besserer mensch werden?

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16 Antworten

Du schaust, was du für Probleme hast und ob sie Pseudoprobleme sind, das heißt nur deinen Ansprüchen geschuldet sind. Diese kannst du am einfachsten lösen, denn du musst nur deine Ansprüche anpassen.

Dann guckst du, was deine echten Probleme sind und konzentrierst dich nur auf die, die dich am härtesten treffen. Das brauchst du nicht 24h am Tag machen, aber du musst es machen. In der Freizeit, d. h. in der Nichtproblemlösezeit siehst du zu, dass du nur Dinge machst, die dir Spaß machen.

Und wichtig: Schiebe die Schuld nicht auf andere, sehe nichts zu genau und versuche, immer das Positive in den Aussagen anderer zu sehen. Begegne anderen stets mit einem Lächeln. Auch wenn es die erste Zeit aufgesetzt ist, wirst du merken, dass du positiveres Feedback bekommen wirst, was dich automatisch auch wieder fröhlicher machen wird.

Lasse dich nicht durch andere herunterziehen. Es ist gut, wenn es Menschen gibt, die sich Probleme anderer annehmen. Dich speziell halte ich allerdings dafür für ungeeignet, es sei denn, du bist jemand, der die eigenen Probleme mit denen anderer vergleicht und feststellt, dass die anderen größere Probleme haben und dich das irgendwie positiver stimmt.

am besten fährt man wohl, wenn man sich vorstell, dass das leben wie eine achterbahn verläuft, mal ist man weiter oben, mal weiter unten, mal gibt's loopings und die ereignisse überschlagen sich......

man kann sich direkt etwas vornehmen, um positiver zu wirken, aber um 180 grad wendet man sich nicht...... das leben ändert einen sowieso, die ereignisse im leben, die erfahrungen, die man mit zunehmendem alter sammelt......

es sind die kleinen dinge, die einen positiver erscheinen lassen und die einem selbst gut tun

  • eine gute tat am tag, kleine hilfsbereitschaften

  • empathie

ich selbst bin morgenmuffel und starte grundsätzlich in den tag, in dem ich sofort mir sofort eines meiner lieblingslieder anstelle. das hebt meine stimmung trotz frühem aufstehen.......

schrecklichen mitmenschen gegenüber biete ich grundsätzlich keine angriffsfläche und die sehe ich einfach mal sportlich nach dem motto "das schaffst du eh nicht, mich auf dein niveau herunterzuziehen"......

ich weiß nicht, ob man besser werden kann... ist i-wie eine einstellungssache, ob man ein glas halb voll oder halb leer sieht..........

Ein rein positiver Mensch ist auch unnatürlich, deshalb hab ich auch bisschen was gegen dieses rein "positive Denken" - die andere Seite gehört schon auch dazu. Dennoch gibt es manche Verhaltensweisen und Denkmuster, die man selbst steuern und verändern kann.

Wenn Dinge nicht so laufen, wie man es gern hätte, denken ja viele, dass ihnen "was zugestoßen, schiefgelaufen" ist oder das Schicksal gegen sie ist. Oder dass sie unfähig sind. Das ist schon nur eine eigene Annahme und mehr nicht. Meiner Erfahrung nach haben auch Dinge, die zunächst ziemlich blöd aussehen, im Nachhinein einen Grund und Nutzen gehabt. Man kann also im Moment, wenn man was für düster hält, noch nicht wirklich wissen, ob das so ist.

Das war nur ein Beispiel. Fröhlichkeit kommt hauptsächlich von Gelassenheit und die erreicht man unter anderem, wenn man nicht mehr alles so tierisch Ernst nimmt. Und auch sich selbst nicht mehr als den Nabel der Welt sieht, sondern mal nach andern schaut. Da geht es vielen schon von den äußeren Umständen her wahrlich schlecht. Das kann das eigene "Elend" auch relativieren - selbst wenn es zynisch klingt, dass man das Elend anderer braucht, um sich selbst besser zu fühlen. Es geht einfach auch darum, weg von dieser Nabelschau zu kommen. Nimm dir mal vor, drei Wochen jeden Tag drei Mal was richtig Nettes zu tun anderen gegenüber. Du wirst sehen, das wirkt sehr positiv auch auf dich und du gewöhnst dir das praktisch an.

Finde ich, auch gerade wegen dem ersten Satz, eine super Antwort :)!

