Beste Vorraussetzung fürs Medizinstudium

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3 Antworten

Hallo Puschl55!

Im Prinzip ist es völlig egal, welches berufliche Gymnasium Du besuchst. Wichtig ist nur der möglichst gute Abischnitt, weil nun mal die meisten Studienplätze nach den Noten vergeben werden. Du kannst Dich an den Tagen der offenen Türe an den verschiedenen Schulen umsehen, dort mit Schüler und Lehrer sprechen und am Probeunterricht teilnehmen. Die allgemeinbildenden Fächer sollten einheitlich sein, der Unterschied liegt in der Wahl des berufsfachlichen Schwerpunktes.

Ich persönlich halte den sozialpädagogischen Zweig geeigneter, wenn Du schon weißt, in welche Richtung Du beruflich gehen willst. Aber ein Umschwenkung ist dennoch immer möglich.

Falls es mit dem sehr guten Abischnitt doch nicht klappt, rate ich Dir nach dem Abitur zu einer Ausbildung in der Krankenpflege. Damit sammest Du Erfahrung und Wartezeiten.

Eine andere Alternative wäre ein Studium im Bereich der Krankenpflege. Das ist eine normale Berufsausbildung mit Examen und einem zusätzlichen Bachelorabschluss. An der Hochschule für Gesundheit in Bochum ist das möglich. Allerdings sammelt man hier keine Wartezeiten, falls Du später dann Medizin studieren willst. Und für ein Zweitstudium zählt dann die Bachelornote. (Nur mal der Vollständigkeit halber). Diese akademisierte Pflegeausbildung ist sehr anspruchsvoll.

Schöne Grüße

Puschl55 15.10.2012, 10:47

Alles klar, auch den Weg werde ich in Erwägung Ziehen:) Dankeschön!

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Bleib ruhig bei Voraussetzung, das ist die richtige Variante. ;-)

Ich lese hier immer nur, dass die beruflichen Gymnasien viel einfacher sein sollen als die "normalen". Du solltest die Möglichkeit haben, Biologie und Chemie zu belegen, weil du das auch im Studium brauchst.

Allerdings, wenn ich lese Lernfaulheit, habe ich akute Zweifel daran, dass du es schaffst, ein Medizinstudium zu meistern. Das ist Lernen pur und sicher nicht nur Sachen, die dich interessieren.

Wollen wir mal sachlich werden ? Lies das und bekomme Mut!!
Früher war das Abitur für das Medizinstudium eine „conditio sine qua non“, also absolut unumgänglich. Auch heute führt der leichteste Weg zum Medizinstudium tatsächlich noch über das klassische Abitur. Dieses kann auch nach der Ausbildung noch erworben werden, und zwar auf dem sogenannten „zweiten Bildungsweg“. Doch auch ohne Abitur ist es inzwischen möglich, zum Medizinstudium zugelassen zu werden. Denn die Grundvoraussetzung zu diesem Studiengang ist in der Approbationsverordnung für Ärzte bundeseinheitlich geregelt. So braucht der angehende Studierende die allgemeine Hochschulreife, oder einen entsprechenden anrechenbaren Schul- oder Berufsausbildungsabschluss. **Bei einer examinierten Krankenpflegekraft ist dieser Berufsabschluss gegeben. Zusätzlich ist eine Berufserfahrung von mindestens zwei Jahren gefordert. Der angestrebte Studiengang muss berufs- bzw. fachbezogen sein. Somit kann aber eine Krankenschwester durchaus Humanmedizin studieren. Allerdings ist es im Fachbereich Medizin schwerer zum Studium zugelassen zu werden, als in anderen Studiengängen, da hier zum einen ein Numerus clausus besteht, und daher vor dem Studium eine Zugangsprüfung zwingend erforderlich ist, zum anderen wird ein großer Teil der Studienplätze von der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) vergeben. Diese richtet sich nach der Abiturnote. Bei Bewerbern ohne Abitur wird hier die Note der Ausbildung heran gezogen.**********

Puschl55 15.10.2012, 10:47

Super, danke! Das wäre doch mal ein weg, da kann ich erst die Ausbildung machen und noch mehr Erfahrung sammeln! Das hat mir wirklich sehr weiter geholfen, Danke.)

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WKNordenham 15.10.2012, 11:27
@Puschl55

Ein kleiner Wermutstropfen! Die Note der Ausbildung muss auch sehr gut sein, analog der des Abiturs und zwei Jahre Praxis.Schadet das? M.E. auf keine Fall und zu alt zum Studienanfang bist Du auch nicht. Ich habe viel auf Station gearbeitet. Man weiß dann , was man später von den guten Geistern verlangt oder besser nicht verlangen sollte.. Wenn Dein Herz an der Sache hängt, dann bringst Du das. Das Ziel lohnt den Einsatz! Viel Erfolg!

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Kristall08 15.10.2012, 12:48
@WKNordenham

Und die Universität verlangt in der Regel eine Eignungsprüfung. Die ist auch nicht ohne.

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