Beste Freundin will abtreiben?

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9 Antworten

 Ob deine Freundin das Kind behalten möchte oder nicht, ist letztlich ihre Entscheidung, denn es ist ihr Körper und sie fühlt ganz anders als du. Ihr Freund hat wahrscheinlich Einfluss auf sie, aber das sollte sie nicht umstimmen. Denkst du, sie will es wegen ihm abtreiben oder wirklich? Natürlich kann das mit viel Unterstützung bewältigen. Wichtig ist, dass du immer hinter ihr stehst und sie in alles Entscheidungen unterstützt. Du kennst sie doch gut, denkst du ,sie kann das meistern? Da müssen auch andere Aspekte bedacht werden. In dem Alter kann sich eine Schwangerschaft besonders auf sie auswirken. Auch wenn sie später mal Kinder möchte, vielleicht fühlt sie sich noch zu jung. Sie will ja auch ihre Jugend genißen und ist selbst noch schutzbedürftig. Kann sie ein Kind alleine versorgen und aufziehen, falls sie sich von ihrem Freund trennt?

Ich würde ihr schon ruhig deine Meinug sagen, Freunde sollten immer ehrlich sein, aber versuche ihr nicht etwas auszureden, was sie nciht will.

Wenn sie sich für eine Abtreibung entscheidet, muss sie sowieso erstmal zum einem psychologischen Gespräch, der kann ihr vielleicht die Entscheidung erleichtern. Du kannst dein kleines Geschwisterchen nicht mit einem eigenem Kind vergleichen. Wie kommt sie denn mit Kindern klar? Ich denke, wenn sie selbst schwanger ist, denkt man nochmal ganz anders darüber. Es ist gut, dass du ihr erzählst, wie du zurechtkommst. Du solltest ihr noch wenig Zeit geben, nachzudenken. Das ist eine Umstellung für sie.

Verspreche ihr, sie bei allem zu unterstützen.

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Kommentar von 09071112
24.11.2015, 00:57

Ich bin mir nicht 100% sicher was der ausschlaggebende Punkt war ich denke aber das die Aussage von dem Typen eine große Rolle dabei gespielt hat. Sie hat mich direkt nachdem sie mit ihm geredet hat angerufen und war ziemlich enttäuscht/traurig und hat sich seine Aussagen sehr zu herzen genommen. Alleine müsste sie das Kind nicht aufziehen, ich kenn ihre Mutter ziemlich gut und weiß das sie sie bei sowas bedingungslos unterstützen würde.

Ich möchte ihr das gar nicht ausreden, ich glaube einfach das sie sich das nicht wirklich überlegt hat. Ich meine das ist ja nichts was man innerhalb von 72 Stunden entscheiden kann und ihre Entscheidung kam auch total aus dem nichts. Gestern hat sie noch Witze gemacht das ich mich ja schonmal darauf vorbereiten kann zum 2ten mal Patenonkel zu werden.

Sie kommt ziemlich gut mit Kindern klar, sie hat eine kleine Nichte die sie jedes Wochenende sieht.

