Beste Freundin hat Essstörung EDNOS, wie kann ich ihr ein wenig helfen?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

Also ersteinmal kann ich dich beruhigen, eine Essstörung ist das Produkt vieler verschiedener Faktoren und somit nicht deine Schuld. Dementsprechend brauchst du dir keine Vorwürfe zu machen.

Das klingt wirklich sehr stark danach, als würde sie unter ihren Essverhalten leiden und danach, als ob sie Hilfe benötigt daran etwas zu ändern.

Wenn sie selber die Einsicht hat, dass ihr Essverhalten gestört ist und ihr schadet, dann ist das schonmal sehr gut,denn nur so kann sie etwas an der Situation ändern. Als Freundin kannst du sie mit ihrer Entscheidung zum Arzt zu gehen unterstützen, indem du sie begleitest sofern sie das möchte. Sei für sie da und höre ihr zu, aber lass dich möglichst nicht zu sehr auf das Thema Essen,Figur etc ein, denn das wäre eher kontraporduktiv. Jegliche Diskussion mit Betroffenen ist da ein Fass ohne Boden und letztlich ziehst du dich damit als Nicht-Betroffene nur runter. Das heißt, nimm sie ruhig ernst, aber mach dir klar das sie momentan auf das Thema bezogen nicht neutral urteilen kann. Sag ihr, wie mutig du es von ihr findest zum Arzt gehen zu wollen und das ihr das auch nicht vor Freunden und Familienangehörigen peinlich sein muss.

Als Erziehungsberechtigte muss die Mutter früher oder später informiert werden, spätestens wenn es um die Behandlung geht.Warum soll die Mutter denn da rausgehalten werden, ein schlechtes Verhältnis oder Angst?Wie sieht die Beziehung zum Vater aus, kann der sie da 

Sie möchte nicht, dass ihre mutter mit in  dem zimmer ist, wenn sie mit dem arzt redet. Ihre mutter hat auch schon gemeint, dass sie zum arzt soll. Aber sie will einerseits zum arzt, aber andererseits auch nicht weil sie angst hat. Und sie meint auch manchmal, dass sie doch keine essstörung hat. Wobei sie das hat. Ihr vater wohnt 20km weit weg, ihre eltern leben getrennt und ihr vater hat sich schon bei der Geschichte vor 2 jahren rausgehalten.

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@Unknown183

Sie braucht wirklich keine Angst haben. Natürlich ist das etwas unangenehm mit einem Arzt drüber zu sprechen, aber für ihn ist sie sicher nicht die erste Patienten mit einer solchen Symptomatik. Ihre Mutter kann natürlich draußen warten und muss nicht mit reingehen. Das sie Zweifel an der Essstörung hat ist normal und gehört zum Krankheitsbild dazu.

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Deine Freundin kann auch ohne ihre Mutter mit dem Arzt sprechen. Das sollte man ihrer Mutter eben nahebringen. Sie wird schon damit einverstanden sein - immerhin liegt ihr einiges daran, dass ihre Tochter sich helfen lässt. Wir wissen alle, wie und wo eine extreme Essstörung enden kann. Deshalb ist es schon mal sehr erfreulich, dass sie überhaupt zu einem Arztbesuch bereit ist. Vielleicht kannst du auch du ihrer Mutter erklären, weshalb es in dem Fall gut  wäre, dass sie erstmal allein mit dem Arzt spricht. Nämlich um einen Anfang zu machen.

Mama hilft.

Sehr, sehr krank.

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