Besteht in Behinderteneinrichtungen die Gefahr der sexuellen Belästigung?

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10 Antworten

Hallo Surfer, 

ich bin 19 Jahre alt und halte mich für attraktiv.. ich arbeite in einer Einrichtung für Menschen mit psychischen Problemen und in der Vergangenheit Drogenabhängig waren. 99% der 25 Bewohner sind männlich. 3 von leben in einer Partnerschaft.. der Rest eben nicht und hat dementsprechend auch "Druck". 

Mir werden auch oft Komplimente gemacht.. ein Bewohner macht sogar ziemlich anzügliche Komplimente, die manchmal einfach nicht in Ordnung sind.. und dann liegt es darin, damit umzugehen und richtig zu handeln und Grenzen aufzuweisen. Das geht auch in einem gewissen Maße bei behinderten. 

Was ich aber dazu sagen muss.. es ist dein Problem.. weder sie wird damit Probleme haben noch ist es ein Problem der Behinderten.. ich habe eher das Gefühl, dass du ein Problem mit behinderten Menschen hast und das "Problem" solltest du beseitigen.. wie ich darauf komme.. die schreibst kaum was positives über sie, die Vorurteile sind verdammt tief verarbeitet.. und was meiner Meinung nach gar nicht geht.. du willst die Leute nicht einmal kennen lernen. Das ich das nicht in Ordnung finde, liegt aber darin, dass ich persönlich alles gerne kennen lernen will, wovor ich Angst habe. Natürlich kann ich es auch verstehen, wenn du mit behinderten Menschen einfach nichts zu tun haben willst, denn ja, sie sind gewöhnungsbedürftig und auch nicht jeder mans Sache. 

Du darfst deine Sorgen haben.. ist auch richtig.. nur finde ich es lächerlich.. dann wird ihr mal an den Po gefasst oder sonst was.. ihr wird es sicherlich nicht gefallen und dann wird sie auch etwas dagegen unternehmen. Allerdings fällt ihr von sowas nicht der Arm ab oder sie wird auch behindert oder sonst was.. Ich finde, du stellst es sehr dramatisch dar.. Ein FSJ macht man ja auch vor allem, um den Umgang mit unterschiedlichen Menschen zu erlernen und somit erlernt sie auch den Umgang mit solchen Menschen.. ich glaube sogar fast, dass man in der Discothek öfter begrabbelt wird, als in einer Behinderteneinrichtung. 

Natürlich gibt es dort auch Männer, die gerne Sex hätten.. aber ich glaub, die haben echt anderes im Kopf als das.. und wenn, dann wird deine Freundin es erkennen und was dagegen tun können. 

Du bist dir nicht sicher, ob junge Frauen dort arbeiten können.. in diesem Bereich arbeiten dutzende junger Frauen. In meiner FSJ Gruppe gibt es 5 Stück und keine davon hat erzählt, dass die mal angefasst worden sind. Selbst wenn es so ist.. wie schon tausend Mal gesagt, dann lernt man dazu und schaut, wie man mit solchen Situationen umgeht. 

Deine Freundin wird nicht traumatisiert aus dem FSJ heraus gehen.. 

Ich kann nur noch den Kopf schütteln.. wodurch ist es denn allgemein bekannt, dass diese Menschen keine Möglichkeit haben sexuell zu agieren? Sie dürfen auch Partnerschaften eingehen, es gibt extra Berufe.. wo man denen beim Sex Unterstützung gibt.. oder man eben "Prostituierte" für genau diesen Bereich organisiert.. diese Männer (auch Frauen) werden nicht als Jungfrauen sterben, wenn sie es nicht möchten. 

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Kommentar von Masuya
08.03.2017, 11:00

freut mich. :) in wie weit hat es dir nun geholfen?

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Mist, warum bin ich ausgerechnet über diese Frage gestolpert. Ignorieren geht aber nicht, da ich sonst platze...

Nun lass mal bitte die Kirche im Dorf, mein Lieber.

Es ist "eine" Freundin, von der du da redest.Du hst da absolut nichts mitzubestimmen wenn es um ihre berufliche Zukunft oder sonstige Entscheidungen von ihr geht.

Selbst wenn es "deine" Freundin oder Verlobte oder Ehefrau wäre - ihre Entscheidung.

Nun zu deiner eigentlichen Überlegung:

In einer WfB ist es genauso sicher als weiblicher Mitarbeiter wie in jedem anderem Betrieb auch.

Du stellst es so dar, als wären alle männlichen behinderten Leute dort automatisch aufgrund ihrer Behinderung (egal welche Behinderung) sexuell frustriert und somit potentielle Grabscher/ Vergewaltiger. Aber sonst ist noch alles ín Ordnung? Deine Theorie beruht auf deiner Angst und vielleicht noch auf irgendeiner "Ich hab mal von X gehört das irgendwann irgendwo die Cousine der Schwester der Schwägerin seiner Postbotin..."-Aussage.