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  • Deine Ansichten zur Adoption zeugen von völliger Lebensunerfahrenheit. Eine ungewollt schwangere junge Frau möchte eben nicht offen vor allen schwanger sein -- Schulkameraden, Verwandte, Nachbarn und dann das Kind weggeben. Sie möchte nicht Leiden und Risiken der Schwangerschaft ertragen. Sie möchte kein Schuljahr oder Studienjahr verlieren. Sie möchte nicht diese Schmach erleben und dafür bekannt sein. Sie könnte es vielleicht nach der Geburt gar nicht mehr übers Herz kriegen, das Kind wegzugeben. Wer immer von Adoption redet als Alternative, kann sich schlichtweg nicht in die Lage eines betroffenen Mädchens versetzen.
  • In Deutschland hat jede Frau die freie Wahl, eine Schwangerschaft auszutragen oder abzubrechen. Diese freie Wahl sollte sie nutzen und dabei ihre Lebensziele und Lebensplanung, ihre eigenen Ansichten und Wertvorstellungen, ihre wirtschaftliche Lage und die eventuelle familiäre Zukunft und Partnerschaft berücksichtigen. Sie braucht dafür keine Gründe oder Ausreden. 
  • Ganz entscheidend ist, die Schwangerschaft unverzüglich von einem Frauenarzt bestätigen (oder ausschließen) zu lassen. Nur wenn die Schwangerschaft ärztlich festgestellt ist, hat es Zweck, weiter darüber nachzudenken. Als Minderjährige kannst Du jederzeit ohne Termin als Notfall zu einem Frauenarzt gehen und kommst mit Sicherheit ran, wenn Du sagst, dass Du ungewollt schwanger bist.
  • Falls Du wirklich schwanger bist, solltest Du Dir UNVERZÜGLICH einen Termin für eine dringliche SCHWANGERSCHAFTSKONFLIKTBERATUNG geben lassen. ProFamilia berät neutral, professionell und umfassend. Auf profamilia.de findest Du rechts-oben "Angebote vor Ort" und kannst dort eine nahegelegene Filiale kontaktieren. Nach der Beratung hast Du immer noch ALLE Optionen und kannst Dich fundiert entscheiden.
  • Persönlich rate ich meistens dazu, eine ungewollte Teenager-Schwangerschaft abzubrechen und Dir nicht das ganze weitere Leben zu verpfuschen. Lass Dir von den Moralaposteln und Gutmenschen nicht Deine eigenes Leben zerreden. Sei Dir bewusst, welche weitreichenden Konsequenzen eine so junge Schwangerschaft für Dein gesamtes Leben in fast allen Aspekten haben wird.
  • Bis zur 12. Woche hat ein Embryo mit Sicherheit KEIN Bewusstsein, keinerlei Gefühle wie Angst und kein Schmerzempfinden. Anhaltspunkte nach Entwicklung: erste Motorik (16. SSW), Schmerzreizweiterleitung (ab 24-28, SSW), Bewusstsein (nicht vor 30. SSW) und Schmerzempfinden (35.-37. SSW): http://www.svss-uspda.ch/de/facts/embryo.htm
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Ich finde es gut, dass du sie nicht zu viel beeinflussen willst. Das halte ich für am sinnvollsten. Wenn sie lieber abtreiben will, ist das ihr gutes Recht. Das mit der Adoption ist nur bedingt eine Lösung. Du bist männlich wie es scheint? Stell dir mal vor, du musst dieses Lebewesen 9 Monate lang in dir herumtragen, fühlst wie es wächst und dann musst du es unter Schmerzen zur Welt bringen, nur um es dann wegzugeben. Ich halte das für nicht zumutbar, schon gar nicht in diesem Alter. Und für das Kind ist das auch nichts, zu wissen, es ist ungewollt, wo auch immer es dann landen wird.

Sei einfach für sie da, wie auch immer sie sich dann entscheiden wird.

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Kommentar von 09071112
24.11.2015, 00:46

Ich kann mir vorstellen wie hart es ist wenn man das Kind dann abgeben muss, ich weiß aber auch das sie nicht damit klar kommen wird wenn sie daran denkt ein Kind ,,umgebracht" zu haben, selbst wenn es noch nicht wirklich auf der Welt ist. Wenn ich daran denke wie fertig sie manchmal wegen Kleinigkeiten ist, wird sie das wahrscheinlich irgendwann kaputt machen.


& ja ich bin männlich :)

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Hallo

Sie hat sicher nie gedacht, dass sie mit 16 schwanger wird von jemandem, mit dem sie nicht zusammenbleiben wird. Deshalb wird sie sich wohl dagegen entschieden haben. Denn alleinerziehend zu sein ist nicht einfach, sie möchte vielleicht studieren oder etwas lernen, eine finanzielle Basis schaffen etc. Adoption ist für die meisten Frauen keine Alternative.

Bevor sie abtreibt, muss sie zuerst mal zu einem Beratungsgespräch, z. B. Pro Familia. Eine Abtreibung wäre 3 Tage danach möglich.

Es ist gut, wenn Du sie nicht beeinflussen willst, obwohl Du das schon getan hast (siehe Dein zweiter Abschnitt). Es gilt, ihre Entscheidung zu akzeptieren und ihr beizustehen.

Wünsche ihr alles Gute.

Freundlichen Gruss

tm

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Kommentar von annemarie37
24.11.2015, 14:50

Danke! Dem ist nichts beizufügen. Ja, sie sollte unbedingt in eine neutrale Beratung, und zwar rasch. Bevor ihr 09071112 den Kopf voll schwatzt.