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Hallo rhaeaa, ein rein possitiven denkenden Menschen gibt es nicht. Jeder Mensch - mich damit eingeschlossen, hat auch mal einige negative Gedanken. Es gibt nun mal nicht nur possitive Erfahrungen im Leben. Auch die negativen Seiten müssen nun mal bewältigt werden. Den im Leben läuft nun mal nichts so wie man sich das immer vor stellt. Sicher, - wenn ich mir so die Nachrichten in den Medien so anschaue, was so in der Welt für Greuel passiren kann ich auch ein wenig negative Gedanken bekommen. Aber man kann sich davon aber auch nicht verückt machen lassen, sonst würde ich auch nur jeden Tag schlecht gelaunt durch die Gegend laufen, ist nun mal so ( wir können die Welt auch nicht ändern ). Darum solltest du dir auch mal die possitiven Seiten unseres Lebens ausleben. Ich z.B. gehe gern ins Kino, in mein Sportverien ( Kampfkunst ) gehe viel mit Freunden weg u.s.w.

Darum gehe auch du mit Freunden weg, unternehme einiges mit ihnen - und du wirst sehen, das auch deine negativen Gedanken bald weniger werden. Versuche dich nicht so alles zu Herzen zu nehmen, sonst könnte das auch in einer Depression enden.

Ich hoffe das ich dir ein wenig helfen konnte.

Gruß watiedo

Also: (Selbst getestet und für gut befunden:) Setzt dich jeden Morgen (oder wann immer du aufstehst) vor einen Spiegel und grins dich mindestens 5 Minuten an. Gegen die Gesichtskrämpfe hilft es dann, lustige Grimassen zu schneiden.

Positiver Nebeneffekt von den Grimassen: Im Bestfall bringst du dich selbst zum Lachen.

Ich hab zwar keinen Plan, warum das mit dem Spiegel angrinsen funktioniert, aber ich hab schwere Depressionen und meine Psychologin hat mir das einmal geraten. Gelgentlich mach ich das und immer hilft es. Leider fehlt mir meistens die Motivation dazu.

Wenn du Morgens mal keine Zeit zum Grinsen hast, wegen Schule oder so, dann fordere doch eine Freundin/einen Kumpel zu einen Grinse-Wettkampf heraus: Solange so doof grinsen, bis einer zum Lachen anfängt.

Wie gesagt: ***Gute Laune Garantie****

*kein Geld zurück, bei Gesichtsschäden oder Fehlschlag.

Das mit dem Grinsen funktioniert deshalb, weil das Gehirn nicht erkennt, ob das Lachen echt ist oder nicht. Es werden die entsprechenden Muskeln aktiviert, die das Gehirn mit der Funktion "fröhlich" verknüpft hat. Deshalb schüttet es Glückshormone aus. Es ist ihm völlig wurst, ob deine Muskelbewegung von echtem oder gestelltem Grinsen kommt- die Hormone werden geliefert :-)

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@samsansara

Danke für die Ergänzung, samsansara. Da sieht man's: Einfach grinsen, egal, wie beknackt das Leben grade ist.

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danke für deinen Tipp! ich werde das auf jeden fall versuchen, hört sich bissl komisch an, aber naja versuchen kostet nichts! ich wünsche dir nur das beste auf deinem weg:-)

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Erstmal musst du es wollen, sonst bringen dir die Tips von den anderen weniger was.

Akzeptiere was du nicht ändern kannst (vergangene, Fehler). Wenn du anfängst darüber zu grübeln, wird sich nicht's ändern. Alles hat einen Grund und Sinn. Früher oder später wird man wissen warum.

Rezept vom Glück: Dankbar sein...für das was man hat und anderen geben kann.

Positives Denken wurde ja schon vielfach angesprochen.

Aber ich habe noch etwas Konkretes für Dich. Versuche Dich freizumachen von sogenannten "niederen Beweggründen". Dazu gehören Neid, Eifersucht, Rechthaberei, Zorn, üble Nachrede, Machtstreben über andere, und einiges mehr. Diesen Emotionen nachzugeben bedeutet sich quasi herunterzuziehen. Obwohl man das Gegenteil versucht, indem man sich vermeintlich über andere stellt. Kleingeisterei ist ein sicherer Weg, unglücklich zu werden.

Frei davon kann Dein Geist sich den wirklich schönen Momenten des Lebens widmen.