Das mal irgendeiner versucht zu baggern oder einen versucht auszufragen a la "Hast du einen Freund?" oder nicht verstehen mag warum man nicht gleichzeitig zwei Freunde haben möchte, etc... Das kann einer Frau überall im Leben passieren. Auch von körperlich und geistig gesunden Frauen und Männern gibts solche Anmachen. Egal ob beim Einkaufen, beim Hobby, bei der Ausbildung, bei der Arbeit, etc pp. Wie würde diese deine Freundin denn auf einen Anbaggerspruch im Privatleben reagieren? Wahrscheinlich mehr oder weniger höflich "Nein, vergiss es ich habe bereits einen Partner". Na also, eine derartige Absage wird in der Regel auch von einem behinderten Mitmenschen akzeptiert.

Und falls es doch mal mit irgendeinem der dort arbeitenden Leute (egal ob behindert oder nichtbehindert) ein Problem gibt: Man hat als FSJler einige Ansprechpartner. Allen voran natürlich die Vorgesetzten, aber auch den Gruppenleiter/ die Gruppenleiterin oder Werkstattleiter (wo auch immer man eingesetzt wird). Also gibts genügend Hilfen die dann gemeinsam einen bestehenden Konflikt/ ein bestehendes Missverständnis lösen können.

Ja, Missverständnis. Denn ein behinderter Mensch - egal welche Behinderung dieser hat - ist in erster Linie Mensch und interpretiert entsprechend ein Verhalten/ eine Aussage auch mal falsch. Ganz genau wie jeder andere Mensch auf dem Planeten Erde.

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aber es ist allgemein Bekannt, dass Behinderte keine Möglichkeiten haben, Partnerschaften einzugehen

nein. ist es nicht. wie kommst du auf dies schmale brett?

und 

Behinderte gelten als sexuell frustriert...

deine frage strotzt vor lauter vorurteilen und diffamierendem gedankengut. echt - da fehlen mir die worte...

vielleicht ist es besser, wenn die freundin sich von einem so vorurteilsgeladenen und engstirnigen menschen trennt. das kann auf die dauer nicht gutgehen. oder hast du einfach nur verlassensangst, wenn deine freundin in die grosse weite welt geht?

vielleicht wäre es dir wohler, wenn deine freundin erklärt hätte, sie wolle ihr soziales jahr in einem flüchtlingswohnheim ableisten... (ironie aus)

hin und wieder kommt es vor, dass menschen mit behinderung opfer von übergriffen durch die betreuer werden. demütigungen, unterdrückung und bestrafung kommen vor - sowie sexuelle nötigung und belästigung...

nun ja.

deine freundin sollte sehr sorgfältig abwägen, in welche einrichtung sie da genau geht. zudem hat sie natürlich beim sozialen jahr übergeordnete ansprechpartner. und auch einen ansprechpartner beim träger der massnahme (entweder kirche oder auch land...). es finden schulungen und seminare statt und austauschgespräche.

zum abwägen:

bei einrichtungen der lebenshilfe wäre ich vorsichtig (nicht nur seit der sendung von team walraff - sondern schon sehr viel länger).

und die überlegung sollte eher sein, ob der einsatz in einer werkstatt wirklich sinn macht. das ist mehr oder weniger reines beaufsichtigen. mehr nicht.

offene arche-wohngruppen bringen da mehr. jedenfalls wenn sie sozialpädagogisch dort was lernen möchte, weil sie in erwägung zieht, in diese richtung zu studieren oder eine ausbildung zu machen.

oder integrative betreuung in einer oder zwei familien und dann als betreuer diese menschen (kind, jugendlicher oder erwachsener) auch mit auf ferienfreizeiten fahren.

oder eben fsj in einer speziellen schule für kinder mit einer behinderung - oder auch in einer integrativen schule.

wenn sie dazu ein paar erfahrungen in der grossen weiten welt machen möchte, kann ich empfehlen, als träger die evangelische kirche im rheinland anzuvisieren. dort läuft alles so ab wie es soll und die fsj-ler werden wirklich SEHR GUT betreut.

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am besten, du organisierst dir jetzt in gedanken eine ganz grosse schaufel und einen grabstein auf dem das wort "vorurteile" steht und verbuddelst deine schlechten gedanken in bezug auf menschen mit einem handicap.

ich bedanke mich in deren namen schon mal dafür, dass du deine einstellung gründlich überdenkst und revidierst.

und ich hoffe, dass ich dir weitergeholfen habe und ich wäre auch nicht traurig, wenn du deine einstellung ändern würdest. denn damit wäre vielen menschen geholfen...

menschen mit und ohne handicap...

