Besitz von Aktien = Eigenkapital beim Hauskauf?

6 Antworten

Hallo nowjustdoit,

als Eigenkapital bezeichnet man direkt in den Hauskauf eingebrachtes Kapital, d.h. Du müsstest Dein Depot verkaufen, um damit ein Teil der Kosten des Hauses zu bezahlen.

Eine andere Möglichkeit wäre, das Depot als eine Art "Zusatzsicherheit" in die Finanzierung zu integrieren und an die finanzierende Bank abtreten zu lassen. Hierbei kommt es allerdings stark darauf an, was für ein Portfolio Dein Depot enthält und ob die finanzierende Bank dieses dann auch so akzeptiert.

Ich rate Dir, Dich diesbezüglich von einem Spezialisten eingehend beraten zu lassen, um Deine persönlichen Möglichkeiten am besten auszuloten und so die für Dich optimale Lösung zu finden.

Ich hoffe, ich konnte Dir hiermit ein kleines Stück weiterhelfen.

Viele Grüße, Christian, Interhyp AG

Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Was sagen Sie zu der Antwort von mbaeth?

Sie sagte: Verpfändung der Aktien möglich? Ja. Da die Aktien zu den spekulativen Anlagen gehören, wird die Bank einen Sicherheitsabschlag machen. Meist werden etwa 60% des Wertes als ''echte'' Sicherheit angegeben,

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Das Eigenkapital wird üblicherweise in den Kauf der Immobilie gesteckt. Egal ob Geld, Gold oder Wertpapiere: Der Eigenkapitalanteil soll den aufzunehmenden Kredit reduzieren und nicht auf dem Sparbuch/Depot/Dachboden bleiben. Nimmst Du über die volle Kaufsumme incl Gebühren etc. einen Kredit auf, ist ja kein Eigenkapital eingesetzt worden.

Die Thematik mit dem Eigenkapital wurde ja bereits erwähnt.

Verpfändung der Aktien möglich? Ja. Da die Aktien zu den spekulativen Anlagen gehören, wird die Bank einen Sicherheitsabschlag machen. Meist werden etwa 60% des Wertes als ''echte'' Sicherheit angegeben, um sich (als Bank also) vor Kursverlusten zu schützen. Sinken die Kurse rapide, kann es zu einer Neubewertung durch die Bank kommen, wodurch natürlich der Wert deiner angegebenen Sicherheit sinkt...

Cool das wusste ich nicht. Besten Dank für die Hilfe!

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