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Egal was ihre Eltern sagen mach ihr klar das diese Kind ihr Leben beeinflusst. Ich meine, ich bin jetzt 20 und würd wenn ich jetzt Schwanger wäre noch darüber nachdenken da ich erst spöt mutter werden möchte wenn überhaupt. Aber um neutral zu bleiben solltest du ihr vermitteln das sie wissen muss, Schulabschluss ? oder Kind ? Party machen ? oder Kind ?. Ihre Eltern können ihr nicht vorschreiben sie soll es abtreiben und zwingen schon garnicht weil dann sowieso viele gespärche auf sie zukommen ob das ihr wille ist und ob sie beeinflusst wurde und und und. Also mach dir da keine Sorgen. Es ist schwierig jung mutter zu werden weil ich denke mit 16 war ich auch nicht reif genug dafür aber es ist nicht unmöglich, das ist der springende Punkt. Sie muss wissen was für die Priorität hat. Lieber Abschluss Ausbildung und Arbeit und später ein Kind bekommen oder jetzt und dafür alles nachholen müssen. Es ist nicht gesagt das wenn die abtreibt in ein paar jahren kein kind meht bekommen kann. Mach ihr klar was sie für möglichkeiten hat und villeicht mit ner Pro und Contra liste. :-)

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Kommentar von annemarie37
24.11.2015, 14:43

Es ist nicht gesagt das wenn die abtreibt in ein paar jahren kein kind meht bekommen kann

Es ist so ziemlich klar, dass sie mit 99,99% Sicherheit später ein Kind bekommen kann, wenn sie eins will. Ein Schwangerschaftsabbruch macht nicht unfruchtbar.

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Kommentar von M0903642013
24.11.2015, 23:33

Und das müsst ihr jetzt unter meinem Kommentar antworten ?

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Es ist nicht einfach so eine Entscheidung. Ich könnte hier jetzt auch sagen, dass ich es nie abtreiben würde, wäre es mir passiert. Klar, es ist auch ein Leben in dir und es fällt einem schwer und wäre sie älter, würde ich noch sagen, überlege es dir.. Aber sie ist 16. Man sagt nicht umsonst Sweet 16. Sie ist selber noch ein Kind. Sag ihr einfach, dass du egal wofür sie sich entscheidet, hinter ihr stehen wirst und alles tun wirst damit sie sich besser fühlt. Glaub mir, genau jetzt braucht sie am meisten sowas. Rede ihr nichts ein, sondern nehme einfach Rücksicht auf ihre Entscheidung, egal wofür sie sich nun letztendlich entscheidet.. Wünsche ihr viel Glück.

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Egal wie sie sich entscheidet. Es ist und bleibt ihre alleinige Sache. Niemand kann ihr da dreinreden. Niemand weiß was sie fühlt. Es ist gut dass du sie nicht beeinflussen willst. Wenn Sie abtreiben will dann ist es auch okay. Sei einfach für Sie da :)

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Es ist sehr schwierige Situation ,deine Freundin ist zu jung und sie braucht unbedingt Hilfe von Erwachsenen.Es ist auch wichtig was der "Vater" des Babys dazu sagt.Pass auf ich kenne ne Mädchen die genau in so einer Situation war die war zu jung und wollte abtreiben lassen,ich und meine andere Freundinen versuchten ihr zu helfen aber sie wollte auf uns nicht hören.Der Arzt hat ihr gesagt das sie nochmal gut überlegt ob sie es wirklich machen will.Und mit eingene Entscheidung hat sie abtreiben lassen,nach paar Monaten sagte die zu mir"ich bereue es,ich fühle mich schuld hab mein Kind verloren,wer weiss ob ich jezt ein Baby wieder bekommen kann.!Ich war sprachlos als ich sowas von ihr hörte.Habe gesagt das sie sich beruhigen soll und optimistisch denkt aber trotzdem ich merk das die sich viele sorgen macht und öfter drann denkt und sich schuld fühlt.Deswegen pass auf informiere sie gut nicht das sie nacher es bereut.

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Kommentar von 09071112
24.11.2015, 01:05

Genau davor habe ich Angst, das irgendwann der Punkt kommt an dem sie begreift was sie da getan hat und es sie dann nicht mehr los lässt.

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Wenn ihr seit 6 Jahren zusammen seid und Euch fast wie Geschwister fühlt, sollte es möglich sein, dem anderen seine Meinung zu bekunden, ohne dass dies eine Beeinflussung ist. Zu einer Beziehung gehört, dass man den anderen in sein Herz schauen läßt.  Deine Freundin sollte Dir es wert sein, dass Du sie darauf aufmerksam machst, dass eine Abtreibung für sie zu einer Verlusterfahrung werden kann, die sie über Jahre hinweg körperlich und psychisch belasten kann. Grundüberzeugungen sind nicht dazu da, bei Anspannung sie über Bord zu werfen. Sondern sie sind in Extremsituationen das Geländer an dem wir uns festhalten können. Denn Grundüberzeugungen begleiten uns unser Leben lang.

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