Hallo, ich denke,man sollte erst mal anfangen, sich so anzunehmen ,zu mögen ,zu akzeptieren wie man gerade ist , mit allen Stärken ,Schwächen und Unzulänglichkeiten.In dem Moment ,in dem man den grossen inneren Kritiker abstellt,der ständig mehr möchte,rumnörgelt...und mit nix zufrieden ist.....kommen Veränderungen von ganz alleine, wenn nötig.Aber sie kommen aus dem Verstehen oder Verständnis,da braucht keiner sich verbiegen oder krampfhaft etwas versuchen.Und sie kommen dann,wenn man soweit ist...je weniger man sich unter unnötigen Druck setzt ,umso gelassener kann mann einfach fröhlich sein. ein fröhlicher Gruss von mir zu Dir A.

In dem du anders denkst. Mit dem Denken beginnt alles.

Danken hat diesen Planeten ruiniert. Wäre besser, wenn wir alle mal 5 Minuten damit aufhören würden und uns wieder wie Affen benehmen. Würde das weltweit geschehen, würde die Natur sicherlich erleichtert aufatmen...

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Positiv denken und mit Dir selbst im Reinen sein.
Das tun, was Du für gut und richtig hältst und dazu stehen.

"Wirkliches Glück muß von innen kommen. Einzig die Freude und die Zufriedenheit, die der inneren Kraft des Geistes entspringen, sind wahrhaft und beständig."
(Dalai Lama)

"Weise ist der Mensch, der nicht den Dingen nachtrauert, die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat."
(Epiktet)

"Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab."
(Mark Aurel, Marcus Aurelius Antonionus)

Trainiere Deinen Blick darauf, das Gute und Schöne zu erkennen,
beachte auch Kleinigkeiten als Geschenk,
verbanne schlechte Gedanken, suche gezielt gute.

Fange damit an, schon am Morgen ein Lächeln auf Dein Gesicht zu zaubern...und Du wirst sehen, die Welt lächelt zurück....-)

sehr schön gesagt! danke:-)

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ist ja alles schön und gut aber man sollte dran denken dass sich Probleme nicht lösen wenn man sie ignoriert

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@YDerKellerY

Von ignorieren war nicht die Rede.
Aber auch hier kann eine positive Einstellung helfen leichter eine Lösung zu finden.
Probleme lösen sich niemals einfach so von selbst auf...meistens nicht.
Aber es macht schon einen Unterschied, WIE ich die angehe...finde ich.
Und manche Probleme hat man vielleicht auch gar nicht soooo..

Als Frohnatur nimmt man manches einfach auch leichter wie als Miesepeter.

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@Portokali

ich wollte nur auf die Grenze hinweisen die geht bei dem Thema ziemlich schnell flöten wenn man eben immer die schlechten Gedanken verdrängt und sich an die positiven Gedanken klammert ist man auf dem besten Weg in die Depression weil man irgendwann nicht mehr positiv denken kann. darum sind "negative Gedanken" nicht nur negativ.

Aber eine Positive Einstellung kann sicher helfen haste recht

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Du solltest öfters Kompromisse eingehen und auch mal den Stolz runterschlucken, egal wie schwer es einem auch fallen sollte :)

Wenn du dir wünscht ein besserer Mensch zu werden, wird sich nichts ändern. Du solltest wissen WAS du willst. Also vllt ehrenamtlich tätig sein? Leuten auf der Straße spontan bei etwas helfen? Deiner Mutter im Haushalt helfen? Aufhören zu lästern ect. Nehm dir bestimmte Taten vor, die du dann auch umsetzen kannst. Das ist der beste Weg.

(Mindestens) 3 Umarmungen am Tag!

Geh hin und umarme deine Mutter, deinen Vater, deine Oma, Opa, Onkel, Tante, Freund/in, Besten Freund, alle anderen Freunde, deinen Lieblingslehrer, deinen Chef, Arbeitskollegen, jemanden der traurig aussieht usw. Damit wirst nicht nur du positiver, sondern auch alle anderen.

http://www.freehugscampaign.org/

Da kannst du dich noch etwas informieren und ein wunderbares Video ansehen. :-)

(Kannst auch einfach selbst mal danach googeln. :-))

Schon der Wunsch ist toll, wer es nicht versucht, wird nie erfahren ob er es möglich ist.

Positiv zu sein ist und wirkt dumm. Der Grat zwischen Realismus und Pessimismus ist schmal.

Eifach der Schlauere sein und sich nicht in grobe sachen verwickeln lassen.Lieb und nett zu freunden familie etc. Sein.Diese geben dur das dann auch zurück ! Versuchs einfach mal. ;) MfG Dennis18032001

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