Besondere Begabung für Mathematikstudium?

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7 Antworten

Mathe an der Uni ist zunächst mal etwas sehr anderes, als das, was an der Schule unterrichtet wird. Und so kann es durchaus ein paar Semester dauern, bis man sich daran gewöhnt hat. Da heißt es dann durchbeißen... Wenn der Groschen aber mal gefallen ist und die Puzzlestücke anfangen ineinander zu passen tut man sich leichter und es kann - man glaubt es kaum - sogar richtig Spaß machen. 😀

Freude an abstraktem und logischem Denken sollte man natürlich schon mitbringen. Der Rest kommt mit der Zeit. 

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Das sollte eigentlich reichen, zumal Dir klar ist, dass im Studium nicht mehr gerechnet wird. Mir ging es genauso und ich habe das Studium geschafft, darf mich seit 1996 Diplommathematikerin nennen.

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Deine Leistungskursnoten sind nicht sehr relevant.

Die Frage ist, ist dir Mathematik zugeflogen oder musstest du lernen ?

Wenn du lernen musstest, dann musst du noch viel viel mehr lernen. Wenn es dir zugeflogen ist, dann musst du anfangen einiges zu lernen. Wenn das für dich ok ist, dann passt alles.

Die Beweise sind nicht so langweilig, das ist meistens eher sowas wie eine knifflige Aufgabe lösen, suche den Trick. Das einzig wirklich ärgerliche aus meiner Erfahrung war, dass du nochmal eine neue Sprache lernst, die einfache Dinge sehr kompliziert ausdrückst und dafür gilt es dann Vokabel zu lernen.

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Kommentar von Tannibi
03.08.2016, 18:32

Allerdings tun fast alle, die das Informatikstudium abbrechen,
das wegen der Mathematik. Ein Bekannter von mir, der Chemie
studiert hat, hat ein Semester Mathematik studiert und sagt
von sich selbst, er hätte gemerkt, daß er "einfach zu blöd dafür" sei.

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Die Noten sagen nicht viel über die zu erwartende Eignung aus. Wenn du, ohne zu lernen immer 14 Punkte schreiben würdest und beim Wort „Beweis“ nicht gleich die Augen verdrehst, wärst du sicherlich sehr dafür geeignet. 

Wenn du mit mehrstündigem Lernaufwand pro Woche nur auf zehn Punkte kommen würdest, kann man wohl eher nur abraten.

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Du musst einen Beruf wählen,wo du möglichst flexibel bist.

Dies bedeutet :

- möglichst viele mögliche Stellen in Deutschland

- gute Aufstiegschancen zum Abteilungsleiter und höher

- Möglichkeit für eine Beamtenlaufbahn

- Möglichkeit dich mit wenig Geld selbständig zu machen

Schlecht sind ein Physikstudium oder Luft- und Raumfahrt,wegen der geringen Stellen und dieses Fachwissen wirst du wo anders nicht anwenden können.

Etwas besser ist Maschinenbau,weil hier mehr mögliche Stellen vorhanden sind. 

Nachteil : Selbständigkeit ist praktisch nicht möglich,weil CNC Maschinen sehr teuer sind und man als Ingenieur solche Summen nicht verdienen kann.

Günstig ist ein Architekturstudium.

Vorteil :

- Der Architektist vorlageberechtigt beim Bauamt

- der Architekt ist federführend bei der Bauausführung

- der Architekt kann selber eine Baufirma oder Architektenbüro (Selbständigkeit) haben.

- der Architekt kann bei einer Behörde (Beamtenlaufbahn) oder für Firmen arbeiten.

- Er kann sich mit wenig Geld selbständig machen , Putzfirma,Estrichfirma

usw. Dies kostet nur ca. 20000 Euro , also machbar.

FAZIT : Was du nun machen willst,musst du selber entscheiden.Wenn du nur auf Stellen bei Firmen angewiesen bist,dann bist du auch total abhängig von den Firmen.

Es gibt Fälle,wo Angestellte mit 50 Jahre schon zu alt sind.

Frage : "Was machst du,wenn dir man mit 50 Jahre sagt :"Besorg dir Krücken"!

Natürlich kannst du mit 50 Jahre das Arbeiten einstellen,aber bis dahin musst du Millionen verdient haben,damit du die Zeit zwischen 50 Jahre und 65 Jahre finanziell überbrücken kannst.

MERKE : "kopieren geht über studieren,man muss nur wissen,wo es steht und man muss damit umgehen können.

An der Universität gehst du sofort zum "ASTA" (Allgemeiner Studentenausschuß) und zu den höheren Semestern und besorg dir dort die Prüfungsaufgaben (durchgerechnete Beispielaufgaben).

Es kommt nur darauf an ,die Prüfungen zu bestehen und das kann man nur,wenn vorher die Prüfungsaufgaben geübt worden sind.

Hast du Prüfungen bestanden,dann gibst du deine Unterlagen kostenlos den unteren Semestern ,damit diese auch eine Chance haben.

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Kommentar von Physikus137
03.08.2016, 23:08

Nun ja, es schaut ja jeder durch seine eigenen Brille auf die Wirklichkeit...

Zum einen muss ich natürlich als Physiker eine Lanze für die Physik brechen. Wie kommst du bloß darauf, dass da schlechte Berufsaussichten winken und das Fachwissen woanders nicht angewendet werden kann??? 

Wovon man nicht reden kann, darüber soll man schweigen. 

Es ist genau das Gegenteil der Fall. Gerade als Physiker - und im gleichen Maße als Mathematiker - kann man ein unglaublich weites Feld beackern, von der Unternehmensberatung über den IT-Bereich bis zum Lehrbetrieb, um mal nur Beispiele aus meinem Bekanntenkreis zu nennen.

Zum anderen sollte man einen Beruf wählen, der einem Spaß macht und höchstens in zweiter Linie nach dem möglichen Verdienst schauen. Schließlich muss man das dann ja auch 30 Jahre oder länger machen. Es muss ja nicht jeder Millionär werden (wollen)...

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Ich denke, du solltest nicht auf Abbrecherquoten und Erzählungen hören. Durch sowas wirst du nur verrückt gemacht. Ich hab zwar nicht studiert, aber vielleicht wäre es besser, wenn du dich vor Ort (Uni) informierst, was auf dich zukommt. Und vertrau auf das, was du kannst.

http://www.mathematik.uni-muenchen.de/studium/allgemein/index.html

http://www.uni-pur.de/studienrichtung_mathematik.php

https://mathematikstudium.plakos.de/

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Viele Unis bieten Einführungskurse an, manche auch Online-Selbsttests.
In die Studienberatung kannst du auch als Schüler gehen, du musst
noch kein Student sein.

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