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Im beruflichen Leben deiner Freundin geht es um ihr berufliches Leben und nicht um deine Sorgen und Ängste.
Es geht schlicht nicht darum, was du vermeiden möchtest.
Sondern um das was sie kennenlernen möchte.

Ich nehme stark an, dass du dir eine Einmischung in die Besuche von Fussballspielen, schnelles Autofahren/Motorradfahren, Pornofilmkonsum auch nicht reinreden lässt.
Also halte dich da raus und lerne den Unterschied zwischen deinem Problem und ihren Problem zu beachten.

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"Obwohl ich nicht einverstanden bin, muss ich dies akzeptieren".

Deine Haltung, deine Freundin "zu beschützen" (glaube es ist eher Eifersucht und Kontrollzwang), in allen Ehren, aber wir leben im 21. Jahrhundert!

1. Kann deine Freundin ganz alleine entscheiden, welchen beruflichen Weg sie einschlagen möchte.

2. Sollte sie erwachsen genug sein, falls doch mal so etwas in die Richtung passiert, damit umzugehen, sich zu wehren und entsprechende Aufsichtspersonen einzuschalten.

Schalte mal einen Gang zurück und gönne deine Freundin ihre berufliche Freiheit, sich zu entwickeln!

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Ich behaupte einfach mal, (und ich kenne mich da durchaus aus) dass die Gefahr der sexuellen Belästigung in einer Behinderteneinrichtung nicht größer ist, als an jedem anderen Arbeitsplatz auch. Wenn da wirklich mal jemand durch übergriffiges Verhalten auffällt, hat man halt ein besonderes Auge auf denjenigen, und sorgt z. B. Dafür, dass man eine Praktikantin nicht mit ihm alleine lässt. Andererseits ist für die behinderten Beschäftigten die Gefahr des sexuellen Missbrauchs durch nicht behinderte Mitarbeiter durchaus hoch.

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Da deine letzte Frage gelöscht wurde, antworte ich dir mal auf diese Frage.


Anscheinend hast du ernsthafte Probleme, deswegen antworte ich mal vernünftig, anstatt dich zu beleidigen, weil ich denke, dass du es  anders gar nicht verdient hast.

Behinderte Menschen, sind nie die Menschen, die tatsächlich körperlich oder geistig anders sind als du oder ich.

Behindert sind Menschen wie du. Denen an sich an nichts fehlt, aber trotzdem eine Art und Weise haben, die nur vermuten lässt, dass oben im Gehirn irgendwas nicht funktioniert - deswegen bist du behindert und sonst niemand. Und erst recht nicht die Menschen, die die Hilfe deiner Freundin zu schätzen wissen.

Die haben meistens mehr Leben als viele andere Menschen, die eigentlich nichts bemängeln dürften. Aber depressiv und traurig sind, weil ihr Leben ach so hart war.

Eigentlich ist sowas gemein, aber ich hoffe wirklich, dass dir eines Tages etwas passiert und du dann nicht mehr in der Lage bist selbstständig irgendwas zu machen und dann wünsche ich ganz ganz viel Spaß dabei.

PS: Überleg mal wie ekelhaft du denkst, um auf diese Frage überhaupt zu kommen. Anscheinend bist du der Schwanzgesteuerte.



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Mit Verlaub, du bist meiner Ansicht nach eine von hirnlosen Parolen beeinflusste, vollkommen ahnungslose Person. Du hast noch nie im sozialen Bereich gearbeitet und triffst hier verallgemeinerte Aussagen über behinderte Menschen, die schlicht und einfach nicht wahr sind. Dass der Großteil der Arbeitnehmer in den verschiedenen Einrichtungen weiblich ist, solltest du eigentlich wissen. Mehr muss ich dir jetzt auch nicht erklären, da du dir meiner Ansicht nach den Rest selbst zusammenreimen kannst und deine schwachsinnigen Aussagen hoffentlich zurücknimmst und dich ein wenig schämst für deine Ansichten.

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Deine Sorge ist unnötig. Behinderte sind keine Frauenbelästiger.

Deine Freundin ist auch alt genug, Leute in die Schranken zu weisen.

Mach dir keine Sorgen, sie ist da nicht alleine.

Die Behinderten arbeiten dort und suchen ausserdem Liebe unter ihresgleichen.

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Kommentar von Masuya
05.03.2017, 23:30

Da werden behinderte Menschen eher von den Betreuern Misshandelt, als anders herum.. 

2

Grabschen schon, aber dann kommt ein klares nein und das reicht.

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