Besteht die Bibel aus zwei Religionen?

24 Antworten

Nein! Beide Teile der Bibel gehören nahtlos zusammen. Jesus brachte keine "neue Lehre", wie manche meinen, sondern lehrte genau das, was Moses und die Propheten bereits in ihren Schriften festgehalten hatten. Die Menschen seiner Zeit waren von diesen Lehren abgewichen und hatten Menschengebote aufgestellt, die das Volk von Gott weggeführt hatten, und somit war eine Korrektur nötig geworden.

Nun gab es aber Leute, die die Lehre Jesu nicht akzeptieren wollten. Ihnen war es lieber, ihren selbstaufgestellten Menschengeboten nachzufolgen, und so bekämpften sie Jesus. Das jüdische System war damit zum Verfechter einer Menschenreligion geworden und hatte den wahren Gott hinter sich gelassen. Damit war sie für die weitere Ausführung des Vorsatzes Gottes unbrauchbar geworden. Gottes Vorsatz trat durch Jesus und die Christenversammlung in die nächste Phase, und das jüdische System wurde sich selbst überlassen.

Es ist übrigens festzustellen, dass heute sehr viele Menschen die Zusammenhänge nicht kennen oder auch nicht verstehen, weil sie heidnische Lehren und Ritualen mehr Bedeutung zumessen als dem Wort Gottes. Wer an Lehren festhält, die aus dem Heidentum stammen, kann dir die Bibel nicht widerspruchsfrei erklären und kennt auch den Roten Faden von Gottes Wort nicht.

Die Bibel bezieht sich vom ersten bis zum letzten Buch auf denselben Gott, auf dasselbe Ereignis und auf den Vorsatz, den Gott mit den Menschen hat. Eine Stufe dieses Vorsatzes beinhaltete, dass Gott seinen Sohn auf die Erde sandte. Nur jene, die Jesus annahmen, konnten weiterhin den Vorsatz Gottes erkennen, verstehen und auch anderen verkünden. Diejenigen, die lieber anderen Lehren nachhingen, konnten das natürlich nicht mehr.

hi, lizzi13, sog, AT und NT, also Hebräische , Aramäische und Griechische Schriften gehören zusammen und bilden ein "Gesamtwerk", die Bibel, ein von Gottes Gott inspiriertes Werk aus 66 "Büchlein".Die Hebräischen Schriften wurden ausschließlich von Juden geschrieben, d.h., von Angehörigen der Nation, der die heiligen Aussprüche Gottes anvertraut wurden. In den Hebr. Schriften werden z.B. Einzelheiten über den Ursprung der Menschheit, die Ursache des Todes , die Sintflut und Gottes Bund mit Abraham oder über die Geschichte eines Vorbildkönigreiches bekannt gemacht. Der Gesetzesbund wurde zwischen Gott und der Nation Israel nach ihrem Auszug aus Ägypten geschlossen im Jahre 1513 v.u.Z.. Ein Israelit stand mit seiner Geburt unter diesem Bund und befand sich somit in einem besonderen Verhältnis zu Gott. Das Gesetz wurde Moses durch einen Engel übermittelt. Durch dieses Gesetz sollten auch "Übertretungen" offenbar werden, um den Israeliten zu zeigen, daß sie in ihrer Unvollkommenheit/ durch die Erbsünde eines Retters bedurften. Dieser Retter war dann später Jesus, der sein Leben hingab, damit die Menschen einmal ewig auf einer paradiesischen Erde leben könn(t)en, so wie es Adam und Eva u. ihren Nachkommen eigentlich zuteil werden sollte (aber sie wandten sich von Gott ab). Da fängt sozusagen die "Geschichte" des sog.NT an, der Griechischen Schriften. Jesu Leben und Tod, das Leben seiner Nachfolger, den ersten Christen, die ersten Versammlungen und dann - im letzten hochprophetischen Buch, der Offenbarung - Ankündigungen von wichtigen Ereignissen auch für unsere Zeit. Da Jesus das Gesetz mit seinem Tod "erfüllt" hatte, brauchte es nun keine Beschneidungen mehr zu geben, auch die speziellen Tieropfer oder best. Speisevorschriften nicht mehr. Es konnten nun auch "Menschen von den Nationen", also "Nicht-Juden", Christen und Gottes Anbeter werden. Gott wird recht häufig als "grausamer " Gott beschrieben, weil man nicht alle Zusammenhänge in der Bibel berücksichtigt oder auch Begriffe gebraucht werden, wie z.B. die Hölle, die es nicht gibt. Der Gott der Bibel ist kein grausamer Gott, er liebt die Menschen und möchte das Beste für sie!!

Die Bibel besteht aus dem "Wort Gottes" (Joh.17,17) dem Schöpfer von allem (Kol.1,16; Offb.19,13).

Die Religionen wurden vom "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) "erfunden" (Eph.2,2; 2.KOr.11,14).

Dieser wirkt besonders durch seine "Weltkirche" (Offb.17,1-14), aber nicht mehr lange (Offb.20,2).

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