Besteht ein hohes Risiko beim Kauf eines Auto mit 200.000km?

11 Antworten

Je mehr Kilometer umso größer die Gefahr, dass am Motor was kaputt geht. Das ist dann schnell mal teurer als das ganze Auto. Dieselmotoren leben oft etwas länger als Benziner. 

Ein kleineres älteres Modell ist nicht möglich? Gerade Kleinwagen bekommt man auch mit weniger km recht günstig.

Gerade Kleinwagen werden aber auch nicht auf hohe Laufleistungen ausgelegt, weil das nicht dem typischen Nutzungsprofil entspricht. Und im Kleinwagensegment ist der Kostendruck erheblich höher als in der Mittelklasse - da muss gespart werden, was das Zeug hält.

Von den typischen "Vertreterautos" wird hingegen erwartet, dass sie 250.000 km ohne größere Probleme absolvieren. Danach sind sie oft nicht wesentlich teurer als Klein- oder Kompaktwagen, aber meist noch wesentlich besser in Schuss.

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Kommt auf das Auto an. Eine Limousine der gehobenen Mittelklasse kann man mit der Laufleistung oft noch gut kaufen, während ein Kleinwagen mit 200000 Km meist ziemlich ausgelutscht ist.

Mein Mercedes C180 knackt diese Woche noch die 229000 Kilometer und steht so gut und solide da, dass diese Laufleistung - sofern nix ganz Dummes passiert - auch noch nicht das Ende der Fahnenstange markiert. 

Klar gibt es immer ein Restrisiko & bei einem Gebrauchten steckst du nie drin.. aber trotzdem ist es mMn nicht haltbar von einem Auto mit 200000 Km per se abzuraten. Man muss immer davorstehen & ich kann sagen, dass ein gepflegtes Stück das 200000 Km beim Erstbesitzer zurücklegte und durchgehend gewartet wurde das oftmals deutlich bessere Geschäft ist als ein typgleiches Exemplar mit 120000 Km, drei Besitzern & fehlenden oder unvollständigen Wartungsnachweisen.

In meinem Fall handelt es sich um einen Audi TT 1.8..

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@korekktverkackt

Dieser Motor gilt eigentlich als sehr robust, sofern man den Zahnriemen wechselt -----> der bei einem Audi lieber einmal zu oft gewechselt werden sollte als nötig.

Sofern er nicht allzu viele Vorbesitzer hatte & das Serviceheft oder Rechnungen bestätigen, dass alle Kundendienste pflichtig erledigt wurden, wieso nicht.

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Hi, da fällt mir gerade ein alter Bekannter ein, der einen Audi TT Roadster fährt. Er ist Angehöriger einer berüchtigten Berufsgruppe (Türsteher bei einer Table-Dance-Bar). Ich will nun nichts gegen den Typen sagen, aber man sollte bei so einem Kauf auch den/die Vorbesitzer unter die Lupe nehmen (soweit es eben möglich ist).
Wenn der Vorbesitzer den Wagen erst seit kurzem hat, oder das Auto aus dritter Türsteher-Hand kommt, würde ich vom Kauf abraten.
Es kommt also nicht nur aufs Auto an.

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Kommt sehr auf das Modell an aber auch bei den robustesten Modellen musst du bei 200'000 mit diversen teueren Reparaturen einfach rechnen.

Beispiele für Reparaturen, die dann einfach irgendwann kommen sind: Antriebswelle, Klimakompressor, Radlager, Querlenker, Dämfer, Abgasanlage... je nach Motor dazu noch Turbolader, Einspritzpumpe/Injektoren, Kat, DPF.....

Es hat schließlich einen Grund, warum die Autos dann billiger sind. ;)

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