Besteht ein Fingerabdruck-Türöffner den Allragstest?

7 Antworten

Mit der Veröffentlichung weist der Club [CCC - Chaos Computer Club] erneut deutlich auf die grundsätzlichen Risiken biometrischer Systeme hin. Jeder Mensch hat maximal zehn Fingerabdrücke, die er weder ersetzen noch schmerzfrei verändern kann. Doch der biometrische Identitätsdiebstahl erfordert lediglich den Zugriff auf einen brauchbaren Abdruck (z. B. an einem Glas), eine Digitalkamera und einen Laserdrucker zum Erstellen einer Folienvorlage und etwas Holzleim für die Fingerabdruck-Attrappen. Eine einfache Anleitung für das Kopieren von Fingerabdrücken hatte der CCC bereits im Jahre 2004 veröffentlicht.

http://www.ccc.de/updates/2008/schaubles-finger?language=de

Der CCC weiß überhaupt nicht wovon er da redet. Die gehen schon mal gern von einer Lebenderkennung aus die es in Wahrheit nicht gibt. Außerdem wird ein Fingerabdruck den man nicht unter Laborbedingungen gewonnen hat, wie im Fall CCC, in der Regel auch nicht funktionieren. Kein Einbrecher wird sich die Mühen und Kosten machen um in ein Haus einzubrechen. Er benutzt lieber die schlecht oder ungesicherte Rückseite um einzubrechen. Nächster Punkt ist, dass er nicht wissen kann welcher Finger im System überhaupt gespeichert ist. Die viel bessere und wesentlich seriösere Untersuchung zu dem Thema stammt von 2 Kriminaltechnikern in Bayern. Die haben 2 Computerarbeitsplätze mit allem Zubehör wie Kaffeetassen, Gläsern, Tastaturen, etc. untersucht und im Ganzen nur 2 nicht verwertbare Fingerabdrücke gefunden.

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Habe gestern im TV einen Beitrag gesehen, das z.B. Ausweise mit Fingerabdrücke doch nicht das sicherste sind! Zu deinem Fingerabdruck-Türöffner: lass es sein, überleg mal jemand weiss davon und hat böse Absichten. Du musst nur irgendwo dich festhalten, dann wird ein Klebestreifen auf die Stelle geklebt. Der Fingerabdruck ist nun auf dem Klebestreifen, muss nur noch an den Sensor an deiner Tür gehalten werden, schon sind die Diebe in deinem Haus.

Sorry aber das ist Schwachsinn, hast du dich überhaupt informiert?! Ekey benutzt Ziehsensoren, was heißt dass du mit sonem Klebestreifen nichts erreichst... Macht sinn. Außerdem wird jedemenge mehr gescannt als nur der Fingerabdruck, auch die Fingertemperatur wird gemessen und weitere Fingerabdrücke unter der ersten Schicht werden gescannt, wie willst du das nachmachen? Es gibt einen Grund, warum die Polizei gute Fingerscanner wie ekey empfiehlt und rät wenn möglich sich lieber einen Fingerscanner zu holen, statt das normale Schloss zu benutzen :D

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Also meines Wissens nach sind Fingerabdruck-Türöffner wesentlich sicherer als herkömmliche Schlüssel, Karten, Codes usw.. Ich habe selbst einen von ekey an der Türe. Funktioniert wunderbar auch bei den Kindern. Den Sensor habe ich mit einem Klebestreifen und meinem eigenen Fingerabdruck nicht überlisten können. Unüberwindbar ist das sicherlich dennoch nicht, aber der Aufwand ist wohl wesentlich höher als ein Fenster aufzuhebeln oder ein Stemmeisen anzusetzen. Überzeugt hat mich dieser Beitrag: http://www.homesolute.com/haus/leben/sicherheit/zutritt-per-fingerabdruck/. Ich kann so einen Fingerscanner nur empfehlen. Ist sicher und bezahlbar.

Bekannte haben seit 2007 tatsächlich einen und finden ihn super. Ich glaube nicht, dass die sich je Gedanken darüber gemacht haben, ob einer mit Holzleim ihre Abdrücke nachbildet... Passiert ist jedenfalls noch nichts.

Es gibt ein wirklich gutes System am Markt. TOCAhome von ekey biometric systems. Funktioniert, ist sicher und bezahlbar im Gegensatz zu Iris- und Stimmerkennung. Das passt sich sogar den gerade in der Pubertät ändernden Fingerabdrücken der Kinder an.

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