beste Linux distribution für anfänger?

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8 Antworten

Schicker Rechner :). Ich an deiner Stelle würde mir ein paar ISOs runterladen und verschiedene Distributionen im Live-Modus antesten (also ohne Installation). Das, was dir am besten gefällt, installierst du dann neben deinem Windows.

Heißer Kandidat ist da meiner Meinung nach Netrunner 17 mit KDE's Plasma5 Oberfläche in einer relativ guten Umsetzung. Zwar gefällt mir persönlich Netrunner 16 Ozymandias sowohl vom Design (subjektiv um Längen schöner, aber das sollte nicht das ausschlaggebende Kriterium sein) als auch von der Ausstattung noch besser, in 17 ist Plasma5 aber ausgereifter und stabiler.

Dann solltest du auf jeden Fall auch noch einen Blick auf Mint mit Cinnamon-Oberfläche werfen - keine Ahnung was für eine Nummer gerade aktuell ist. Da gefällt mir das Update-System sehr gut. Also schau dir nicht nur die Oberfläche an, sondern auch die Konfigurationswerkzeuge, ob sie dir liegen. Beide genannten Distributionen setzten auf Ubuntu auf (das du dir natürlich auch mal ansehen kannst, ich persönlich finde die Unity-Oberfläche furchtbar, aber vielleicht ist es ja genau dein Ding) und haben dessen Softwarepool zur Verfügung - und profitieren auch von den Hilfen auf der Seite wiki.ubuntuusers.de

Ein weiterer Kandidat wäre noch OpenSuse, das ein völlig anderes Konfigurationstool und Paketmanagement verwendet. Letztere treiben mich bei der Suse in den Wahnsinn, aber auch hier gilt, selbst ausprobieren - was des einen Leid kann ja durchaus des anderen Freud sein... Zumindest die Oberfläche der Suse i.d.R. sehr gut vorkonfiguriert.

Das Design der Oberfläche kann man immer noch nachträglich selbst anpassen und die Software-Ausstattung erweitern, einen großen Paketpool haben alle genannten Distributionen (bei Linux installierst du über den Paketmanager und suchst dir die Programme nicht aus dem Internet zusammen). Die Community von allen genannten ist auch sehr freundlich und hilfsbereit, die von Ubuntu ist am größten, gefolgt von Suse. Netrunner hat die kleinste, aber Netrunner und Mint profitieren wie gesagt auch von der Ubuntu-Community.


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Kommentar von Kerridis
30.11.2015, 13:12

Wenn du dir verschiedene Distributionen ansehen willst, dann schau sonst mal bei http://distrowatch.org vorbei.

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Kommentar von LemyDanger57
30.11.2015, 17:15

@Kerridis: Das lass aber nicht günterhalt oder den Linuxhasen lesen:

Letztere treiben mich bei der Suse in den Wahnsinn

Obwohl ich Dir da zustimme.

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Das Wichtigste hat Dir eigentlich Kerridis schon geschrieben, ich würde auch empfehlen, verschieden Distributionen als Live-System mal auszuprobieren, entweder erstellst Du mit einem Programm wie "Linux Live USB Creator" (mein Favorit) oder "Pendrive Linux" oder "Unetbootin" eine bootfähigen USB-Stick oder Du brennst die ISOs auf entsprechende Rohlinge (Achtung! Als  ISO/Image/Abbild brennen, nicht als Daten-CD/DVD!), ich berwende dafür wiederbeschreibbare Rohlinge.

Die Seite distrowatch.com wurde ja schon genannt, über die Suche kannst Du dort Distributionen nach verschiedenen Kriterien anzeigen lassen, in Deinem Fall zum Beispiel für "Beginners"

Zum Einlesen kannst Du ja auch mal hier rein schauen: http://www.learninglinux.de/

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Ich neige auch zu Linux Mint. Das funktioniert gut und ist einfach zu bedienen.

Wenn du dich mit Linux angefreundet hast und wirklich was lernen willst, dann kannst du dir mal z.B. Gentoo oder Arch angucken. Definitiv keine Einsteigerlinuces, aber man lernt sehr viel. Der Installationsaufwand ist allerdings wesentlich höher.

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Ich würde dir Ubuntu empfehlen, wenn du dich mit dem Fenstermanager Unity anfreunden kannst. Du kannst bei Linux verschiedene Fenstermanager wie  GNOME, MATE, KDE oder Cinnamon, die wiederum verschiedene Distributionen als Unterbau haben wählen. So ist Kubuntu z.B. Ubuntu mit KDE als Windowmanager, es gibt da etliche Kombinationen. Da schaust du einfach mal auf Youtube, welcher Windowmanager dir zusagt.

