Beste Objektivart für Portraitfotografie?

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4 Antworten

Du erwähnst Nikon (&Co), diese Objektive (für Nikon) passen nicht an deine Canon Kamera, können von daher ja auch keine "Konkurrenz" sein.

Für Portraits möchtest Du primär ein Objektiv mit relativ großer max. Öffnung, also Lichstärke. Damit kommen Objektive mit einer größten Blende von 2.8 oder besser (etwa 1.8) besonders in Frage.

Und als Brennweite eignet sich eine leichte bis mittlere Tele-Brennweite, also irgendwas zwischen 50mm und (max.) 135mm.

Das 50er an deiner 450D hat eine sehr ähnliche Bildwirkung, wie die "klassischen" Portraitobektive mit 85mm an den Vollformat-Kameras. Ein 1.8/50er ist auch der billigste Weg (um 100€), um zu einem sehr lichtstarken Objektiv zu kommen, welches für Portraits ("Freistellen") recht gut geeignet ist.

Ein Lichtstarkes Zoom, z.b. das Tamron 2.8/28-75mm hat über den gesamten Brennweitenbereich die Lichtstärke 2.8 und ist für Portraits (an deiner Kamera) ebenfalls gut brauchbar und ermöglicht etwas flexibleres Vorgehen bei natürlich höherem Preis. Dieses o.g. Objektiv hat allerdings ein anerkannt gutes Preis-Leistungsverhältnis, sofern man den Brennweitenbereich mag.

Und dann gibt es eben noch die 'klassische' Portrait-Brennweite von 80 bzw. 85mm als Festbrennweite. Nett, aber an deiner Canon fast schon ein wenig zu lang, zumindest für Portraits in kleineren Räumen.

HTH

Danke. Bin neu bei in der Fotografie mit Spiegelreflex Digital. Muss mich da in die Techniksachen erstmal reinfinden, dachte Objektive wären mehr oder weniger genormt. Gut zu wissen das das nicht der Fall ist.

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Erstens: Festbrennweiten. Jeder Zoom ist ein Kompromiss zwischen den einzelnen End-Brennweiten, je größer der BW-Bereich desto schlechter der Kompromiss. Festbrennweiten sind durch die Bank lichtstärker als entsprechende Zooms und (fast) immer auch in der Abbildungsleistung besser.

Zweitens: 50 bis 80mm ist an deiner 450D optimal. Der Bildausschnitt entspricht damit in etwa 80-130mm an Kleinbild.

Vom Preis-Leistungsverhältnis eine absolute Empfehlung ist das EF 50mm 1.8 , kostet neu knapp 100,- €. Es wirkt zwar etwas billig (viel Plastik), ist aber von den optischen Eigenschaften (Schärfe, Farbtreue, Kontraste) sehr gut. Und mit 1.8 Anfangsblende kann man auch wunderbar freistellen bzw. mit dem Schärfeverlauf spielen und sehr schöne Available Light Aufnahmen hinbekommen.

Momentan isn 18-55mm IS druff. Hat die 50mm Einstellung dabei nen Nennenswerten unterschied zu nem 50mm Festbrennweite? Danke auch für deine Antwort.

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@craige90

Ja, bei deinem Objektiv hast du bei 50 oder 55mm eine max. Öffnung von wahrscheinlich 5.6, oder bestenfalls 4.5. Damit ist ein nettes Freistellen (Portrait scharf, Hintergrund unscharf, damit der nicht ablenkt) kaum möglich.

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Wenn du schon "eine Menge shootings hinter dir hast" solltest du mit der Materie eigentlich vertraut sein. Welche Brennweite hast du denn da am häufigsten verwendet? 50mm, 85mm könnten schon zu lange sein oder doch noch gerade passen?

Wenn du die 450D hast warum fragst du dann nach Nikon?

Nimm eine Festbrennweite, also ein Fußzoom :-)

Von der Lichtstärke her ideal, ich würde dir das 85mm/ 1,8 empfehlen.

Interessant ist aber trotzdem auch das 60mm Makro, für Portraits eine ideale Brennweite.

Nicht was Objektive angeht :D Technik häng' ich hinterher etwas.

Wieso ich nach Nikon Frage? Dachte mal gelesen zu haben, das Objektive vom Anschluss her mehr oder weniger genormt sind. Gut zu wissen das das nicht so ist, danke also für die Info.

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ein gute Brennweite für Portraits hast Du bei ca 100-135mm

Hm...wäre natürlich nicht verkehrt, wollte mir sowieso n Zoomobjektiv zulegen 70-300mm. Danke sehr für die Antwort :)

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Das stimmt aber nur bei Kleinbild /Vollformat. An einem Crop-Sensor wie bei der 450D ist das bereits zu viel Tele.

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@FrageAntwort13

Noch eine Anmerkung zum 70-300er Telezoom: Die Dinger sind nicht gerade Lichtstark. Als Tele für draußen sind sie absolut OK aber für Portraits ist die Offenblende schon zu klein.

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@FrageAntwort13

Auch danke für die Info. Eigentlich fotgorafiere ich ehe eher Natur und Architektur. Und was die Lichtstärke angeht, das sollte doch auch mehr oder weniger von dem Licht im Raum abhängig sein, oder? Danke dennoch.

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@craige90

Nein, Du hast vll. eine etwas ... unvollständige Vorstellung von der Bedeutung der "Lichtstärke"

Je größer die max. Blendenöffnung (wobei große Öffnung eine kleine Blendenzahl bedeutet) umso mehr kannst du eine selektive Schärfe im Bild bekommen, so daß also z.b. dein Portrait schön scharf ist (z.b. das Auge) und die Umgebung bzw. der Hintergrund deutlich unscharf, so daß dieser nicht vom Hauptobjekt ablenkt. Mit dem vorhandenen Licht hat das praktisch nichts zu tun. Dieses wiederum beeinflußt (hier) überwiegend die Belichtungszeit.

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@craige90

Also wenn du Architektur fotografieren willst ist ein 70 - 300 aber sicher nicht das was du brauchst. In deiner Frage schreibst du ja eigentlich Portraits und nicht Natur und Architektur. Was suchst du jetzt eigentlich?

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@ghost40

Ich suche das was in der Frage steht; was für Portraits. Das mit Architektur und Natur ist hier mal unwichtig. Ich hab noch nicht lange ne dslr und muss mich da erstmal reinfinden ;)

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