

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Ja, es besteht, wenn angestellt, Krankenversicherungspflicht!

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