Als Basissystem würde ich dir einen Ubuntu-Abkömmling empfehlen, weil es eine große einsteigerfreundliche Community hat, und eigentlich jedes Problem von irgendjemandem vor dir schon gelöst wurde, mit entsprechender Diskussion in Foren. Mint baut auf Ubuntu auf, Ubuntu auf Debian, das hat auch eine große Community, und Problemlösungen überschneiden sich da teilweise.

Debian und Ubuntu haben auch ein sehr großes Fundament an vorkompilierten Paketen, die du "per Klick" installieren kannst und Debian gilt auch als die stabilste Distribution, weshalb es auch eins der am weitestverbreitesten Serverbetriebssysteme überhaupt ist. Auch wenn Debian selbst nicht für Anfänger zu empfehlen ist, so profitiert doch Ubuntu und Mint von diesen Eigenschaften.

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Kommentar von Kerridis
30.11.2015, 13:30

Jetzt muss ich mal "kloogshizen": Unity, Gnome, Mate, KDE, Cinnamon - das sind alles keine Fenstermanager/Windowmanager, sondern Desktop-Umgebungen. Fenstermanager wären z.B. kwin, compiz, metacity, icewm, fluxbox, openbox etc. http://wiki.ubuntuusers.de/Fenstermanager Ein Fenstermanager bringt keine eigene Umgebung mit, er verwaltet nur die Fenster, stellt z.B. Effekte bereit, sorgt für die Anordnung der Fenster, deren Fensterdekoration (Fensterleiste, Knöpfe zum Schließen, Verkleinern etc.). KDEs Oberfläche kommt z.B. mit dem Fenstermanager kwin daher, kann aber durchaus auch z.B. mit openbox verwendet werden. 

Ein Fenstermanager kann durchaus "standalone" als grafische Oberfläche vewendet werden - sehr schnell, sehr schlank. I.d.R. verwendet man dann noch einen Dateimanager wie z.B. Nautilus oder rox-Desktop oder PcManFM, der einen Desktop bereitstellt. Manche Fenstermanager bringen ihr eigenes Panel (Startleiste) mit, z.B. IceWM - das ist aber nicht Standard.

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Linix Mint ist gut. Einfach und sieht ähnelt Windows
Ubuntu: in Kombination mit dem Unity Desktop (ist standard) eher interessantes Design als Linux Mint
Zorin OS ist einfach und ist grafisch ansprechender als Linux Mint
Elementary OS: ähnelt Mac OS. Mein persönlicher Favorit

Also von den genannten hat Linux Mint das unspecktakulärste Design. Such einfach mal bei Google bildet nach Screenshots von den Systemen.
Viel Spaß mit Linux! Vielleicht wirst du es lieben lernen :)

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Kommentar von Retch
30.11.2015, 01:46

Du kannst ja dann mal kurz schreiben welches Dir zusagt ^^

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Da empfehle ich dir Zorin OS! Das ist die definitiv beste Linux Distro für Anfänger als auch Fortgeschrittene. Die Benutzeroberfläche ist sehr verständlich gestaltet und lässt sich ganz bequem per Theme Changer zum Windows oder Mac Stil ändern um den Umstieg zu erleichtern. Außerdem ist die Distribution ressourcensparend und mit gleichwertiger Hardware leistungsstärker als dieselbe Hardware unter Windows. Auf der Homepage findest du weitere Infos:

http://zorinos.com/


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Kommentar von Kerridis
02.12.2015, 01:42

Zorin OS ist mit Sicherheit eine *gute* Linux-Distribution und sie mag auch einsteigerfreundlich sein, aber "die definitiv beste Linux Distro für Anfänger als auch Fortgeschrittene" ist es definitiv nicht - sie kann höchstens die definitiv beste Linux Distro für dich selbst (deine Ansprüche und Vorlieben) sein.

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Ich würde sagen Ubuntu oder openSuse...

Einfach mal Dokumentationen und Berichte im Netz drüber anschauen.

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Kommentar von Denno2015
30.11.2015, 13:22

Habe grade noch "Elementary OS" gefunden. Sieht aus wie MAC OSX. Vielleicht auch interessant für dich. Ist aufjeden Fall auch kostenlos :)

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